Home
Aktuelles
Monatseinladung
Fahrzeuge
Jugend
Atemschutz
First Responder
Kinderfeuerwehr
Organisation
Chronik
Verkaufswagen
Links
Markt Winzer
Information
Wetterwarnungen
Notruf
Gästebuch
Kontakt
Impressum

©
Freiwillige Feuerwehr
Winzer e.V.

Aktuelles   Presse   Übungsplan

Presse

19.11.2016
Holzlaster-Anhänger löst sich und prallt in Gegenverkehr
Winzer
.
Ein gefährlicher Unfall mit einem Langholzzug hat sich am frühen Donnerstagabend bei der Winzerer Donaubrücke ereignet; eine Frau wurde dabei leicht verletzt. Der Holzlaster war von Hengersberg in Richtung Osterhofen unterwegs. Kurz vor der Donaubrücke löste sich der Anhänger von der Zugmaschine und rollte in den Gegenverkehr. Dort prallte er frontal in einen entgegenkommenden Pkw, der von einer 46-jährigen Frau gelenkt wurde. Die gesamte Front des Autos wurde bis zur Fahrerkabine eingedrückt und zerstört. Die Fahrerin wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Klinikum eingeliefert. Die Feuerwehren Winzer, Hengersberg, Osterhofen und Arbing leisteten vorbildliche Arbeit bei der Absicherung, Verkehrsumlenkung, Rettung der verletzten Frau und Bergung der herabgefallenen Holzstämme, lobt die Deggendorfer Polizei.



08.11.2016
FF Winzer bringt altes Feuerwehrauto nach Tschechien
Winzer. Mit der Indienststellung ihres neuen Fahrzeugs bei der Freiwilligen Feuerwehr Winzer hat das alte nach 29 Jahren ausgedient. So beschloss der Marktrat Winzer, das Feuerwehrfahrzeug, ein Löschgruppenfahrzeug (LF) 8, an die Patengemeinde Velhartice weiterzugeben. Jetzt brachte eine Abordnung der FF Winzer mit Kommandant Manfred Fischer zusammen mit Pfarrer Richard Simon und Bürgermeister Jürgen Roith das LF8 nach Tschechien. Mit großer Freude warteten dort bereits der 1. Bürgermeister Pavel Prosr, der 2. Bürgermeister Jan Löffelmann, der Ortsvorsteher, der Pfarrer, Gemeinderatsmitglieder und die Feuerwehr, die die Winzerer herzlich in Empfang nahmen. Auch der Kindergarten und Schüler von Velhartice spielten musikalisch auf und sangen dazu. Nach der offiziellen Fahrzeugübergabe bot die tschechische Jugendfeuerwehr eine interessante Vorführung. Auch das Feuerwehrhaus besichtigten die Winzerer. Danach führten die Winzerer Feuerwehrler den neuen LF8-Besitzern eine technische Hilfeleistungsübung vor und demonstrierten so die Einsatzbereitschaft des Fahrzeugs. Als Dolmetscher fungierte Pfarrer Richard Simon.




31.10.2016
Rama dama in Winzer war sehr ergiebig

Winzer. Am 15. Oktober führte die Kinder- und Jugendgruppe der Feuerwehr Winzer eine Rama Dama-Aktion durch. An Donau und Ohe wurde allerhand Müll gesammelt und ein ganzer Anhänger voll entsorgt. Nach getaner Arbeit ließ man sich dann Grillwürstl in der Herbstsonne schmecken. Bei der Feuerwehr Winzer sind alle Kinder und Jugendliche ab acht Jahren herzlich willkommen. Weitere Infos gibt's unter: www.feuerwehr-winzer.




11.10.2016
Neues Feuerwehrauto: erster Einsatz beim Ehrenvorstand
Feuerwehr Winzer stellt nach dem kirchlichen Segen neues Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10 in Dienst
Winzer. Die Feuerwehr Winzer hat ein neues Auto bekommen: ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF10) vom Typ MAN mit 290 PS, das über einen Aluminium-Aufbau für eine Löschgruppe zu neun Personen verfügt. In den Löschwassertank passen rund 1000 Liter, in den Schaummitteltank 125 Liter. Zur Beladung gehören unter anderem Atemschutzgeräte, Rettungsspreizer und -schere, Geräte zur erweiterten technischen Hilfeleistung, ein Lufthebekissen, ein Stromerzeuger, Lichtmast, Hochleistungslüfter, Rettungsplattform und eine Wärmebildkamera. Nachdem Pfarrer Richard Simon das neue Fahrzeug im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst geweiht hatte, übergab Bürgermeister Jürgen Roith den symbolischen Schlüssel an Kommandant Manfred Fischer. Das Löschfahrzeug kostete stolze 332000 Euro, wozu der Markt Winzer vom Freistaat Bayern einen Zuschuss von 83000 Euro und vom Landkreis Deggendorf 60000 Euro erhält. Auf den Markt Winzer entfällt ein Eigenanteil von rund 189000 Euro. Die Anschaffung ist Teil des vor geraumer Zeit vom Markt bis 2020 aufgelegten Feuerwehrinvestitionsprogramms. Bereits 2009 stellte die Feuerwehr Winzer Antrag zur Aufnahme ins Investitionsprogramm als Ersatzbeschaffung für das über 30 Jahre alte LF8, das den technischen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. Auch die Ersatzteilversorgung gestaltete sich immer schwieriger betonte Kommandant Manfred Fischer bei der Fahrzeugweihe am Vorplatz des Gasthauses "Zur Post". Vorsitzender Josef Eckl begrüßte dazu eine Reihe Ehrengäste, darunter Landrat Christian Bernreiter, Bürgermeister Jürgen Roith, dessen Stellvertreterin Friederike Sandner, Pfarrer Richard Simon, Kaplan Johann, Kreisbrandrat Alois Schraufstetter, Kreisbrandinspektor Bernhard Süß, die Kreisbrandmeister Josef Killinger und Hans Scheungrab, Fahnenmutter Marianne Mutz, Ehrenkommandant Anton Muckenschnabl, eine Abordnung der Patenfeuerwehr Neßlbach und den Vertreter der Brandschutzfirma Gstöttl aus Fürstenzell, Rudolf Gstöttl. Nach Wertung der europaweiten, in drei Lose unterteilten Ausschreibung, erhielten die Firma MAN aus Regensburg (Fahrgestell), die Firma Rosenbauer aus Linz (Aufbau) und die Firma Sturm aus Regen (Beladung) den Zuschlag. Das mit den Konturen der Burg Winzer, der Pfarrkirche und der Aukapelle versehene Design auf den beiden Seiten des Fahrzeugaufbaus wurde von Feuerwehrmitgliedern entworfen und angebracht. Mit der Fahrzeugsegnung erteilte Pfarrer Richard Simon auch dem 25 PS starken Flachwasser-Schubboot die kirchliche Weihe, das der Feuerwehr Winzer als einer von sechs Feuerwehren im Landkreis Deggendorf speziell für Hochwassereinsätze bereitgestellt wurde. Dass das neue HLF10 seinen ersten Einsatz ausgerechnet beim ehemaligen Vorsitzenden Anton Würf hatte, war purer Zufall. Just zwei Tage nach der Auslieferung im September rückte die Feuerwehr zum Ehrenvorsitzenden nach Bergham aus, um den Bulldog zu löschen, der in der Siloanlage Feuer gefangen hatte. Gott sei Dank konnte dabei größerer Schaden abgewendet und gleich beim ersten Einsatz aufgezeigt werden, wie wertvoll das neue Fahrzeug ist. Seine Freude über die Anschaffung brachte Jürgen Roith zum Ausdruck, der an den Grundsatzbeschluss des Marktrates vom 31. Mai 2014 erinnerte, der eigentlich ein HLF20 vorgesehen hatte. Als sich bei Gesprächen mit der Regierung von Niederbayern herausstellte, dass dieses nicht gefördert wird, schaltete der Markt im Oktober des gleichen Jahres einen Gang zurück, auf ein HLF10, dessen Förderfähigkeit anerkannt wurde. Christian Bernreiter gratulierte der Feuerwehr Winzer zum Neufahrzeug und blickte zurück auf Zeiten, in denen das Beschaffungswesen für die bayerischen Feuerwehren lange nicht so gut ausgelegt gewesen sei, wie das heute der Fall sei. Die großzügige Förderung gebe es allerdings zu Recht, betonte Bernreiter mit dem Hinweis auf das Einatzgeschehen, das sich gewaltig geändert habe. Trotz alledem dürfe nicht alles als Selbstverständlichkeit angesehen werden, so Bernreiter. Alois Schraufstetter unterteilte das Wort Hilfeleistungslöschfahrzeug und gab unter anderem zu verstehen, dass sich das Wort Hilfe bei den Feuerwehren der heutigen Zeit auf im Schnitt einen Brand und sieben technische Hilfeleistungen beziehe. Gut 5000 Leute erfüllten landkreisweit freiwilligen Dienst bei der Feuerwehr. Welche Leistung hinter dem Ehrenamt stecke, verdeutlichte Schraufstetter mit dem Vergleich der Berufsfeuerwehr. Gäbe es keine ehrenamtlich tätigen Feuerwehreinsatzkräfte, müssten der Landkreis und die Gemeinden bei geschätzten sechs erforderlichen Einrichtungen ein Gesamtvolumen von rund 35 Millionen jährlich nur in Personalkosten investieren, um die Sicherheit gewährleisten zu können, rechnete Schraufstetter vor. Umso mehr gelte der Dank all denjenigen, die sich für den Dienst in der Feuerwehr kostenlos zur Verfügung stellen. Mit einem dreifachen "Wasser marsch" und dem Einschalten des Martinshorns stellte Josef Killinger ob seines Amtes als zuständiger Kreisbrandmeister das neue Fahrzeug in Dienst.



17.08.2016
Ferientag bei der Feuerwehr

Winzer. 25 Kinder und Jugendliche haben im Rahmen des Kinderferienprogramms die Feuerwehr Winzer besucht, wo sie von Kommandant Manfred Fischer begrüßt wurden. Bei strahlendem Sonnenschein machte es noch viel mehr Spaß, mit dem Feuerwehrschlauch zu spritzen und in Gruppen die verschiedenen Stationen zu besuchen, die von der Feuerwehr aufgebaut wurden. Bei der Station Erste Hilfe und Notruf lernten die Kinder von Helfern vor Ort. Gruppenleiter Peter Wilke und Julia Eberhart zeigten, wie man einen Verband anlegt oder einen Notruf bei der Rettungsleitstelle meldet. Die Geschicklichkeit wurde bei Florian Hartl mit dem Rettungsspreizer getestet. Dort galt es, einen Tennisball oder einen Becher mit Wasser von einem Verkehrshütchen auf das andere zu balancieren. Johannes Jungnickel erklärte den Kindern die Fahrzeuge und deren Ausstattung. Dabei durften sie auch ein Press-luftatmungsgerät anlegen. Beim Schwammrennen unter Aufsicht von Margit Loibl und Heike Dobak wurde trotz der Hitze ordentlich gerannt, um das Wasser schnellstmöglich mit dem Schwamm von Eimer zu Eimer zu transportieren. Matthias Muckenschnabl spielte mit den Kindern Feuerwehr-Flipper. Dazu wurde eine Leiter liegend aufgebaut und diese mit Verkehrshütchen als Hindernissen versehen. Mit einem D-Druckschlauch musste der Ball durch die Hindernisse Richtung Ziel geschossen werden. Abschließend gab es für die Teilnehmer noch Semmeln mit Grillwürstchen zur Stärkung und von Maria Drasch als Geschenk zwei Fotos.



08.08.2016
153 Feuerwehrler bei Übung gefordert

Elf Wehren bei Waldbrand-Szenario im Einsatz – Digitalfunk feiert Premiere
Winzer. Ein Waldstück in Hinterreckenberg war am Samstag Schauplatz eines fürchterlichen Szenarios. Zehn Wehren sowie die Unterstützungsgruppe der örtlichen Einsatzleitung des Landkreises waren mit der Feuerwehr Winzer gefordert, einen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen. Punkt 18 Uhr wurde Alarm für die Feuerwehrübung in einem Wald mit anliegendem Wohngebiet ausgelöst. Kreisbrandmeister Josef Killinger und Winzers 1. Kommandanten Manfred Fischer koordinierten den Einsatz, denen die UG-Oel tatkräftig zur Seite stand. 153 Feuermänner rief die Übung auf den Plan, die das eher verschlafene Dörfchen aus dem Dornröschenschlaf holten. Schaulustige sowie auch Winzers 1. Bürgermeister Jürgen Roith wohnten der Übung bei, in der es darum ging, Gebiete mit wenigen Hydranten ausreichend zu versorgen. Gerade im ländlichen Bereich sei dies immer eine besondere Herausforderung, so der KBM aus Schöllnach, der zur Übung den Schlauchwagen SW 2000 aus Hengersberg anforderte.
Nach der Annahme des Brandes, teilten die Verantwortlichen das Übungsprozedere in drei Einsatzabschnitte ein, die zu einem mit der Speisung zweier Hydranten einher ging und andererseits den Schutz des nahen Wohngebietes zum Ziel hatte. Der Fokus lag auf Abschnitt drei, der eine Löschwasserförderung über lange Schlauchstrecken vorsah. Knapp 70 Höhenmeter galt es bei der innerhalb kürzester Zeit gelegten Förderleitung von der Donau zu überwinden mit einer Länge von über einem Kilometern. Fünf Pumpen brachten ein Resultat von 600 Liter/Minute an den Strahlrohren hervor. Zur Unterstützung ordnete die Einsatzleitung einen Pendelverkehr zwischen Donau und Brandstelle an, wo im Wechsel die Tanklöschzüge weitere Wasserkapazitäten in den Einsatzbereich brachten. Als Novum kam der Digitalfunk erstmalig zum Einsatz. Das Resultat war für einige Wehren allerdings ernüchternd. Bei der Nachbesprechung waren vor allem die an der Donau stationierten Einsatzkräfte etwas weitab von Schuss, die Rufbereitschaft klappte nur bedingt. Bürgermeister Roith war sich dieser Problematik bewusst und erklärte, dass es an der Donau mehrfach zu unüberbrückbaren Funklöchern kam. Nichtsdestotrotz verlief die Übung äußerst erfolgreich. Kreisbrandrat Josef Killinger dankte den vielen freiwilligen Einsatzkräften für die gelungene Übung und brachte zum Ausdruck, wie wichtig es ist, in nächster Zeit das Gelände weiter "auszuschiebern". Bürgermeister Jürgen Roith schloss sich dem Einsatzleiter an, würdigte die Bereitschaft, einen Samstagabend für eine Feuerwehrübung zu opfern und spendierte im Namen des Marktes Winzer die Verpflegung der Feuerwehrmänner. Von der Gemeinde Außernzell gesellte sich Bürgermeister Michael Klampfl zu seiner Truppe, die ebenso wie die Wehren Schöllnach, Taiding, Riggerding, Iggensbach, Schöllnstein, Handlab, Neßlbach, Außerrötzing und Hengersberg teilnahmen.



04.06.2016
Feuerwehr im Salzkammergut

Winzer. Der Vereinsausflug der Feuerwehr Winzer führte ins Salzkammergut. Die Anfahrt erfolgte über Laufen (Brotzeitpause) nach Hallein. Dort wurden die Salzwelten besichtigt, das älteste Besucherbergwerk der Welt. Bereits vor 2500 Jahren bauten hier die Kelten Salz ab. Mit den reichen Erträgen aus dem Salzabbau konnte die Residenzstadt Salzburg ausgebaut werden. Besondere Begeisterung fanden die Fahrt mit der Grubenbahn, die Bergmannsrutschen und die Floßfahrt über den unterirdischen Salzsee. Nach dem Mittagessen im Hofbräu Kaltenhausen ging die Fahrt weiter nach St. Gilgen, wo die Schifffahrt auf dem Wolfgangsee nach St. Wolfgang startete. Der Ort ist bekannt aus Film und Fernsehen durch das Romantikhotel "Im Weißen Rössl" und die Zahnradbahn, die auf den Schafberg führt. Die Heimfahrt der 50-köpfigen Reisegruppe führte über Suben.




10.05.2016
Ein Leben für die Feuerwehr

Johann Schrimpf (90) gehört seit 70 Jahren der FF Winzer an – Franz Mutz zum neuen Ehrenmitglied ernannt
Winzer. Es gibt nicht viele, die mit über 90 Jahren noch bei der Feuerwehr sind, aber noch weniger, die der Feuerwehr 70 Jahre lang die Treue halten wie Johann Schrimpf aus Bergham. Er brachte das Kunststück fertig und wurde dafür beim Ehrenabend der Feuerwehr Winzer entsprechend gewürdigt. 60 Jahre Mitglied in der Feuerwehr Winzer sind Georg Mutz und Johann Maier, 50 Jahre Theodor Alber jun., Otto Fuchs, Egon Greiner und Rupert Schuster, 40 Jahre Rudolf Plecher, Fidel Nigg und Josef Artinger, 25 Jahre Hans-Jürgen Tremmel, Christian Schreiner, Martin Mutz und Werner Hoffmann. Mit dem Ehrenkreuz in Silber der Kreisbrandinspektion für 25 Jahre aktive Dienstzeit wurden Manfred Fischer, Werner Hartl, Michael Hörndl, Jürgen Steingrübl und Markus Würf ausgezeichnet. Mit der höchsten Vereinsehrung, der Ehrenmitgliedschaft, wurde Franz Mutz bedacht. Die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber des Landesfeuerwehrverbandes erhielt Matthias Muckenschnabl.
Dem Ehrenabend voraus ging eine Gedenkandacht an der Au-Kapelle, die Pfarrer Richard Simon und Kaplan Johann Injumala abhielten. Neben den beiden begrüßte Vorsitzender Josef Eckl anschließend im Vereinslokal Knollmüller Landrat Christian Bernreiter, Bürgermeister Jürgen Roith, Fahnenmutter Marianne Mutz, Kreisbrandinspektor Bernhard Süß, Ehrenkreisbrandrat Leopold Schmid, die Kreisbrandmeister Josef Killinger und Hans Scheungrab, Ehrenvorsitzenden Anton Würf, Ehrenkommandanten Anton Muckenschnabl sowie die Ehrenmitglieder Fritz Gscheidmeier, Anton Baumgärtler, Josef Gruber, Georg Mutz sen., Johann Schrimpf, Josef Spann und Michael Stadler sen. In Grußworten würdigten Christian Bernreiter, Jürgen Roith und Bernhard Süß die hervorragende Arbeit in der Feuerwehr Winzer, vor allem im Jugendbereich. Bernreiter bekräftigte dazu, dass auf die Feuerwehr Winzer Tag und Nacht Verlass sei. Es stecke ein unbändiger Wille und Idealismus dahinter, in der Freizeit für die Allgemeinheit da zu sein. Bernreiter verwies auf den Hochwassereinsatz 2013, bei dem die Feuerwehr mithalf, großes Unheil zu verhindern. Bernreiter dankte dem Markt Winzer für die Bereitstellung der notwendigen Gerätschaft und Ausrüstung, "ein gut angelegtes Geld", wie er meinte. Am wichtigsten aber seien die Mannschaft und der Zusammenhalt. Bernreiter bat, vor allem auf die jungen Mitglieder aufzupassen und neue Kräfte für den Dienst in der Feuerwehr zu motivieren. Jürgen Roith betonte, dass der Markt viel in die Feuerwehren Winzer und Neßlbach investiere und bemüht sei, beide auf einem hohen Standart zu halten. Auch er hob die Bedeutung der Nachwuchsarbeit hervor und dankte der Feuerwehr Winzer für deren ehrenamtliches Engagement und die dort herrschende Kameradschaft, als einen der wichtigsten Bestandteile des Vereinslebens. Bernhard Süß bedankte sich beim Landrat, dass der Landkreis die Feuerwehren unterstütze und bei den Gemeinden, dass sie das Fundament legten, dass der Feuerwehrdienst aufrechterhalten werden könne, was unmittelbar der Bevölkerung zugute komme. Es sei falsch, wenn behauptet werde, die Feuerwehren verursachten hohe Kosten, zumal man mit jedem Euro in die Zukunft der Bürger investiere, so Süß. Er hob hervor, dass in einer Feuerwehr in erster Linie die Mannschaft und Kameradschaft funktionieren müssen, um das Optimale aus der Ehrenamtstätigkeit herausholen zu können. Süß gratulierte zu den Ehrungen und Auszeichnungen, mit denen unter anderem unter Beweis gestellt werde, dass etwas geleistet wurde. Auf den Wandel in den Feuerwehren eingehend erklärte Süß, dass zukünftig immer mehr Frauen bei den Feuerwehren Fuß fassen und sich so genannte Kinderfeuerwehren etablieren werden, die dazu beitragen, Jugendliche frühzeitig und mit spielerischen Elementen an die späteren Aufgaben im Feuerwehrleben heranzuführen.



03.05.2016
Auch der Winzerer Maibaum steht
Winzer. Unter dem Kommando von 1. Vorstand Josef Eckl stellte die Feuerwehr Winzer am Ortseingang einen Maibaum auf. Der prächtige Baum ist 24 Meter lang und wurde von den Feuerwehrsenioren mit Girlanden und den Motivtafeln der Ortsvereine geschmückt. Gestiftet wurde der Maibaum dieses Jahr von Josef Bloch.



16.04.2016
Vorfahrt missachtet:Unfall mit drei Autos
Winzer. Drei Autos waren in einen Abbiegeunfall am Mittwoch in Winzer beteiligt. Gegen 14.30 Uhr bog die 75-Jährige mit ihrem Wagen von der Passauer Straße in die Staatsstraße Hengersberg–Winzer ein, missachtete dabei die Vorfahrt und stieß mit dem Auto eines 49-Jährigen zusammen, der die Staatsstraße in Richtung Winzer befuhr. Ein hinter ihm fahrender Autofahrer (40) konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß gegen das Heck. Bei dem Unfall wurde der 49-Jährige leicht verletzt, er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum nach Deggendorf gebracht. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 5000 Euro. Die Feuerwehr Winzer half an der Unfallstelle.



23.01.2016
Winzerer Feuerwehr war 160 Mal gefordert
Gewaltiges Pensumabgeleistet – Eigene Kinderfeuerwehr gegründet – Franz Mutz zum Ehrenmitglied ernannt
Winzer. Was täte der Markt Winzer ohne seine Feuerwehren? Die knapp 70 Aktiven der euerwehr Winzer haben vom 4. Januar 2015, an dem ein Baum durch starke Schneefälle die Straße blockierte und beseitigt werden musste, bis zum letzten Einsatz am 15. November, als mit einer Wärmebildkamera der Schwelbrand in einer Sauna kontrolliert wurde, wieder ein gewaltiges Pensum mit insgesamt 160 Einsätzen bewältigt. Damit auch die Zukunft gesichert ist, gründeten die Winzerer Floriansjünger eine eigene Kinderfeuerwehr. Acht Mal wurde die Wehr zu Bränden, zwölf Mal zu technischen Hilfeleistungen wie Verkehrsunfällen, Bootsbergung in der Donau oder einer Personensuche in der Donau gerufen, einmal zur Sicherheitswache und elf Mal zu sonstigen Tätigkeiten. Gefährlichster Einsatz war der Chlorgasaustritt durch ein korrodiertes Flaschenventil am 29. September in Winzer-Au, wo unter Vollschutz die defekte Flasche geborgen werden musste. Auf 128 Einsätze brachte es die zur Feuerwehr gehörende First-Responder-Gruppe. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Knollmüller fasste Kommandant Manfred Fischer das Einsatzgeschehen sowie die Übungen und Ausbildungen zusammen. Dazu gehörten drei Abteilungsübungen, eine Waldbrandübung, zwei Maschinisten, vier Funk- und fünf Gemeinschaftsübungen. Im Rahmen der Brandschutzwoche wurde ein Brand im BRK-Pflegeheim simuliert und dieser mit zehn weiteren Feuerwehren unter Kontrolle gebracht. Hinzu kommen eine Winterschulung UVV, die Ausbildung zur Wohnungsöffnung, der Lehrgang "Fachwissen Digitalfunk", den Robert Loibl absolvierte, der Lehrgang Leiter einer Feuerwehr, den Matthias Muckenschnabl und Roman Warga besuchten, sowie die Brandschutzbegehungen bei Edscha in Hengersberg und der BMI in Winzer. Eine Gruppe unterzog sich der Leistungsprüfung für den Löschangriff. Für die Feuerwehr erfolgte zudem die Einweisung in das neue Sandsackabfüllgerät. Besonders freute sich Fischer, dass die Feuerwehr Winzer heuer ein neues Fahrzeug erhält, das sich der Markt Winzer 340000 Euro kosten lässt. Das in die Tage gekommene Löschfahrzeug LF8 wird durch ein HLF10 ersetzt, das im Oktober ausgeliefert wird. Eine Besonderheit in der Feuerwehr Winzer ist die Gründung einer Kinderfeuerwehr zum 1. Januar. Kinder ab acht Jahren werden von derzeit fünf Feuerwehrdamen betreut und bis zum Eintritt in die Jugendfeuerwehr ab zwölf Jahren mit den verschiedensten, auf die Kinder zugeschnittenen Aktivitäten, an das Feuerwehrwesen herangeführt. Ein Infotag zum Thema Kinderfeuerwehr soll im März abgehalten werden. Den Aktiven und allen, die darüber hinaus Führungs- und Sonderaufgaben übernahmen, dankte Fischer ebenso wie dem Markt Winzer für die großartige Unterstützung. Zusammen mit Vorsitzendem Josef Eckl und Bürgermeister Jürgen Roith bedankte sich der Kommandant bei zahlreichen Mitgliedern für langjährige aktive Dienstzeiten. Für 30 Jahre bei Michael Ammerer sen., Andreas Baumgärtler, Richard Ebersberger, Albert Eckl, Josef Eder, Paul Freudenstein und Michael Sigl, für 20 Jahre bei Matthias Bloch, Manfred Eckl, Bernhard Gruber, Robert Gscheidmeier, Robert Jakob, Matthias Muckenschnabl, Hans-Jürgen Nigg und Jürgen Steingrübl sowie für zehn Jahre bei Daniela Augenstein, Maria Drasch, Josef Bischof, Johannes Landl und Roman Warga. Auf Vorschlag der Vorstandschaft wurde beschlossen, Franz Mutz zum Ehrenmitglied zu ernennen. Die Auszeichnung wird im Rahmen des Ehrenabends vorgenommen. "Noch können wir den Zeitaufwand gerade so bewältigen und das Einsatzfahrzeug einsatzbereit halten. Wenn keine neuen Kräfte hinzukommen, werden die Aufgaben bald nicht mehr zu bewältigen sein", warnte der Leiter der First-Responder-Gruppe Peter Wilke vor einer Überforderung seiner Leute. Die so genannten Ersthelfer vor Ort, momentan etwa 15 Personen, bewältigten im vergangenen Jahr 128 Einsätze, darunter 74 Notfälle und sieben Todesfälle. Pro Wochenende waren die Ersthelfer zwei- bis dreimal auf Achse. Wilke bat, weitere Mitglieder zu werben, um den wichtigen Dienst in gewohnter Weise am Leben erhalten zu können. Jugendleiter Matthias Muckenschnabl berichtete, dass die Jugendgruppe aus zehn Jungen und einem Mädchen besteht. Drei davon unterzogen sich im Februar dem oberösterreichischen Wissenstest. Im Juni wurde ein Sonnwendfeuer abgehalten. Die stellvertretende Jugendleiterin Maria Drasch wurde zur Schriftführerin der Kreisjugendfeuerwehr gewählt. Acht Jugendliche beteiligten sich erfolgreich am bayerischen Wissenstest im Oktober in Metten, sieben Jugendliche nahmen an der Jugendflamme in Iggensbach teil. Am Kinderferienprogramm in Winzer beteiligte sich die Feuerwehrjugend mit einem Zeltlager an der Donau. Zu den 22 Atemschutzträgern ließ Albert Eckl wissen, dass 13 Mal geübt wurde, darunter fünf Mal in der Atemschutzübungsanlage in Deggendorf. Bei einem Wohnungsbrand in Osterhofen, dem Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Reichersdorf, einem Flächenbrand in Roßfelden, dem Chlorgaseinsatz in Winzer-Au und einem Flächenbrand in Mühlau waren die Atemschutzträger gefordert. Florian Hartl und Johannes Jungnickel besuchten das Wärmebildkamera-Training in Schöllnach. Um die Übungen realistisch gestalten zu können, wurden aus der Vereinskasse eine Übungspuppe und ein Nebelgerät angeschafft. Bei Übungen und Einsätzen wurden insgesamt 82 Atemschutzflaschen geleert und in der eigenen Atemschutzpflegestelle 88 Atemschutzgeräte und 92 Masken der Feuerwehren Winzer und Neßlbach geprüft. Auf die in den Vorstandsitzungen gefassten Beschlüsse und Terminfestlegungen ging Schriftführer Josef Freudenstein näher ein. Von den 226 Mitgliedern sind 64 aktiv und 127 als passive Mitglieder registriert. Hinzu kommen 17 fördernde und 13 Ehrenmitglieder, von denen Josef Eckl eingangs neben Bürgermeister Jürgen Roith, Pfarrer Richard Simon, Kaplan Johann, Ehrenkommandant Anton Muckenschnabl und Ehrenvorsitzenden Anton Würf, Fritz Gscheidmeier, Anton Baumgärtler, Georg Mutz, Michael Stadler und Josef Spann begrüßen konnte. Josef Eder, der mit Franz Mutz die Kassenprüfung vornahm, bestätigte Kassier Robert Jakob eine einwandfreie Kassenführung. Wie schwer das Feuerwehrleben unter Umständen sein könne, verdeutlichte Pfarrer Richard Simon an Beispielen, die er ob seiner kirchlichen Funktion, etwa nach einem schweren Verkehrsunfall, oft erleben müsse. "Respekt und Hut ab vor der Leistung jedes einzelnen, der für die Feuerwehr unterwegs ist", so Simon. Am Beispiel des Chlorgasunfalls Ende September 2015 verdeutlichte Jürgen Roith die Bedeutung der Ortsfeuerwehren. Man könne sich glücklich schätzen, zwei gut funktionierende Feuerwehren zu haben, auf die im Ernstfall, das ganze Jahr, Tag und Nacht, Verlass sei. Albert Eckl informierte über den Vereinsausflug, der am 28. Mai nach Hallein führt. Geplant sind die Besichtigung der Salzwelt und eine Schifffahrt auf dem Wolfgangssee.


14.11.2015
Vermissten-Suche an der Donau
Winzer. Ein Großaufgebot an Rettungskräften hat gestern bei Winzer an und auf der Donau nach einer vermissten Person gesucht. Das teilte das Polizeipräsidium Niederbayern auf Anfrage mit. Im Einsatz waren die Feuerwehren Winzer, Neßlbach, Hofkirchen und Deggendorf sowie die Wasserwacht. Die Suche bliebt zunächst erfolglos.


23.09.2015
Elf Feuerwehren löschen das BRK-Heim
Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche
Winzer. Ein Brand in einem Pflege- und Seniorenheim ist an sich schon eine Herausforderung für alle Einsatzkräfte. Bei der Großübung am Samstag im Rahmen der Brandschutzwoche kam noch eine weitere Schwierigkeit hinzu: Weil im benachbarten Gasthof "Zur Post" eine Hochzeit und ein Geburtstag gefeiert wurden, ging’s rund ums BRK-Heim ziemlich eng her. "Da war heute wirklich Vollbetrieb am Parkplatz des Pflegeheims, am Wirtshaus und in den Straßen rundum. Trotzdem hat alles gut geklappt", lobte Bürgermeister Jürgen Roith am Ende der Großübung, zu der sich 158 Dienstleistende von elf Feuerwehren eingefunden hatten. Unterstützt wurden sie von Einsatzkräften der BRK-Schnelleinsatzgruppe und den First Responder Winzer, die sich um die verletzten Personen kümmerten. Ausgangslage für die Übung war ein Brandmeldealarm im Pflege- und Seniorenheim. Ein Melder im Technikraum im zweiten Obergeschoss hatte ausgelöst, beim Eintreffen der Feuerwehrleute war bereits der gesamte Ostflügel verraucht. "Im Dach hatten wir einen Flammendurchschlag, die rechte Seite des Gebäudes stand im Vollbrand", erklärte der Winzerer Kommandant Manfred Fischer, der die Übung für die Brandschutzwoche ausgearbeitet hatte. Fünf vermisste Personen mussten im Gebäude gesucht werden, sieben Atemschutztrupps machten sich auf die Suche. Innerhalb von 23 Minuten waren alle fünf aus dem Gebäude gebracht und wurden an BRK und First Responder übergeben. Während die Feuerwehren Winzer und Hengersberg von der Haupteingangsseite den Löschangriff starteten, bauten Riggerding und Taiding eine B-Leitung vom Unterflurhydranten bei der Raiffeisenbank auf, die Feuerwehr Winzer übernahm die Brandbekämpfung von der Rückseite. Neßlbach baute eine Widerstandslinie zum Gasthof Zur Post auf, die Feuerwehren Handlab, Schöllnstein, Außerrötzing und Außernzell stellten die Wasserversorgung für Schöllnach 23/1 und Iggensbach 40/1 sicher, während auch von der Schöllnacher und der Hengersberger Drehleiter aus die Flammen von oben bekämpft wurden. Positive Bilanz zog am Ende nicht nur Kommandant Fischer, sondern auch Kreisbrandmeister Josef Killinger sowie die weiteren Vertreter der Feuerwehrführungsspitze im Landkreis. Zur Übung eingefunden hatten sich Kreisbrandrat Alois Schraufstetter, die Kreisbrandinspektoren Bernhard Süß und Erwin Wurzer, Stadtbrandinspektor Tim Rothenwöhrer und Stadtbrandmeister Bernd App, die Kreisbrandmeister Michael Ertl, Stephan Wagner, Ludwig Jacob, Manfred Ziegler, Hans Scheungrab, Xaver Altschäfl und die stellvertretende Kreisfrauenbeauftragte Sandra Pöschl sowie als Vertreter vom Landratsamt Josef Böhm, neben Bürgermeister Jürgen Roith auch seine Stellvertreterin Friederike Sandner sowie die Bürgermeister Alois Oswald und Michael Klampfl aus Schöllnach und Außernzell. Landrat Christian Bernreiter dankte den Einsatzkräften für ihre Bereitschaft, immer für andere da zu sein und gemeindeübergreifend für einen Ernstfall zu üben. KBR Schraufstetter ging, wie Roith, darauf ein, dass Frauen in der Feuerwehr dringend benötigt würden, um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Sandra Pöschl betonte, dass Frauen andere Stärken und Kompetenzen mitbringen als Männer – "gemeinsam sind wir stark". Auch BRK-Heimleiter Harald Stirner bedankte sich bei den Feuerwehrleuten, zusammen mit der Marktgemeinde Winzer stiftete er Getränke und Brotzeit.


12.09.2015
Junior-Brandschützer bei der Feuerwehr
Winzer. Im Rahmen des Kinderferienprogramms haben 23 Mädchen und Buben die Freiwillige Feuerwehr besucht. Und schon ging das abwechslungsreiche Programm los: Als erstes konnten die Kinder mit dem Wasserstrahl einen Ball durch einen Hindernis-Parcours spritzen. Als nächstes wurde ein mit Wasser gefüllter Eimer auf einer Krankentrage durch eine Hindernisbahn balanciert und so die Geschicklichkeit der Kinder auf die Probe gestellt. Auch erste Erfahrungen an einer Erste-Hilfe-Station konnten die Mädchen und Buben sammeln. Natürlich durften auch das Anschauen der Löschfahrzeuge und das Einsatzfahrzeug des First-Responders nicht fehlen. Unter Beaufsichtigung des ersten Kommandanten Manfred Fischer und seiner Helfer hatten die Minifeuerwehrleute die Möglichkeit, ein echtes Feuer löschen und abschließend eine Fahrt mit dem Feuerwehrauto zu machen. Zur Stärkung gab es Eis und Würstchen vom Grill. Zur Erinnerung gab es für alle eine Urkunde. Die Kinder dürfen sich jetzt "Junior-Brandschützer" nennen.


06.07.2015
Unter Alkoholeinfluss auf dieGegenfahrbahn: Drei Verletzte
Winzer. Unter Alkoholeinfluss hat am Sonntag ein Autofahrer (53) einen Unfall verursacht, bei dem drei andere Verkehrsteilnehmer leicht verletzt wurden. Der Mann fuhr gegen 17 Uhr mit seinem Ford Fiesta von Osterhofen kommend in Richtung Hengersberg. Auf gerader Strecke geriet der Wagen auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Renault zusammen. Durch den Unfall wurden die drei Insassen des Renault leicht verletzt. Bei der genaueren Überprüfung des Unfallverursachers stellte sich heraus, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Der Alcomat zeigte laut Polizei einen nicht unerheblichen Wert.


30.05.2015
Feuerwehr in Nürnberg
Winzer. Der Vereinsausflug der Feuerwehr Winzer führte dieses Jahr nach Nürnberg. Nach einer Brotzeitpause an der Raststätte "Jura" wurde die Reisegruppe von einer Stadtführerin am zentralen Omnibusbahnhof empfangen, dem Ausgangspunkt der Stadtrundfahrt. Diese führte über das Reichsparteitagsgelände mit der Zeppelintribüne, der Kongresshalle und dem Dutzendteich hinauf bis zur Kaiserburg. Per Fuß ging es dann weiter durch die historische Altstadt, vorbei am Albrecht-Dürer-Haus, der Sebalduskirche, dem Hauptmarkt bis zum Heilig-Geist-Spital, wo das Mittagessen stattfand. Am Nachmittag fuhr die Gruppe ins Fränkische Seenland zum Brombachsee, einem künstlich angelegten Stausee, und unternahm eine Schifffahrt mit dem Trimaran. Die Rückfahrt erfolgte durch das Altmühltal entlang dem Main-Donau-Kanal bis nach Riedenburg zum Abendessen in der Fasslwirtschaft.

05.05.2015
Hochwasser überrascht Autofahrer im Letten
Winzer. Das schnell ansteigende Hochwasser hat am Sonntag zwei Autofahrer im Winzerer Letten überrascht. Der Besitzer eines VW Golf war an der Donau beim Angeln, nicht weit entfernt davon hatte eine junge Frau ihren Skoda geparkt. Beide hatten nicht mit dem schnell steigenden Wasser gerechnet und konnten mit ihren Autos den Letten nicht mehr rechtzeitig verlassen. Die Wasserschutzpolizei Deggendorf und die Feuerwehr Winzer bargen die beiden Fahrzeuge mit einem Traktor aus dem bereits überfluteten Gebiet.

04.05.2015
Feuerwehr Winzer bekommt Unterstützung
Winzer. Mit Stangen und Unterstützung durch einen Traktor hat die Feuerwehr Winzer am Ortseingang einen Maibaum aufgestellt. Das Kommando hierzu gab 1. Vorstand Josef Eckl. Der prächtige Baum ist stolze 26 Meter lang und wurde, wie bereits in den letzten Jahren, von den Feuerwehrsenioren mit Girlanden und den Motivtafeln der Ortsvereine geschmückt. Gestiftet wurde er dieses Jahr von Bürgermeister Jürgen Roith, der beim Aufstellen auch tatkräftig mithalf.

21.03.2015
Wiese brennt ab: Einsatz für die Feuerwehr
Winzer. In Brand geraten sind am Mittwoch gegen 17Uhr 30 Quadratmeter einer Wiese am Donauufer bei Ottach. Die Feuerwehr Winzer konnte den glimmenden Brandherd schnell löschen, es entstand kein Schaden. Die Ursache für das Feuer ist nicht bekannt.

27.01.2015
Anton Muckenschnabl ist jetzt Ehrenkommandant
Winzer. Im vergangenen Jahr hatte die Feuerwehr Winzer 188 Einsätze abzuarbeiten. 166 entfielen auf technische Hilfeleistungen, darunter 145 Einsätze der First-Responder-Gruppe. Das Einsatzgeschehen war breit gestreut, von der Rettung eines Raben, der sich im Baum verfing, über zahlreiche weitere technische Hilfeleistungen, bis hin zu einem schweren Verkehrsunfall, der sich am 22. November zwischen Iggensbach und Garham ereignete, bei dem zwei Lkw und zwei Pkw ausbrannten. In der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Knollmüller erinnerte Kommandant Manfred Fischer auch an den ersten Brandeinsatz im Januar 2014, als eine Schweinestallung in Rickering in Flammen stand und die eingesetzten Feuerwehren nur ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Gebäude verhindern konnten. Für viele der 1000 Tiere gab es keinen Ausweg aus den Flammen. Ein Szenario, das man so schnell nicht vergisst, meinte Fischer, der mit Vorsitzendem Josef Eckl und Bürgermeister Jürgen Roith besondere Auszeichnungen vornahm. Der langjährige Kommandant Anton Muckenschnabl wurde zum Ehrenkommandanten und der ehemalige Vorsitzende Anton Würf zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Muckenschnabl war über 30 Jahre in führender Position tätig, von 1983 bis 1993 als stellvertretender Kommandant und anschließend bis 2014 als erster Kommandant. In seine Zeit fielen unter anderem die Gerätehauserweiterung, die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges, die Gründung der First-Responder-Gruppe und vieles mehr. Anton Würf war von 1999 bis 2014 Vorsitzender. Neben zahlreichen Festen, darunter das Gründungsfest zum 140-jährigen Bestehen der FF Winzer, begleitete er zahlreiche Anschaffungen und Baumaßnahmen. Manfred Fischer berichtete von zwei Abteilungsübungen, vier Funkübungen, zwei Maschinistenübungen, einer Hauptübung, zwei THL-Gemeinschaftsübungen mit den Feuerwehren Iggensbach und Hengersberg, sieben Gemeinschaftsübungen und einer UVV-Schulung. Johannes Jungnickel besuchte den Lehrgang "Technische Hilfeleistung", Josef Bischof, Julia Eberhardt und Dominik Reis den Funklehrgang, Franz Dibold jun. den Lehrgang für Bootsführer sowie Johannes Jungnickel, Johannes Landl und Markus Maier den Atemschutzlehrgang. Zwei Gruppen stellten sich der Leistungsprüfung "Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz". Fischer dankte Peter Wilke, der am 1. August 2014 die First-Responder-Gruppe übernahm, und Vorgänger Tim Naumann, der die Gruppe zwei Jahre lang führte. Jugendwart Matthias Muckenschnabl teilte mit, dass die Jugendgruppe aus acht Jungen und zwei Mädchen besteht, die 2014 die Jugendflamme und den Oberösterreichischen Wissenstest erfolgreich ablegten. Vier Jugendliche stellten sich der Jugendleistungsprüfung und sechs dem Bayerischen Wissenstest. Dass die Wehr über 25 Atemschutzträger verfügt, ließ Atemschutzwart Albert Eckl wissen. Es wurden 14 Übungen durchgeführt und die Atemschutzgruppe bei sechs Einsätzen benötigt. Dabei wurden 97 Atemschutzflaschen geleert. In der eigenen Atemschutzpflegestelle wurden 100 Atemschutzgeräte und 104 Masken der Feuerwehren Winzer und Neßlbach geprüft. "Wo wir hinkommen, sind die Leute froh und erleichtert", so Peter Wilke, auf die Wichtigkeit der First-Responder-Gruppe verweisend, der momentan 14 Aktive angehören. Von 2002 mit 47 Einsätzen hat sich die Zahl jährlich erhöht. 2014 waren es 145 Einsätze. Auf das Gesellschaftsleben des Vereins, dem 69 Aktive, 124 passive Mitglieder, 17 fördernde Mitglieder und elf Ehrenmitglieder angehören, blickte Schriftführer Josef Freudenstein. Festgelegt wurde, die Feste zukünftig ein wenig einzugrenzen. So entfällt das Gartenfest und auch die Teilnahme beim Raiffeisenfest wurde gestrichen. Franz Mutz, der mit Josef Eder die Kassengeschäfte prüfte, bestätigte Kassier Robert Jakob eine einwandfreie Arbeit. Der vorgelegten Satzungsänderung wurde ebenso zugestimmt wie der Beitragsanpassung von bisher jährlich drei auf fünf Euro für Aktive, zehn auf 20 Euro für passive Mitglieder sowie 25 auf 40 Euro für fördernde Mitglieder. Das Eintrittsalter wurde von zwölf auf acht Jahre herabgesetzt. Befördert wurden Manfred Fischer zum Brandmeister, Roman Warga zum Oberlöschmeister, Tim Naumann zum Löschmeister und Johannes Jungnickel zum Feuerwehrmann. Jürgen Roith hielt fest, dass die Feuerwehr Winzer auch für die Zukunft bestens aufgestellt ist. Er erklärte sich spontan bereit, der Feuerwehr den Maibaum zu spenden. Albert Eckl teilte mit, dass der Vereinsausflug am 16. Mai nach Nürnberg führt, wo eine Stadtführung und eine Schifffahrt auf der fränkischen Seenplatte geplant sind.

21.10.2014
HLF10 ersetzt LF8
Winzer. Im März hatte der Marktrat den Kauf eines neuen Feuerwehrautos beschlossen: Ein LF20 sollte das vorhandene LF8 der Feuerwehr Winzer ersetzen. Dem machte nun die Regierung von Niederbayern einen Strich durch die Rechnung. Dem Markt wurde mitgeteilt, dass eine Genehmigung aus fördertechnischen Gründen nicht erteilt werden kann. Der Anschaffung eines HLF10 als Ersatz für das LF8 stehe nichts im Wege, so das Ergebnis eines Gesprächs, das Bürgermeister Jürgen Roith und die Kommandanten der Feuerwehren Winzer bzw. Neßlbach, Manfred Fischer und Markus Müller, mit Regierungsvertretern und Kreisbrandrat Alois Schraufstetter im September führten. Davon setzte der Bürgermeister den Marktrat in der jüngsten Sitzung in Kenntnis, der sich mit 14:1 Stimmen für das HLF10 aussprach und die Verwaltung beauftragte, einen neuen Zuwendungsantrag zu stellen. Die Kosten für das HLF10 betragen 340000 Euro, wovon der Markt einen Zuwendungsbetrag von 69000 Euro erhält, teilte Roith mit.

10.06.2014
Biker stößt beim Überholen mit Pkw zusammen
Winzer. Mit einem überholenden Motorradfahrer ist am Sonntagnachmittag ein 19-jähriger Autofahrer zusammengestoßen. Dabei wurde der Motorradfahrer verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Laut Angaben der Polizei war der Autofahrer um 15.50 Uhr auf der Staatsstraße 2125 von Hofkirchen in Richtung Winzer unterwegs und wollte links abbiegen. Dabei übersah er den Motorradfahrer, der ihn gerade überholen wollte. Der 26-Jährige bremste zwar noch ab, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Sachschaden: rund 4500 Euro.

06.06.2014
Feuerwehr auf dem Wendelstein
Winzer. Der Vereinsausflug der Feuerwehr Winzer führte dieses Jahr zum Wendelstein. Von Brannenburg aus ging es mit der Zahnradbahn aus dem Jahr 1912 auf den Berg. Dort bewunderten die Feuerwehrler das Wendelsteinhaus, die Aussichtskanzel "Gacher Blick", das Wendelsteinkircherl und die Wendelsteinhöhle. Mit der Seilbahn ging es in Richtung Bayrischzell. Über den Schliersee und Tegernsee ging die Reise weiter zum Mittagessen im Bräustüberl Tegernsee. Am Nachmittag stand die Besichtigung der Naturkäserei Tegernseer Land in Kreuth auf dem Programm. Den Abschluss bildete die Abendpause im Landgasthof "Zum Vilserwirt" in Altfraunhofen bei Landshut.

14.05.2014
Dank an die Profis von der Winzerer Feuerwehr
Landrat und Kreisbrandrat heben Einsatz beim Hochwasser hervor und zeichnen langjährige Aktive aus – Eckl und Schöffmann 60 Jahre Mitglied
Winzer. "Glück und Können" hat Landrat Christian Bernreiter der Freiwilligen Feuerwehr Winzer bei ihrem Ehrenabend im Gasthaus Knollmüller attestiert. "Wir sind dankbar für Ihre geleistete Arbeit, die Situation während des Hochwassers haben Sie alle bravourös gemeistert." Gleichzeitig wurden zahlreiche Feuerwehrmänner für ihr Jahrzehnte währendes Engagement geehrt. Die Feuerwehr Winzer habe gerade einen Generationenwechsel vollzogen, sprach Bernreiter die Neuwahl der Kommandanten an. "Tolle Leistungen kann man nur mit einer hervorragenden Ausbildung vollbringen, die viel Zeit kostet, aber auch die im Einsatz nötige Routine mitbringt", fasste er zusammen. Zusätzlich dankte er der Gemeinde Winzer, dass sie für die Belange ihrer Wehren immer ein offenes Ohr habe. Auch Kreisbrandrat Alois Schraufstetter erinnerte an den unermüdlichen Einsatz während des Hochwassers und erklärte: "Bei den Freiwilligen Wehren, kommt viel zusammen: Die Männer und Frauen haben einen erlernten Beruf und sind gleichzeitig Profi-Feuerwehrmänner." Sie müssten dasselbe können wie bei den Berufswehren. "Das und solche Situationen wie im vergangenen Jahr kann man nur mit einer starken und verständnisvollen Familie im Rücken leisten, denen wir alle zu Dank verpflichtet sind." 25 Jahre Dienstzeit zu würdigen, und die Feuerwehrmänner für den Dienst am Nächsten zu ehren, dafür komme er sehr gerne persönlich, so Bernreiter. Er überbrachte zusammen mit Schraufstetter vom Landkreis und der Regierung von Niederbayern Urkunden sowie Ehrennadeln und zeichnete die langjährig Aktiven mit der goldenen Ehrenamtskarte aus. Bereits ein Vierteljahrhundert im Dienst sind Stefan Dobak, "die liebliche Stimme am Funkgerät", wie der Kreisbrandrat scherzte, Josef Eckl, Andreas Ertl, Robert Loibl, Markus Scheingraber und Robert Weinzierl. "Und wir brauchen jeden einzelnen von euch", rief der Landrat nach der Verleihung: "Nicht dass ihr jetzt alle sagt, ich mache das schon 25 Jahre, jetzt müssen mal die Jüngeren ran." Die langjährigen passiven Mitglieder wurden von der Gemeinde Winzer geehrt. "Wir haben schwierige Zeiten hinter uns", erinnerte Bürgermeister Jürgen Roith an das Hochwasser, bei dem gerade auch zahlreiche passive Feuerwehrmitglieder im Einsatz gewesen seien. "Als der Damm gebrochen ist, die Flutwelle einen fast überrollt hat, das vergisst man ein Leben lang nicht. Dankbar bin ich jedem, der in dieser unbegreiflichen Situation dabei war und angepackt hat." Für 25 Jahre passive Mitgliedschaft wurden von ihm Manfred Gregori und Franz Mutz Junior geehrt. Eine Auszeichnung für 40 Jahre erhielten Michael Wieland, Josef Bloch, Georg Eckl, Alois Gründinger, Josef und Michael Himmel, Georg, Josef und Karl Hofbauer, Josef Salmansberger sowie Josef Schuster. Seit 50 Jahren sind Xaver Baumgärtler, Josef Drasch und Georg Nirschl dabei. Besonders beeindruckt waren die Anwesenden von der langen Treue zur Freiwilligen Feuerwehr Winzer von Albert Eckl sen. und Lorenz Schöffmann. Beide sind bereits seit sechs Jahrzehnten Mitglied.

06.05.2014
Feuerwehr stellt Maibaum auf
Winzer. Unter dem Kommando von 1. Vorstand Josef Eckl stellte die Feuerwehr Winzer heuer wieder einen Maibaum am Ortseingang auf. Der prächtige Baum ist mit den Motivtafeln der Ortsvereine geschmückt und wurde wie bereits im letzten Jahr wieder von den Feuerwehrsenioren hergerichtet. Gestiftet wurde der Baum von Tim Naumann. Gute Stimmung herrschte danach beim Grillfest.

24.04.2014
Neue Schutzkleidung für die Feuerwehr Winzer
Winzer. Die Freiwillige Feuerwehr Winzer hat vor kurzem 35 neue Schutzanzüge der Fa. Texport beschafft. Somit wurden die zwanzig Jahre alten Bayern-2000-Anzüge der Aktiven ersetzt. Diese waren schon mehrmals repariert worden und waren nicht mehr zeitgemäß. Die neuen Schutzanzüge sind sicher, auch wenn es im Einsatzfall über 1000 Grad Celsius warm wird. Finanziert wurde die neue Schutzkleidung durch die Vereinskasse, einen Zuschuss des Marktes Winzer und durch Hochwasserspenden.

12.04.2014
Ära Muckenschnabl-Würf beendet
Feuerwehr Winzer verabschiedet langjährigen Kommandant und Vorsitzenden
Winzer. Die Freiwillige Feuerwehr Winzer hat dem scheidenden langjährigen ersten Kommandanten Anton Muckenschnabl und dem ebenfalls abgedankten ersten Vorsitzenden Anton Würf im Gasthof "Zur Post" eine würdige Abschiedsfeier beschert. Die Nachfolger, Vorsitzender Josef Eckl und Kommandant Manfred Fischer, unterstrichen in ihrer Ansprache, dass mit Muckenschnabl und Würf sehr geschätzte und angenehme Menschen verabschiedet werden, die beide 40 Jahre im Dienst am Nächsten standen. In ihrer Wirkenszeit haben sie die Winzerer Wehr entscheidend geprägt. Eckl und Fischer dankten den beiden für ihr großes Engagement und ließen ihr Wirken Revue passieren. Anton Würf war von 1995 bis 2014 Vorsitzender. In dieser Zeit organisierte er für die FF Winzer die große Fahnenweihe zum 125-jährigen Bestehen 1994, 1997 beteiligte sich die Wehr an der 675-Jahr-Feier des Marktes und 2005 am großen Ostbayerischen Faschingsumzug in Deggendorf. Es folgten die 1000-Jahr-Feier des Marktes 2005 und die Ausrichtung des Jubiläums zum 140-jährigen Bestehen 2009. 2005 kümmerte sich Würf um die Anschaffung eines Verkaufswagens, 2010 folgte ein neuer Maibaumständer und er war es auch, der sich für die Investition in die Photovoltaikanlage auf dem Feuerwehrhaus einsetzte. Als Vorsitzender leitete er 115 Ausschusssitzungen, stellte 18 Maibäume auf und hielt Motorsägenkurse für die Kameraden ab. Außerdem erwies Anton Würf 48 Feuerwehrkameraden die letzte Ehre. Anton Muckenschnabl war von 1993 bis 2014 erster Kommandant. Er leitete viele Einsätze: bei den Hochwasser-Ereignissen 1999, 2002, 2005 und 2013, bei der Schneekatastrophe 2006 und beim Großbrand der Schweinestallung in Rickering 2014. In seiner Wirkenszeit wurden 1999 ein Ölsperranhänger, 2000 ein Tanklöschfahrzeug, 2004 ein Mehrzweckfahrzeug und 2006 ein First-Responder-Einsatzfahrzeug beschafft. Unter Anton Muckenschnabls Regie wurden der Stellplatz 4 und die Einsatzzentrale von 1996 bis 98 angebaut. 2004 folgte der Bau der Atemschutzwerkstatt und Garage. Muckenschnabl war maßgeblich an der Gründung der First-Responder-Gruppe im Jahr 2002 beteiligt. Auch die Errichtung einer Atemschutzpflegestelle 2003 fiel unter seine Leistungen. Daneben wurden stellvertretender Kommandant Robert Weinzierl (2001 - 2014) und Kassenprüfer Gotthard Loibl (2002 – 2014) verabschiedet. Auch für ihre Arbeit für die FF Winzer bedankten sich Josef Eckl und Manfred Fischer herzlich. Ein besonderer Dank ging an Maria Muckenschnabl, die über Jahrzehnte im Feuerwehrhaus für Ordnung und Sauberkeit sorgte.

31.03.2014
Brand in der Au: 100000 Euro Schaden
Winzer. Aus ungeklärter Ursache ist am Freitag gegen 23 Uhr ein Schuppen in Au bei Winzer in Brand geraten. Obwohl die Feuerwehrleute rasch zur Stelle waren, brannte der Dachstuhl komplett nieder, auch ein abgestellter Anhänger wurde Opfer der Flammen. Die Polizei schätzt den Schaden auf 100000 Euro. Im gelagerten Stroh flackerten immer wieder Glutnester auf. Mit einem rasch herbeigeholten Bagger von der Raiffeisen Winzer wurde das Stroh zerteilt und draußen von den Feuerwehrleuten abgelöscht und dann gleich auf Lastwagen geladen, die es zur Entsorgung brachten. Noch den ganzen Samstag über war die Feuerwehr mit Nachlöscharbeiten beschäftigt – nicht nur am Silo selbst, sondern auch in der Kiesgrube, wo das gelagerte Stroh immer wieder zu brennen begann. Im Einsatz waren die Feuerwehren Winzer, Neßlbach, Hengersberg, Schwanenkirchen, Altenufer, Schwarzach, Arbing, Osterhofen und Deggendorf mit dem Messfahrzeug sowie Kreisbrandrat Alois Schraufstetter, Kreisbrandinspektor Hans Schrimpf, die Kreisbrandmeister Josef Killinger, Josef Mader und Manfred Ziegler. Das BRK war mit drei Rettungswagen aus Osterhofen und Hengersberg sowie einem Notarzt aus Vilshofen und Einsatzleiter Markus Mühlbauer vor Ort. Verletzt wurde niemand, die BRKler waren aber zur Sicherung der Feuerwehrleute im Einsatz. Die Polizei ermittelt, der Kriminaldauerdienst der Kripo Straubing übernahm. Die Brandursache ist noch unbekannt.

04.02.2014
Kleintransporter brennen: 50 000 Euro Schaden
Winzer. Gleich zwei Kleintransporter sind in der Nacht auf Montag ausgebrannt. Wahrscheinlich aufgrund eines technischen Defekts geriet ein Kleintransporter vor einem Anwesen in Dobl am Montag gegen 1.30 Uhr in Brand. Die Flammen schlugen auf einen weiteren Kleintransporter über, der vor dem brennenden Transporter stand. Auch dieser fing Feuer und brannte ebenfalls aus. Die Freiwillige Feuerwehr Neßlbach löschte den Brand. Der Sachschaden wird auf etwa 50 000 Euro geschätzt.

21.01.2014
Feuerwehr beendet Ära Muckenschnabl-Würf
Manfred Fischer und Josef Eckl lösen langjährigen Kommandant und Vorsitzenden ab
Winzer
. Mit dem altersbedingten Ausscheiden von Kommandant Anton Muckenschnabl und dem Rückzug von Vorsitzendem Anton Würf ist bei der Feuerwehr Winzer eine Ära zu Ende gegangen. Im Gleichschritt marschierten beide über 20 Jahre lang an der Spitze der Wehr. Ihre Nachfolge treten Manfred Fischer und Josef Eckl an. Muckenschnabl ist 1969 in die Feuerwehr eingetreten, war zuletzt 20 Jahre lang Kommandant und zuvor zehn Jahre stellvertretender Kommandant. Würf, der 1967 der Feuerwehr beitrat, ist seit 1968 in der Vorstandschaft tätig, zuletzt 18 Jahre als 1. Vorsitzender, davor sechs Jahre als 2. Vorsitzender. Bereits im Vorfeld der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Knollmüller hatten sich die verantwortlichen Gedanken über die Nachfolge gemacht. Diese Vorschläge wurden in schriftlicher Wahl angenommen. Neuer 1. Kommandant ist Manfred Fischer. Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Kommandanten Matthias Muckenschnabl und Roman Warga. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Josef Eckl gewählt. Ihn vertritt 2. Vorsitzender Matthias Bloch. Die Kassengeschäfte führte seit dem Rücktritt von Maria Drasch im November Robert Jakob, dem die Versammlung wie Schriftführer Josef Freudenstein das Vertrauen aussprach. Beisitzer in der Vorstandschaft sind Franz Dibold sen., Johann Geiger, Michael Sigl, Markus Scheingraber und Robert Weinzierl. Als Vertrauensleute gehören Jugendwart Matthias Muckenschnabl, Atemschutzwart Albert Eckl, Gerätewart Andreas Ertl und der Leiter der First-Responder-Gruppe Tim Naumann zur erweiterten Vorstandschaft. Die Kasse prüfen Franz Mutz und Josef Eder. Anton Würf gehörte der Vorstandschaft insgesamt 40 Jahre an. In dieser Zeit wurde einiges bewegt, darunter der Neubau des Feuerwehrgerätehauses und vieles mehr, bilanzierte Würf. In seiner letzten Amtshandlung als Kommandant blickte Anton Muckenschnabl auf ein ereignisreiches und bewegtes Jahr zurück, das geprägt war vom Jahrhunderthochwasser, bei dem Winzer gerade noch so an einem Super-GAU vorbeischrammte. Nach noch nie da gewesenen Wasserstandsmeldungen wurden am 2. Juni beim Anwesen Kainz die Dammbalken eingesetzt. Danach ging es Schlag auf Schlag bis zum Dammbruch am 4. Juni auf einer Länge von 500 Metern, der die Anwesen Kainz, Mutz, Freudenstein, Hattenberger und Resch meterhoch überflutete. Drei Menschen konnten erst im letzten Moment mit dem Hubschrauber aus den Fluten gerettet werden. Noch Schlimmeres konnte nur verhindert werden, weil die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte mit den Behörden sowie die tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung hervorragend klappte, stellte Muckenschnabl fest, der sich stellvertretend für alle Einsatzkräfte bei Kreisbrandmeister Josef Killinger bedankte. Darüber hinaus musste die Winzerer Feuerwehr wieder zu zahlreichen Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen ausrücken. Am tragischsten: Bei einem Spreizereinsatz in Aichet starb ein junger Mann aus Winzer noch an der Unfallstelle. Der größte Brand ereignete sich am 6. Dezember, als eine Lagerhalle in Obergriesgraben bei Schöllnach in Flammen aufging. Insgesamt verwies Muckenschnabl auf fünf Brandeinsätze, 317 technische Hilfeleistungen, davon 295 während des Hochwassers, mit 2880 Einsatzstunden, eine Sicherheitswache und 162 First-Responder-Einsätze. Hinzu kommen zahlreiche Ausbildungs- und Übungsstunden. Die Wehr beteiligte sich an drei Abteilungs-, einer Haupt- und vier Gemeinschaftsübungen. Der Landkreis stellte der Feuerwehr Winzer für zukünftige Hochwasserweinsätze eine Chiemsee-Pumpe, eine Tauchpumpe, einen Wassersauger, einen Stromerzeuger und diverse Ausrüstungsgegenstände kostenlos zur Verfügung. 35 Garnituren Schutzkleidung im Wert von 18 500 Euro wurden vom Markt Winzer und zum Großteil über Spenden finanziert. Der extreme Mitgliederschwund zwang die First-Responder-Gruppe dazu, den Dienst an den Wochenenden abzumelden. Leiter Tim Naumann berichtete von 163 Alarmierungen und 155 Einsätzen, darunter 86 interne Einsätze, 20 chirurgische Einsätze, 17 Verkehrsunfälle, vier Bandeinsätze, 13 sonstige Notfälle, eine Vergiftung und einige Fehlalarme. Vier erfolgreiche Defibrillator-Einsätze verdeutlichten die Bedeutung dieser Arbeit, so Naumann, der zusammenfassend auf 265,5 Einsatz- und 2820 Bereitschaftsstunden verwies. Der Feuerwehr gehören 234 Mitglieder an, darunter 74 aktive und 118 passive, zwölf Ehrenmitglieder, 18 fördernde Mitglieder und zwölf Jugendliche, fasste Josef Freundenstein zusammen. Zum Kassenbericht von Robert Jakob bestätigten die Kassenprüfer Franz Mutz und Gotthard Loibl eine gute und übersichtliche Arbeit. Bürgermeister Jürgen Roith lobte das große Engagement der Feuerwehreinsatzkräfte im Jahresverlauf, vor allem beim Juni-Hochwasser. Der zwei Wochen zurückliegende Großbrand in Rickering, wo eine Stallung innerhalb von 20 Minuten komplett abbrannte, habe gezeigt, welch hohen Stellenwert die Feuerwehren in der Gemeinschaft einnehmen. In größten Tönen lobte Roith die Arbeit von Anton Muckenschnabl. Was der Kommandant als Einsatzleiter in Rickering leistete, sei perfekt gewesen und verdiene größte Anerkennung. Das Jahr 2013 habe viele Einsätze mit sich gebracht, die den Aktiven menschlich viel abverlangten, vor allem beim Hochwasser. Roith dankte auch Anton Würf, der trotz mancher interner Diskussionen, die er mit ihm ausgefochten habe, in Winzer als Feuerwehr-Institution angesehen werden müsse. Mit der Neubesetzung gehe eine Ära zu Ende, gleichzeitig falle der Startschuss für eine Verjüngungskur der Feuerwehr, von der er überzeugt sei, dass sie funktionieren werde, so Roith. Auch Pfarrer Richard Simon dankte den Einsatzkräften. Gäste waren auch Ehrenkommandant Franz Dibold sowie die Ehrenmitglieder Michael Stadler, Josef Gruber und Fritz Gscheidmeier.

21.01.2014
Erfolgreiche Ausbildung
Winzer. Über die erfolgreiche Ausbildung der Feuerwehr Winzer ist bei der Jahreshauptversammlung ebenfalls Rechenschaft abgelegt worden. Es wurde eine Maschinistenübung durchgeführt, dreimal mit dem Rettungsspreizer geübt und vier Funkübungen abgehalten. Im Februar fand bei der BMI Winzer eine Evakuierungsübung statt. Den Truppführerlehrgang absolvierten Michael Ammerer, Matthias Baumgärtler, Johannes Jungnickel, Markus Maier und Dominik Reis. Roman Warga besuchte den THL-Lehrgang. 31 Teilnehmer legten im März im Gerätehaus in Winzer den Sprechfunkerlehrgang ab, darunter Matthias Baumgärtler, Johannes Jungnickel und Johannes Landl. Manuel Aigner, Julia Eberhardt und Marina Kraus nahmen am Truppmann-Lehrgang, Michael Ammerer und Dominik Reis am Lehrgang für Atemschutzträger teil. Neu im Ausbildungsprogramm des BRK ist der First-Responder-Lehrgang, bei dem Manuel Aigner, Michael Ammerer, Julia Eberhardt, Johannes Jungnickel, Johannes Landl, Ursula Kramhöller und Peter Wilke teilnahmen. Die Feuerwehrjugend beteiligte sich an der Jugendflamme und unterzog sich im März in Osterhofen dem Oberösterreichischen Wissenstest. Über das Engagement der Jugendlichen beim Hochwasser berichtete die Zeitschrift "Lauffeuer" der deutschen Jugendfeuerwehr. Im Oktober stellten sich elf Jugendliche in Metten dem Bayerischen Wissenstest. Ende 2013 bestand die Jugendgruppe aus neun Jungen und drei Mädchen, bilanzierte Jugendwart Matthias Muckenschnabl, der sich bei seiner Stellvertreterin Maria Drasch bedankte, mit der er im Berichtsjahr 32 Termine für die Jugendarbeit wahrnahm. Dass die Feuerwehr über 23 Atemschutzträger verfügt, erklärte Atemschutzleiter Albert Eckl. Neben zwei Einsätzen wurde 2013 insgesamt 17-Mal mit Atemschutzgeräten geübt und dabei 89 Atemluftflaschen geleert. In der eigenen Atemschutzpflegestelle wurden 98 Atemschutzgeräte und 96 Masken der Feuerwehren Winzer und Neßlbach geprüft. Zu Feuerwehrmännern befördert wurden Dominik Reis und Matthias Baumgärtler.

10.01.2014
Großbrand: Hunderte Schweine tot
Feuer in Schweinezucht in Rickering – Neun Feuerwehren und Rettungsdienst im Einsatz
Winzer
. Kilometerweit war die Rauchsäule bereits zu sehen: In Rickering bei Winzer ist gestern aus unbekannter Ursache ein Stallgebäude einer Schweinezucht in Brand geraten. In dem Gebäude waren 200 Muttersauen und rund 800 Jungferkel – nur ein kleiner Teil der Tiere konnte gerettet werden.Um kurz nach 14 Uhr entdeckte ein Nachbar des Landwirts den Brand in dem ausgedehnten Stallgebäude. "Erst war nur eine Feuersäule zu sehen, die sich dann sehr schnell übers ganze Dach ausgebreitet hat", schilderte er. Die Hofbesitzer selbst hatten sich gerade im Stall befunden, als der Brand ausbrach. Als der Strom ausfiel, liefen sie nach draußen – doch von dem 70 mal 25 Meter großen Gebäude war nicht mehr viel zu retten. "Das ging so schnell: Innerhalb von 30 Minuten ist hier alles zusammengekracht", sagte Bürgermeister Jürgen Roith, der sofort zur Einsatzstelle geeilt war. Ein Großaufgebot an Feuerwehren machte sich an die Löscharbeiten: 140 Einsatzkräfte der Feuerwehren Winzer, Neßlbach, Schwanenkirchen, Hengersberg, Waltersdorf, Schöllnach, Iggensbach und Handlab bauten die Wasserversorgung auf und versuchten, die Flammen unter Kontrolle zu bekommen. Bei dem weitläufigen Gebäude erwies sich das als gar nicht einfach. Mit dem Messwagen war die Feuerwehr Deggendorf angerückt, Kreisbrandrat Alois Schraufstetter, Kreisbrandinspektor Hans Schrimpf und die Kreisbrandmeister Josef Killinger, Josef Mader und Gerhard Münnich leiteten den Einsatz. Für den Großteil der 200 Muttersauen im Hauptgebäude kam jede Hilfe zu spät, nur wenige Tiere konnten von den Feuerwehrleuten gerettet und ins Freie gebracht werden. Auch viele Ferkel starben im Rauch und in den Flammen, eine genaue Zahl stand gestern noch nicht fest, das Veterinäramt und die Feuerwehren waren noch bis zum Abend im Einsatz. Die Brandursache war ebenfalls unklar, der Kriminaldauerdienst der Kripo Straubing hat mit Ermittlungen begonnen. Die Polizeiinspektion Deggendorf war nach Bekanntwerden des Feuers mit mehreren Streifen zum Einsatzort ausgerückt. Angerückt war auch der BRK-Rettungsdienst mit vier Rettungswagen und Hubschrauber. Schnell stellte sich heraus, dass keine Menschen verletzt waren. "Zur Absicherung der Atemschutzkräfte sind wir mit acht Einsatzkräften vor Ort geblieben", erklärte BRK-Einsatzleiter Stefan Ruschitschka. Unterstützt wurden die BRKler von Feuerwehrarzt Dr. Stefan Putz. Auch Kreisbäuerin Maria Biermeier war an den Ort des Geschehens geeilt und bot sofort die Hilfe des Bauernverbands an: Sie organisierte einen Stall, in dem die überlebenden Tiere vorübergehend untergebracht werden können.

14.12.2013
Feuerwehrler bilden sich weiter
Winzer. Ein einzigartiges Pilotprojekt hat das Bayerische Rote Kreuz bei der Freiwilligen Feuerwehr Winzer gestartet. Sieben Feuerwehrleute erhielten von Sabrina Herzog, Prüferin beim BRK, das Zertifikat "Ausbilder zum Sanitäter in den Fachdiensten". Das ist die erste Ausbildung in dieser Art im Landkreis Deggendorf. In 24 Unterrichtseinheiten erlernten die Kursteilnehmer die Versorgung von Notfallpatienten. Dies beinhaltet Blutdruck- und Pulskontrolle, Stillung von lebensbedrohlichen Blutungen, fachmännische Handgriffe bei Knochenbrüchen, Herrichten von Infusionen, Hilfe und Assistenz des Notarztes sowie den Umgang mit der Frühdefîbrillation. Kursleiter Werner Hartl freute sich über die hohe Motivation seiner Kolleginnen und Kollegen, ist doch die Erstversorgung eine unter Umständen oft lebensrettende Maßnahme.

07.12.2013

Unterstützung von Kameraden aus Bodenmais
Winzer. Mit 15 Leuten hatte die Feuerwehr aus Bodenmais ihre Kameraden aus Winzer beim Junihochwasser unterstützt. Das war den Feuerwehrleuten zwischen 18 und 23 Jahren aus dem Kurort im Landkreis Regen aber nicht genug. Sie veranstalteten eine Grillparty, deren Erlös sie der Feuerwehr Winzer übergeben wollten. Auch das Geld, das normalerweise für einen Helferabend ausgegeben wird, schwatzten die Jugendlichen ihrem Vorstand für den guten Zweck ab. So konnte jetzt ein "kleines Weihnachtsgeld" von 1500 Euro an die Wehr in Winzer überreicht werden. Winzers Kommandant Anton Muckenschnabl  und Vorsitzender Anton Würf bedankten sich beim Bodenmaiser Vizekommandanten Sepp Göstl und bei Josef Killinger, Kreisbrandmeister aus Schöllnach, und überreichten, als Erinnerung an die gemeinsam geleistete Arbeit, die Hochwasserchronik von Ortsheimatpfleger Adi Leitl.

18.11.2013
Lastwagen kippt in Maisfeld: Bergung dauert Stunden
Winzer. Bis Mitternacht dauerte die Bergung eines Lastwagens, der am Freitagnachmittag zwischen Winzer und Flintsbach in ein Maisfeld gestürzt war. Der Sattelzug war mit 24 Tonnen Schnittholz beladen. Er war auf den Seitenstreifen der Staatsstraße 2125 geraten, wo ihn der 54-jährige Fahrer nicht mehr halten konnte. Das Fahrzeug kippte um, stürzte die Böschung hinunter und blieb im angrenzenden Feld liegen. Der Fahrer hatte Glück und wurde dabei nicht verletzt. Dank der Ersthelfer gelang es ihm, aus der auf der Beifahrerseite liegenden Zugmaschine zu klettern. Die anschließenden Bergungsarbeiten erwiesen sich als ziemlich kompliziert: Zwei Kräne hatten ihre Mühe, den Laster samt seiner schweren Fracht wieder auf die Räder zu stellen. Für die Bergungsarbeiten mussten die Feuerwehren aus Winzer und Neßlbach die Staatsstraße ab 16.30 Uhr komplett sperren und die Unfallstelle ausleuchten.

11.09.2013
Bayerische Milchindustrie spendet Feuerwehren 16 000 Euro
Winzer. 1968 wurde das Werk Winzer der Bayerischen Milchindustrie in Betrieb genommen. Bereits 1966 wurde mit der Aufschüttung des Geländes an der Donau begonnen, um dem Hochwasser vorzubeugen. Auf Kellerräume wurde damals verzichtet. Wie richtig man mit dieser Entscheidung lag und wie wertvoll die Überlegungen der damals Verantwortlichen waren, zeigte sich beim Juni-Hochwasser. Die Produktionsanlagen standen sicher und waren zu keiner Zeit gefährdet. "Wäre es zu einer Überschwemmung des Betriebsgeländes gekommen, hätte dies wohl auch das Ende des Betriebes in Winzer bedeutet", gab Betriebsleiter Stefan Treichl bei einer Zusammenkunft mit zweitem Bürgermeister Franz Melchart und den Verantwortlichen der Feuerwehren Winzer (Vorsitzender Anton Würf und Kommandant Anton Muckenschnabl) sowie Neßlbach (Vorsitzender Ludwig Augenstein und Kommandant Markus Müller) zu verstehen. Der Grund des Zusammenkommens war ein erfreulicher: Der BMI-Chef überreichte zusammen mit dem Geschäftsführer innerhalb der BMI-Gruppe, Richard Obermeier, den Feuerwehren jeweils 8000 Euro als Spende aus dem Rückfluss einer Big-Bag-Aktion. Als die Fluten der Donau ein immer größeres Ausmaß annahmen, ging am späten Abend des 3. Juni bei der BMI die erste Anfrage nach Big-Bags (dort verwendete große Taschen mit einem Fassungsvermögen von über einer Tonne Gewicht) zur Deichstabilsierung an Donau und Ohe ein. "Es war eine Selbstverständlichkeit zu helfen" erklärte Treichl. Nachdem der Gegenwert der Big-Bags nun als Geldbetrag an das Unternehmen erstattet wurde, war es für die Bayerische Milchindustrie, hier vor allem für Initiator Geschäftsführer Richard Obermeier sowie die Vorstände Peter Hartmann und Dr. Thomas Obersojer, eine besondere Freude, mit der Spende an die Feuerwehren ein zweites Mal helfen zu können, so Treichl. Ludwig Augenstein und Anton Würf bedankten sich für den Geldsegen und sicherten zu, diesen auch entsprechend sinnvoll zu verwenden.

20.08.2013
Versuchter Dieseldiebstahl in der Kiesgrube
Winzer. Ein Unbekannter hat vergeblich versucht, aus dem Tank einer Siebanlage Diesel abzuzapfen. Am Sonntagvormittag meldete ein Passant bei der Polizei, dass aus einem Motor eines Förderbandes der Kiesgrube bei Winzer Diesel auslaufe. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass am Wochenende ein Unbekannter versucht hatte, Dieselkraftstoff aus dem Tank der Siebanlage abzuzapfen. Vermutlich wurde er dabei gestört. Der Kraftstoff des Tanks wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Winzer entsorgt. Über die Schadenshöhe konnten bisher keine Angaben gemacht werden.

05.08.2013
Mähdrescher setzt Feld in Sattling in Brand
Winzer. Ein Großaufgebot der Feuerwehr ist am Samstag gegen 15.30 Uhr zu einem Brand auf einem Feld in Sattling ausgerückt. Laut Mitteilung der Polizei gerieten ein auf einem Weizenfeld eingesetzter Mähdrescher sowie das trockene Feld in Brand. Ursache war ein technischer Defekt am Mähdrescher. Den alarmierten Umlandfeuerwehren, die mit ca. 150 Einsatzkräften vor Ort waren, gelang es jedoch schnell, das Feuer zu löschen. Im Einsatz waren die Feuerwehren Neßlbach, Winzer, Iggensbach, Handlab und Schöllnach. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden in Höhe von 13 000 Euro.

28.05.2013
Feuerwehr in Salzburg
Winzer. Der Vereinsausflug der Feuerwehr Winzer führte nach Salzburg. Die 47 Reiseteilnehmer wurden am Busterminal Nord in der Paris-Lodron-Straße von einer Reiseführerin empfangen. Der Rundgang begann am Mirabellgarten, führte über die Getreidegasse (Geburtshaus Mozart) zum Residenzplatz. Nach der Besichtigung des Doms ging es mit der Festungsbahn hinauf zu Europas größter Burganlage, wo im Panoramarestaurant zu Mittag gegessen wurde. Anschließend stand die Besichtigung von Lustschloss Hellbrunn auf dem Programm. Viel Spaß bereitete hier eine Führung durch die Wasserspiele, bei der der eine oder andere nicht ganz trocken blieb. Die Abendpause im Klostergasthof Raitenhaslach rundete den Tag ab.

16.05.2013
Unfall mit zwei Leichtverletzten
Winzer. Unfall im Begegnungsverkehr: Ein 35-Jähriger war am Dienstag gegen 17.25 Uhr mit seinem Auto auf der Kreisstraße von Winzer in Richtung Hörgolding unterwegs. Dabei kam er in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einer entgegenkommenden 22-jährigen Autofahrerin zusammen. Der Unfallverursacher sowie die 22-Jährige wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 11 500 Euro geschätzt. Die Unfallstelle wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Winzer gereinigt.

30.04.2013
Auto macht sich selbstständig und rollt gegen Leitplanke
Winzer. Selbstständig gemacht hat sich ein Audi am Sonntagabend bei Vorderreckenberg. Der Fahrer hatte den Wagen dort am Fahrbahnrand abgestellt, weil er eine Panne hatte. Der Mann ging weg, um Hilfe zu holen - und in dieser Zeit rollte das Auto auf der abschüssigen Straße von selbst los. Der Wagen krachte gegen eine Leitplanke.

31.01.2013
Größter Wunsch: Ein neues Löschgruppenfahrzeug
Feuerwehr Winzer zieht Bilanz - 33 Einsätze
Osterhofen
. Die Feuerwehr musste 2012 zu acht Brandeinsätzen und 25 technischen Hilfeleistungen ausrücken. Hinzu kommen 157 Einsätze der in die Feuerwehr integrierten First-Responder-Gruppe, der zwölf Mitglieder unter Leitung von Tim Naumann angehören. In der Jahreshauptversammlung listete Kommandant Anton Muckenschnabl das Einsatzgeschehen auf, das am 5. Januar mit der Beseitigung eines Baumes von der Fahrbahn begann und am 22. Dezember mit einem Brandeinsatz im BRK-Pflegeheim endete. Dazwischen gab es allerhand zu tun, unter anderem beim größten Einsatz des Jahres am 27. Mai, als der Motor eines mit 1000 Tonnen Kunstdünger beladenen Güterschiffes auf der Donau brannte. Zum Brand einer Stallung rückte die Feuerwehr im Juni nach Klaffering bei Neßlbach und am 12. November zu einem Brand in den Osterhofener Werkstätten der Lebenshilfe aus. Die technischen Hilfeleistungen umfassten das Auspumpen vollgelaufener Keller, die Umsiedlung von Wespennestern, Wohnungsöffnungen, Parkplatzeinweisungen, Verkehrsabsicherungen, Ölspuren und zahlreiche Verkehrsunfälle. Zum Übungsablauf informierte Muckenschnabl, dass zwei Abteilungs-, eine Haupt- und sieben Gemeinschaftsübungen abgehalten wurden. Ferner beteiligte sich die Wehr an den Großübungen in Außerrötzing und Arbing sowie an der Brandschutzwoche mit Probe-Einsätzen in Handlab, bei der Firma Englmeier in Hengersberg und den Werkstätten der Lebenshilfe in Osterhofen. Hinzu kommen drei Maschinistenübungen, fünf Übungen mit dem Rettungsspreizer und vier Funkübungen. In den Räumen der Feuerwehr Winzer organisierte das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf eine Schulung zum Thema "Hochwasserschutz und Deichverteidigung". Zwei Schulungen mit dem "Zieh-Fix" dienten der schnellen Türöffnung. Den Gruppenführerlehrgang an der Feuerwehrschule Regensburg besuchte Tim Naumann. Am Technischen Hilfeleistungslehrgang in Schöllnach beteiligten sich Michael Ammerer jun., Andreas Eckl, Robert Jakob, Johannes Landl und Markus Maier, am Lehrgang für "Ausbilder in der Feuerwehr" und "Ausbilder Truppmann/Truppführer" Werner Hartl, am Maschinistenlehrgang Markus Maier und Roman Warga sowie am Truppmannlehrgang Matthias Baumgärtler, Johannes Jungnickel und Dominik Reis. Andreas Ertl und Matthias Muckenschnabl nahmen mit dem Tanklöschfahrzeug an einen Fahrsicherheitstraining in Landshut teil. Im Mai legten 13 Mitglieder die Leistungsprüfung "Hilfeleistung" in verschiedenen Stufen ab. Michael Doppler erreichte dabei die Endstufe "Rot auf Gold". Die Feuerwehr erhielt eine Schmutzwasserpumpe mit einer Leistung von 1200 l/min. Als Ersatz für die defekte Kübelspritze im LF8 wurde ein Hochdrucklöschgerät gekauft. Weil Werner Hartl im Juli als Leiter der First-Responder-Gruppe aufhörte, hat Tim Naumann diese Aufgabe übernommen. Am 17. August wurde eine "Seniorenfeuerwehr" gegründet. Besucht wurde eine Schulungsveranstaltung zum Thema Hubschrauber-Notlandung und Führerscheinrecht. Mit Erlaubnis des Marktrates kann der mit Flutlicht ausgestattete Fußballplatz am Sportgelände künftig für Notlandungen von Rettungshubschraubern angeflogen werden. Größter Wunsch der Feuerwehr ist ein neues Löschgruppenfahrzeug HL 20, als Ersatz für das 1987 in Betrieb genommene LF8. Vorgespräche hinsichtlich der Anschaffung wurden mit Bürgermeister Jürgen Roith und der Kreisbrandinspektion geführt. Zur Jugendarbeit informierte Matthias Muckenschnabl, dass je fünf Jugendliche die Ausbildung zur Jugendflamme und den Wissenstest absolvierten, vier die Jugendleistungsprüfung und drei den Truppmannlehrgang besuchten. Momentan besteht die Jugendgruppe aus acht Jungen und einem Mädchen, so Muckenschnabl, der sich bei seiner Stellvertreterin Maria Drasch bedankte, die im Berichtsjahr 40 Termine wahrnahm. 20 Atemschutzgeräteträger haben 14-mal den Ernstfall geprobt und fünfmal den Ernstfall erlebt, unter anderem bei dem bereits erwähnten Schiffsbrand auf der Donau. Bei Übungen und Einsätzen wurden 83 Atemschutzflaschen geleert, teilte der Leiter der Atemschutzabteilung, Albert Eckl, mit. In der eigenen Atemschutzpflegestelle wurden 91 Atemschutzgeräte und 86 Masken der Feuerwehren Winzer und Neßlbach geprüft. Die zwölf aktiven Mitglieder der First-Responder-Gruppe waren 157-mal im Einsatz, darunter 73 internistische Notfälle, 25 chirurgische Einsätze, zwölf Verkehrsunfälle, 23 sonstige Notfälle, zwei gynäkologische Notfälle, vier Alkohol- und Drogeneinsätze, ein Arbeitsunfall und fünf Brandabstellungen. Zu den 361 Einsatzstunden kommen noch 3580 Stunden Bereitschaftsdienst, erklärte Leiter Tim Naumann. Über die Highlights des Vereinslebens der 224 Mitglieder zählenden Feuerwehr mit 75 Aktiven, 119 passiven, 14 Ehren- und neun fördernden Mitgliedern informierte Schriftführer Josef Freudenstein. Dazu gehörten Maibaumaufstellen, Vereinsausflug, Gartenfest, Sonnwendfeuer und die Bewirtung beim Korb- und Weinmarkt in Winzer und vieles mehr. Dass die Kassengeschäfte bei Maria Drasch in bester Obhut sind, bestätigte Gotthard Loibl, der mit Franz Mutz die Kasse prüfte. Weil Maria Drasch aus privaten Gründen etwas kürzer treten möchte, bestellte die Versammlung noch vor den Neuwahlen im nächsten Jahr Robert Jakob zu deren Stellvertreter und neuem Mitglied der Vorstandschaft. Die Versammlungsgäste, darunter Bürgermeister Jürgen Roith, Pfarrer Richard Simon und Ehrenkommandant Franz Dibold, begrüßte Vorsitzender Anton Würf. Wie schwer es sein kann, Feuerwehrmann zu sein, führte Pfarrer Richard Simon mit dem Unfall vor Augen, bei dem ein Jugendlicher aus dem Markt tödlich verunglückte. Schockiert vom Tod des 18-Jährigen, mit dem er einen Tag zuvor noch zusammensaß, zeigte sich Jürgen Roith. In solchen Situationen stünden die Feuerwehrleute massiv unter Druck.

28.01.2013
Gegen Baum gerast - Fahrer (18) tot
Winzer. Ein 18-Jähriger aus dem Landkreis ist in der Nacht zum Samstag nahe Winzer ums Leben gekommen. Der junge Mann war mit seinem Audi frontal gegen einen Baum gerast. Durch die enorme Wucht des Aufpralls dürfte der Fahrer sofort tot gewesen sein. Der 18-Jährige war kurz vor 23 Uhr mit seinem Audi auf einer Nebenstraße entlang der Donau von Winzer in Richtung Aichet unterwegs. Dort gibt es eigentlich keinen Durchgangsverkehr, im Sommer wird die Straße von Badegästen benutzt, deren Ziel die dortigen Weiher sind. Ansonsten gehört die kleine Straße zur beliebten Route bei Skatern und Radlern. Was der 18-Jährige in der Nacht zum Samstag dort wollte, war zunächst unklar. Nicht ausgeschlossen, dass er mit seinem Audi auf einem schnurgeraden Teilstück einmal richtig Gas geben wollte. Auf jeden Fall kam der Audi auf der Geraden immer weiter nach rechts, fuhr eine Zeit lang mit den rechten Rädern auf einer zugeschneiten Wiese, mit den linken noch auf der Teerstraße. Nach 50 Metern prallte der Audi gegen einen Baum. Die Wucht war so enorm, dass der Baum bis zur Windschutzscheibe in das Fahrzeug eindrang. Die Vorderräder wurden bis in den Fußraum das Audi gedrückt. Der Fahrer hatte keine Überlebenschance. Fast eine Stunde benötigte die Feuerwehr Winzer um ihn aus dem Wrack zu bergen. Weil die Polizei offenbar auch einen Suizid nicht ausschließen kann, ermittelte neben der Verkehrspolizei auch die Kripo am Unfallort. Ob der 18-Jährige alkoholisiert war, muss erst noch untersucht werden. Den Sachschaden am Audi bezifferte die Polizei am Samstag auf rund 5000 Euro. An der Unfallstelle waren mehrere Fahrzeuge der Feuerwehren Winzer und Hengersberg sowie des Rettungsdienstes im Einsatz.

23.01.2013
Vom richtigen Umgang mit der Motorsäge
Winzer. Auf Initiative des 1. Vorsitzenden Anton Würf fand bei der Feuerwehr Winzer ein zweitägiger Motorsägenlehrgang statt. Forstwirtschaftsmeister Heinrich Schütz und Thomas Bauer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Josef Gölzhäuser von der Berufsgenossenschaft und Försterin Susanne Hauke unterrichteten die 16 Kursteilnehmer über Unfallverhütungsvorschriften, richtige Schutzkleidung, Wartung und Handhabung der Motorsäge, Schärfen der Sägekette und die Schnitttechniken. Am zweiten Ausbildungstag ging es in den Wald. Dort wurde die Theorie in Praxis umgesetzt, wobei jeder Teilnehmer selber einen Baum fällen durfte.

13.11.2012
Feuerwehr-Großeinsatz in den Osterhofener Werkstätten
Absauganlage in Schweißerei brannte - Keine Personen verletzt
Osterhofen
. Mit neun Fahrzeugen waren die Feuerwehren aus Osterhofen und Umgebung gestern gegen 16.15 Uhr in den Osterhofener Werkstätten der Lebenshilfe angerückt: Eine Absauganlage in der Schweißerei war in Brand geraten. Die Feuerwehren konnten - ausgerüstet mit Atemschutzgeräten und Wärmebildkamera - das offene Feuer schnell löschen. Die Absauganlage erlitt Totalschaden. Die Schadenshöhe beziffert ein Sachverständiger nach ersten Schätzungen auf rund 15 000 Euro, erläuterte Kreisbrandmeister Xaver Altschäfl. Personen kamen bei dem Brand nicht zu schaden. Altschäfl lobte das Personal, das alle Mitarbeiter bis zum Eintreffen der Feuerwehren bereits aus dem Gebäude geführt hatte. Die Integrierte Rettungsleitstelle (ILS) in Straubing hatte gegen 16.15 Uhr acht Feuerwehren alarmiert: Die Wehren aus Osterhofen, Altenmarkt, Arbing, Aicha, Haardorf, Thundorf und Wisselsing rückten an. Dazu die Deggendorfer Führungskräfte mit den Kreisbrandmeistern Altschäfl und Konrad Seis. Die Einsatzleitung hatte Osterhofens Stadtkommandant Manfred Ziegler. Für den Rettungsdienst hatte Erwin Kaupa vom BRK die Einsatzleitung. Die vier Rettungswagen warteten nach Angaben von ILS-Schichtleiter Christian Siewert mit entsprechendem Sicherheitsabstand an der Roßfeldener Kreuzung, kamen aber nicht zum Einsatz. Ein ebenfalls alarmierter Funkleitwagen musste nicht mehr anrücken. Nach etwa eineinhalb Stunden war der Einsatz laut KBM Altschäfl abgeschlossen.

16.09.2012
Feuerwehr-Senioren unterwegs
Winzer. Einige Mitglieder der FFW-Senioren aus Winzer haben kürzlich die Firma Kühnel, Metallbearbeitung in Osterhofen/Donau-Gewerbepark, besucht. Der Familienbetrieb, in dem verschiedenste Präzisionsteile für den Maschinenbau hergestellt werden, wurde vor 24 Jahren von Marktrat Wilfried Kühnel gegründet. Beim Rundgang durch die Werkstatt erklärte der Firmenchef den Ablauf der Produktion und die Produkte. Organisiert wurde die Betriebsbesichtigung von Josef Gruber und Kommandant Anton Muckenschnabl. Zum Abschluss der Führung lud Kühnel die Senioren zu einer kleinen Brotzeit ein und alle waren sich einig, bald wieder einen Betrieb zu besichtigen.

02.07.2012
Zwei Personen bei Unfall leicht verletzt
Winzer. Zwei Personen sind bei einem Verkehrsunfall am Samstag um 9.10 Uhr auf der Staatsstraße 2125 leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, übersah eine 65-jährige Autofahrerin auf Höhe der Einmündung nach Winzer das Auto eines 52-jährigen Mannes. Beim Zusammenstoß wurden beide Unfallbeteiligten leicht verletzt. Die 65-Jährige wurden zur Behandlung ins Klinikum Deggendorf gebracht. Der Schaden an beiden Fahrzeugen wird auf 3200 Euro geschätzt. Wegen des Unfalls musste die Staatsstraße 2125 mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Winzer kurzfristig gesperrt werden.

30.06.2012
600 Besucher beim Feuerwehr-Feuer
Winzer. Die Jugendfeuerwehr Winzer hat ihr traditionelles Sonnwendfeuer abgebrannt. Etwa 600 Besucher waren zu dem spektakulären Ereignis an die Schwanenkirchner Straße am Fuße des Pledlbergs gekommen. Groß wurden die Augen der Kinder, als das Feuer von den Feuerwehrmännern entzündet wurde. Die Strohpuppe hielt dem brennenden Feuer sehr lange stand, doch schließlich brannte auch diese lichterloh ab. Und um keine Langeweile aufkommen zu lassen, waren eigens für die Kleinen zwei Hüpfburgen aufgestellt worden, in denen sie sich austoben konnten. Für alle gab es Herzhaftes aus dem Feuerwehr-Grillwagen, Süßigkeiten und ein kühles Getränk. Schließlich wurde auch noch der Maibaum verlost: Ilona Augenstein war die glückliche Gewinnerin. Musikalisch wurde das Sonnwendfeuer vom Duo "Armin & Armin" abgerundet. Auch Bürgermeister Jürgen Roith und Pfarrer Richard Simon feierten mit.

28.06.2012
Unfall mit zwei Leichtverletzten
Winzer. Eine 26-jährige Autofahrerin ist am Dienstagnachmittag frontal mit einer entgegenkommenden Autofahrerin zusammengestoßen. Die beiden Frauen erlitten leichte Verletzungen. Gegen 17.20 Uhr kam die 26-Jährige mit ihrem Auto auf der Kreisstraße von Winzer nach Schwanenkirchen in einer Rechtskurve aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem Auto einer 44-jährigen. Die beiden Frauen wurden mit dem Sanka ins Klinikum Deggendorf eingeliefert. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt laut Polizei etwa 9000 Euro. Im Einsatz bei der Bergung war auch die Freiwillige Feuerwehr Winzer.


18.06.2012
Schwelbrand im Stall rasch unter Kontrolle
Winzer. Die Feuerwehren aus Winzer, Neßlbach, Iggensbach, Schöllnach, Hofkirchen, Schöllnstein und Handlab haben am Samstag einen Schwelbrand in einem Stall im Gemeindebereich Winzer rasch unter Kontrolle gebracht. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 2000 Euro. Auslöser für den Schwelbrand an der Holzdecke des Stalls könnte laut Polizei Funkenflug vom Auspuff eines Traktors gewesen sein. Ein 50 Jahre alter Landwirt war am Morgen mit seinem Traktor samt Futterwagen in den Stall gefahren. Gegen 12.30 Uhr wurde die Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr verständigt.

29.05.2012
Maschinenraum eines Frachtschiffs brennt aus
Großalarm für die Feuerwehren der Region - Die "Würzburg" hatte Kunstdünger geladen

Winzer. Schreck für die Besatzung eines deutschen Gütermotorschiffs, das am Sonntagnachmittag bei Winzer die Donau aufwärts fuhr: Dichter schwarzer Rauch quoll aus dem Maschinenraum der "Bavaria 53 - Würzburg", die 1000 Tonnen Kunstdünger für den Bestimmungshafen Bamberg geladen hatte. Sofort ankerte die Besatzung, knapp 200 Meter nach der Donau-Wald-Brücke. Das bedeutete Großalarm für die Feuerwehren Altenmarkt, Deggendorf, Künzing, Neßlbach, Niederalteich, Osterhofen, Pankofen, Pielweichs, Plattling, Schöllnach und Winzer sowie aus dem Landkreis Passau. Am Feuerwehrhaus in Winzer sammelten sich die Einsatzkräfte, dort koordinierte KBM Erwin Wurzer die Einteilung. Die Feuerwehren Deggendorf, Neßlbach, Niederalteich, Vilshofen und Hofkirchen setzten mit ihren Booten zu dem Frachter über und brachten den Notarzt aufs Schiff, der sich um die Besatzung kümmerte: Einer der beiden litt unter einer leichten Rauchvergiftung. Am Ufer waren in der Zwischenzeit die Einsatzkräfte des BRK auf Bereitschaft. Die Rauchentwicklung im Maschinenraum war so stark, dass die Feuerwehrleute nur unter Atemschutz zum Löschen vordringen konnten. Schaummittel und Hochdrucklüfter transportierten die Feuerwehrleute mit ihren Booten auf das Schiff, schnell bekamen sie das Feuer unter Kontrolle. Auch THW-Einsatzkräfte waren im Einsatz.

25.05.2012
Feuerwehr im Karwendelgebirge
Winzer. Der Vereinsausflug der Feuerwehr Winzer führte in die Region Mittenwald. Die Anfahrt erfolgte über Garmisch-Partenkirchen, wo das Olympiastadion besichtigt wurde. Dort fanden 1936 die Olympischen Winterspiele statt. Die Sprungschanze mit einer Höhe von 149 Meter wurde zuletzt 2007 erneuert. Anschließend ging es weiter nach Mittenwald, wo die 47-köpfige Reisegruppe mit der Seilbahn ins 2244 Meter hohe Karwendelgebirge hinauffuhr. Geboten wird hier ein Panoramarundweg, ein riesiges begehbares Fernrohr mit Blick auf Mittenwald und über einen 400 Meter langen Tunnel gelangt man zur Dammkarabfahrt. Die Rückfahrt führte entlang des Walchen- und Kochelsees zum Kraftwerk Walchensee, das 1924 von Oskar von Miller erbaut wurde. Nächste Station war das im 8. Jahrhundert gegründete Kloster Benediktbeuern. Den Abschluss der Fahrt bildete die Abendpause im Bräustüberl Weihenstephan bei Freising.

09.05.2012
First Responder: 1200-mal schnell an Ort und Stelle Hilfe geleistet
Feuerwehr feiert zehnjähriges Bestehen der ersten schnellen Eingreiftruppe Niederbayerns
Winzer. Auf die Idee von jungen Männern der Feuerwehr Winzer um Initiator Reiner Augenstein ist 2002 mit Genehmigung der Rettungsleitstelle Straubing und des BRK niederbayernweit der erste First Responder für die schnelle Erstversorgung im Notfall im Gemeindegebiet Winzer eingerichtet worden. Bis heute hat die Gruppe um den jetzigen Leiter Werner Hartl rund 1200 Einsätze absolviert und damit unter Beweis gestellt, dass es mehr als richtig war, dass der Marktrat im Oktober 2001 die grundsätzliche Genehmigung erteilte und sich im März 2002 dazu entschied, die Kosten für den laufenden Betrieb zu übernehmen. Den ärztlichen Dienst und die Fortbildung der damals zehn ehrenamtlichen Mitarbeiter übernahm Dr. Stefan Putz. Erstes Einsatzfahrzeug war ein Ford Mondeo für 6800 Euro. Zur Ausstattung gehörten ein Defibrillator, Fahrzeugfunk, Handfunkgerät und ein Rettungsgerät. Zum zehnjährigen Bestehen, das die First-Responer-Gruppe mit dem Ehrenabend der Feuerwehr Winzer feierte, stehen Werner Hartl und Co. bzw. der Feuerwehr Winzer als Einsatzfahrzeug ein BMW 520 i Touring sowie modernste Einsatzgerätschaften inklusive Rettungsrucksäcke für Erwachsene und Kinder, Defibrillator und Sauerstoff-Oximeter zur Verfügung. Zur Fahrzeugbeschaffung erhielt die Einsatzgruppe Unterstützung von Charlotte Prauser und Hans Frey, die für die Beschaffung 10 000 Euro bereitstellten. Die als Abteilung innerhalb der Feuerwehr Winzer tätige Einsatzgruppe habe sich mittlerweile fest im Markt etabliert, hob Bürgermeister Jürgen Roith hervor, der sich für die großartige Unterstützung von Seiten der Bevölkerung, den Vereinen, Banken und privaten Geldgebern bedankte. Er betonte, dass sie alle dazu beigetragen hätten, den schnellen Einsatz und somit das Überleben in Notfällen und schwierigen Situationen zu sichern. Als prägnantes Beispiel nannte Roith eine einsetzende Geburt auf der Autobahn, zu der die First-Responder-Einsatzgruppe gerufen wurde, weil der Notarzt mit dem Brutkasten aus Straubing nicht schnell genug dort sein konnte. Roith dankte den langjährigen aktiven Mitgliedern Werner Hartl, Stefan Dobak, Josef Eckl, Gerhard Pauli, Robert Loibl, Mathias Muckenschnabl, Max Erl, Michael Ammerer, Sabrina Gernbauer, Katharina Fröhler sowie Tim Naumann und überreichte ihnen Treue-Urkunden. Nicht hinten an stehen die Verdienste der Feuerwehrkameraden, die für verdienstvolle aktive und langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden. Vorsitzender Anton Würf und Kommandant Anton Muckenschnabl begrüßten zum Ehrenabend im Vereinslokal Knollmüller unter anderem Landrat Christian Bernreiter, Pfarrer Richard Simon, Fahnenmutter Marianne Mutz, Kreisbrandrat Leopold Schmid, Bürgermeister Jürgen Roith, Kreisbrandinspektor Hans Schrimpf, Kreisbrandmeister Josef Killinger, den Leiter der Integrierten Leitstelle Straubing Gerhard Kleeberger, den stellvertretenden Geschäftsführer des BRK-Kreisverbands Florian Seidl und Ehrenkommandant Franz Dibold. Das silberne Feuerwehrkreuz für 25 Jahre aktive Dienstzeit überreichte Christian Bernreiter an Josef Freudenstein, Gerhard Spann und Josef Knapp. Von Vereinsseite wurden Michael Ammerer, Josef Gruber, Ludwig Endl, Josef Eder, Johann Baumgärtler, Richard Wieland, Georg Wieland und Xaver Hofbauer für 50 Jahre sowie Paul Freudenstein für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Urkunden für 25 Jahre Treue zur Feuerwehr Winzer erhielten Alois Wagner, Heinrich Stadler, Reinhold Schuster, Christian Baumgärtler, Andreas Kühnel und Helmut Falter. Christian Bernreiter, Leopold Schmid, Florian Seidl und Gerhard Kleeberger gratulierten der First-Responder-Einsatzgruppe zum Jubiläum und den für langjährige Mitgliedschaft bzw. aktive Dienstzeit ausgezeichneten Mitgliedern für ihre Vereinstreue. Bernreiter betonte, dass das Rettungswesen zu den Stützen einer geordneten Gesellschaftsform gehöre und trotz schlechter demografischer Prognosen nicht daran gerüttelt werden dürfe. Leopold Schmid bestätigte den Einsatzkräften des Marktes Winzer eine Kameradschaft, die ihresgleichen suche. Zum Einsatzgeschehen sagte er, dass erst derjenige abschätzen könne, wie wichtig ein schnelles und zielorientiertes Eingreifen einer gut funktionierenden Truppe sei, der selbst Hilfe in Anspruch nehmen musste. Zur Integrierten Leitstelle informierte Gerhard Kleeberger über die jüngst vorgenommene und zielgerichtete Neuausrüstung des Alarmierungssystems. Der First Responder war zur Gründungszeit ein Exot, zumal es diese Einrichtungen nur in größeren Städten gab. Heute sei der First Responder eine echte Alternative zu den BRK-Rettungskräften und der Dienst der Einsatzkräfte unbezahlbar.

30.04.2012
Vorfahrt nicht beachtet: Zwei Autofahrer leicht verletzt
Winzer. Bei einem Verkehrsunfall am Samstag gegen 10.30 Uhr in Winzer wurden die Lenker der beiden Autos, die an dem Unfall beteiligt waren, leicht verletzt, teilte die Polizei mit. Ein 74-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Passau befuhr die Staatsstraße 2125 aus Winzer kommend und wollte an der Kreuzung zur Staatsstraße 2115 nach links in Richtung Osterhofen einbiegen. Dabei übersah sie den vorfahrtsberechtigten Pkw eines 26-Jährigen, der in Richtung Hengersberg unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß, wobei an beiden Fahrzeugen Totalschaden in Höhe von 8500 Euro entstand, so die Polizei. Beide Fahrzeugführer erlitten leichte Verletzungen. 

01.03.2012
Viele Aufgaben bis zum erlösenden Ja
Neßlbacher Feuerwehr beim Patenbitten fürs 140. Jubiläum bei der Nachbarwehr in Winzer
Winzer. In Abwandlung eines Sprichwortes kann man sagen: Ein großes Ereignis wirft seine Qualen voraus. Die Freiwillige Feuerwehr Neßlbach musste beim Patenbitten bei der Nachbarwehr Winzer so einiges durchstehen. Die Feuerwehr Neßlbach feiert nämlich heuer von 29. Juni bis 1. Juli ihr 140-jähriges Bestehen. Dazu gehört neben der Fahnenmutter Manuela Gotzler mit ihren Festdamen auch ein Patenverein. Die Wahl fiel wie schon vor 20 Jahren wieder auf die Nachbarwehr. Jetzt war das große Patenbitten fällig. Die Winzerer Feuerwehrler warteten schon am Schulhof auf die Ankunft der Neßlbacher, die um 15 Uhr mit einem vollbesetzten Bus eintrafen. Dort angekommen, gab es als erstes ein Standkonzert von der Blaskapelle Zenting unter Leitung von Christian Fredl. Der Vorstand der Neßlbacher Feuerwehr, Ludwig Augenstein, begrüßte alle Feuerwehrkameraden, sein besonderer Gruß galt der Winzerer Fahnenmutter Marianne Mutz, der Neßlbacher Fahnenmutter Manuela Gotzler sowie der Ehrenfahnenmutter Angela Augenstein. Auch der Neßlbacher Kommandant Franz Augenstein bat die Winzerer um ihren Paten. Schließlich begrüßte auch Bürgermeister Jürgen Roith alle Feuerwehrkameraden. Der Winzerer Vorstand Anton Würf mit seinen Kommandanten Anton Muckenschnabl und Manfred Fischer sowie die Kameraden ließen sich allerdings durch das Freibier nicht beirren und forderten die Neßlbacher zur ersten Aufgabe, zum Baumstammsägen, auf. Die Winzerer müssten ja sicherstellen, dass sie eine "fähige" Feuerwehr zu vertreten haben. Sogleich griffen die Neßlbacher, u. a. auch Vorstand Ludwig Augenstein, die Kommandanten Franz Augenstein, Helmut Endl und Markus Müller zur Säge und zersägten den langen Baumstamm in Meterstücke. Obwohl die Sägen nicht geschliffen waren, wurde die erste Aufgabe mit Bravour gelöst. Danach zogen die beiden Feuerwehren mit ihren Fahnenmüttern, allen voran die Blaskapelle Zenting, durch Winzer in Richtung Feuerwehrhaus. Dort angekommen, kam es zur zweiten Prüfungsaufgabe. Die Neßlbacher mussten jetzt mit neun Mann auf drei selbst hergestellten Skiern zum Gasthaus Schrenk schreiten. Vorstand Franz Augenstein gab das Kommando, um seine Männer in den richtigen Geh-Rhythmus zu bringen. Auch von der Musikkapelle und von allen anderen Kameraden wurden die neun angefeuert. Kurz vorm Gasthaus Schrenk wurde die Mannschaft ausgewechselt. Jetzt wagte sich auch die neue Fahnenmutter Manuela Gotzler auf die Skier. Am Gasthaus angekommen, gab Vorstand Anton Würf den Neßlbachern zu verstehen, dass das bei weitem nicht reichte, um sich als Patenverein zur Verfügung zu stellen. Da musste schon noch eine weitere Aufgabe her: Gulaschsuppe ohne Löffel schlürfen. Die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Neßlbach durfte dazu an einem Tisch Platz nehmen. Alle schlüpften in eine Art Gemeinschaftslätzchen – eine Planen-Tischdecke mit entsprechendem Löchern für die Köpfe. Auch die Hände wurden ihnen am Rücken zusammengebunden. Bürgermeister Roith ließ es sich nicht nehmen, mitzumachen. Mit großer Begeisterung verfolgten alle im Saal das Geschehen. Fahnenmutter Manuela Gotzler hatte nach dem Suppenessen alle Hände voll zu tun, um ihren Männern Mund und Nase sauber zu machen. So wurde auch die dritte Aufgabe vom Jubelverein mit Erfolg gelöst. Doch die Zusage zur Patenschaftsübernahme der Feuerwehr Winzer stand noch immer aus. Erst nach dem "Holzscheidlknien" ließen sich die Winzerer erweichen, und Vorstand Würf sprach den auf der Kante kniend bittenden Neßlbachern endlich das erlösende Ja aus. Das Jubiläumsfest beginnt am Freitag, 29. Juni, mit einer Sonnwendparty, zu der "Saxndi" aufspielt. Auch am Samstag und Sonntag ist Festzeltbetrieb angesagt. Im Rahmen des Fests wird auch das neue Mehrzweckboot gesegnet.

23.02.2012
Die FF Winzer hat jetzt eine Wärmebildkamera
Winzer. Ob bei Bränden, Gefahrguteinsätzen, beim Personenschutz oder zur allgemeinen Sicherheit - Wärmebildkameras gehören heute zur Standard-Ausstattung einer Feuerwehr, vor allem dann, wenn sie Atemschutzträger unterhält. Die Wärmebildkamera ist ein Gerät ähnlich einer herkömmlichen Kamera, das jedoch Infrarotstrahlung empfängt und thermografisch Wärmestrahlungen eines Objekts oder Körpers sichtbar macht. Wärmebildkameras helfen, Personen schneller zu finden, Brandherde zu lokalisieren und Schäden zu vermeiden, denn sie durchdringen auch dichten Rauch und liefern hoch aufgelöste Bilder von der Umgebung. Sie tragen zudem ganz entscheidend zur Sicherheit der Feuerwehrleute bei. Das war mit der Hauptgrund für die Feuerwehr Winzer, sich eine solche Kamera anzuschaffen. Weil sie die Gesamtkosten von knapp 9000 Euro nicht alleine aufbringen konnte, hat sich die Vorstandschaft um Kommandant Anton Muckenschnabl und Vorsitzenden Anton Würf auf Sponsorensuche begeben. Man fand in Winzer eine Reihe Sponsoren, die zum Eigenanteil der Feuerwehr und des Marktes rund 5000 Euro beisteuerten, um den Einkauf zu verwirklichen.
Die neue Wärmebildkamera wurde kürzlich im Gerätehaus übergeben, wobei sich Bürgermeister Jürgen Roith für die Feuerwehr bei den Sponsoren bedankte und versicherte, damit sorgfältig umzugehen.

18.01.2012
Havarie prägte das Feuerwehr-Jahr
Rückblick bei der Feuerwehr Winzer - First Responder feiert Jubiläum
Winzer. Drei Brandeinsätze, 52 technische Hilfeleistungen, eine Sicherheitswacht und 148 First-Responder-Einsätze - die Feuerwehr Winzer hatte 2011 ein volles Programm zu absolvieren. Von einem Jahr, das geprägt war von einem der größten Einsätze in der Geschichte der Feuerwehr Winzer, berichtete Kommandant Anton Muckenschnabl bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Knollmüller. Am 2. September wurde die Havarie eines Passagierschiffs gemeldet, das in Nähe des Sportplatzes gegen einen Felsen gedrückt und dabei der Rumpf aufgeschlitzt wurde. Der Maschinenraum lief voll Wasser. Zur Bergung der 157 Passagiere und 41 Besatzungsmitglieder des Passagierschiffes MS Avalon waren rund 50 Fahrzeuge der Feuerwehren und des THW sowie weitere 26 Fahrzeuge bzw. Boote der Rettungsdienste und der Wasserwacht ausgerückt. Durch Zufall war ein weiteres Kreuzfahrtschiff in der Nähe, durch das die Evakuierung erheblich beschleunigt werden konnte. Mit Pumpen der Feuerwehren und des THW konnte das Schiff über Wasser gehalten werden, bis das Leck von Spezialtauchern zugeschweißt worden war. Noch während die Feuerwehr Winzer am nächsten Tag mit den Aufräumarbeiten beschäftigt war, erreichte sie ein weiterer Hilferuf von der Donau. Diesmal war es ein bei Ottach ankerndes Boot der Wasserwacht Plattling, das über Nacht Leck geschlagen hatte und ausgepumpt werden musste. Nicht nur auf der Donau hatte die Feuerwehr Winzer zu tun. Von einer brennenden Kunststoffbox, dem Brand in einem Hackschnitzelsilo über die Dammwachen beim Donauhochwasser mit 167 Einsatzkräften, die in 22 Einsätzen 186 Einsatzstunden leisteten, bis hin zu teilweise schweren Verkehrsunfällen reichte das "Angebot". Man konnte sich nicht über zu wenig Arbeit beklagen, resümierte Muckenschnabl. Hinzu kamen zahlreiche technische Hilfeleistungen wie Ölspuren beseitigen, Bäume fällen, Keller auspumpen, Wespennester umsiedeln, Wohnungsöffnungen oder Verkehrsabsicherungen und Parkplatzeinweisungen bei örtlichen Veranstaltungen. Muckenschnabl berichtete auch von sechs Abteilungs- und fünf Gemeinschaftsübungen, darunter eine Waldbrandübung in Neßlbach mit zwölf Wehren, je drei Maschinisten- und Rettungspreizerübungen sowie einer Gemeinschaftsübung und vier Funkübungen. Lehrgängen und Leistungsprüfungen unterzogen sich Manfred Fischer (Zugführer), Michael Ammerer jun. und Markus Maier (Truppmann), Andreas Eckl und Johannes Landl (Truppführer), Michael Ammerer jun., Andreas Eckl, Robert Jakob und Markus Maier (Funker), Maria Maier und Matthias Muckenschnabl (Jugendwart) und Stefan Dobak (Bootsführer). Im Dezember absolvierte eine Gruppe die Leistungsprüfung Löschangriff. Im März hielt stellvertretender Kommandant Manfred Fischer eine UVV-Schulung ab.
Mit Spenden von Winzerer Firmen, Zuschüssen vom Markt und aus der Vereinskasse wurde die Anschaffung einer neuen, 8300 Euro teuren Wärmebildkamera finanziert. Aufgrund der sich häufenden Einsätze zur Wohnungsöffnung besorgte sich die Wehr einen Sperrwerkzeugkasten zur Türöffnung. Zusammen mit Bürgermeister Roith nahm Muckenschnabl Beförderungen und Ehrungen vor. Für 30 Jahre aktive Dienstzeit zeichneten sie Johann Geiger, Paul Mutz und Michael Stadler, für 20 Jahre Manfred Fischer, Michael Hörndl, Werner Hartl und Markus Würf, für zehn Jahre Michael Doppler, Michael Mutz und Rene Pollok aus. Befördert wurden zur Oberfeuerwehrfrau Maria Maier, zum Hauptlöschmeister Manfred Fischer, zum Oberlöschmeister Matthias Muckenschnabl sowie zu Feuerwehrmännern Michael Ammerer jun., Andreas Eckl und Markus Maier. Zur Versammlung begrüßte Würf auch Pfarrer Richard Simon, Ehrenkommandant Franz Dibold, die Ehrenmitglieder Josef Gruber, Fritz Gscheidmeier, Georg Mutz und Josef Spann. Mit den Jahresberichten der "Feuerwehrableger" begann Werner Hartl, der wissen ließ, dass die First-Responder-Einsatzstelle 2012 zehn Jahre alt wird und 2011 insgesamt 148 Einsätze zu verzeichnen waren, darunter 92 internistische Notfälle, 27 chirurgische Notfälle, neun Verkehrsunfälle, 18 sonstige Notfälle und zweimal mit Toten am Einsatzort. Mit acht Jungen und neun Mädchen ist die von Matthias Muckenschnabl geleitete Jugendgruppe bestückt. Zwei Jugendliche unterzogen sich der Jugendflamme, drei dem oberösterreichischen Wissenstest, drei dem Funkerlehrgang und fünf dem bayerischen Wissenstest in Metten. Neben all der Arbeit kam auch der Spaß nicht zu kurz, berichtete Muckenschnabl.
22 ausgebildete Atemschutzträger haben 2011 insgesamt 13-mal mit Gerätschaft geübt, unter anderem mit der neuen Wärmebildkamera. Dabei wurden 76 Atemschutzflaschen geleert. In der eigenen Atemschutzpflegestellte wurden 106 Atemschutzgeräte und 96 Masken der Wehren Winzer und Neßlbach geprüft, ließ Albert Eckl wissen. Dass dem Verein 221 Mitglieder, darunter 76 aktive, 117 passive, 14 Ehrenmitglieder und 14 fördernde Mitglieder angehören und in sieben Vorstandssitzungen, darüber informierte Schriftführer Josef Freudenstein. Bürgermeister Roith zeigte sich erfreut darüber, dass das vielschichtige Vereinsleben der Feuerwehr Winzer gut funktioniere. Als gravierend bezeichnete er den Großeinsatz bei der Schiffshavarie, bei der einmal mehr unter Beweis gestellt worden sei, wie wichtig die Einsatzkräfte heute sind. Im Zusammenhang verwies Roith auf sein "Lieblingskind", den First Responder, der vor zehn Jahren als erster seiner Art innerhalb der Feuerwehr auf freiwilliger Basis installiert worden sei und heute nicht mehr wegzudenken sei aus dem Markt. Die Einrichtung fand niederbayernweit viele Nachahmer, so Roith.

19.09.2011
Im Ernstfall würde das Wasser knapp
Brandschutzwoche: Großübung an Rickeringer Hof fordert 112 Einsatzkräfte
Rickering.  130 Stück Vieh hat Landwirt Ludwig Schmid aus Rickering in seinem Stall. Der umfasst gleich mehrere Gebäude, auch Lagerhallen für Maschinen, Silo und Stroh gehören dazu. Wenn’s hier brennt, muss es schnell gehen - und die Einsatzkräfte der Feuerwehren sollten sich am Hof schon gut auskennen um zu wissen, wo ein Erstangriff sinnvoll ist und wo die Wasserversorgung herkommt. Um den Einsatzort kennenzulernen, haben sieben Feuerwehren im Rahmen der Brandschutzwoche am Samstagnachmittag hier eine große Gemeinschaftsübung veranstaltet. Das Szenario: Ein technischer Defekt in der Melkanlage hat zu einem Brand geführt, der sich rasch auf die Stallgebäude ausgebreitet hat. Innerhalb weniger Minuten waren die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr am Einsatzort: Die Kameraden aus Winzer begannen mit dem Löschangriff im Innenhof des landwirtschaftlichen Gebäudekomplexes. Innerhalb von zehn Minuten, dafür zollte Einsatzleiter Robert Weinzierl, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Winzer, den Einsatzkräften besonderes Lob, stand die erste Wasserversorgungsleitung. Zwei Hydranten und ein Weiher standen den 112 Einsatzkräften aus sieben Feuerwehren zur Verfügung, sie legten die Schlauchleitungen aus und löschten das "brennende Gebäude", die Hengersberger Wehr rückte mit der Drehleiter an, um von oben den Flammen Herr zu werden. Doch obwohl die Wasserversorgung über die beiden Hydranten und den Weiher eigentlich gesichert ist, hoffte Kreisbrandmeister Josef Killinger in der Abschlussbesprechung darauf, dass die Feuerwehren nie zu einem Ernstfall ausrücken müssten: "Es ist nicht ausreichend Wasser da", betonte er: Schon nach einer halben Stunde Löschangriff versiegte das Löschwasser bei den Einsatzkräften der Feuerwehr Iggensbach. "Darum ist es gut, einmal ein solches Objekt für eine Übung zu bekommen", erklärte Killinger - künftig wüssten die Feuerwehrleute, worauf sie hier besonders achten müssten.
Lob für den schnellen, koordinierten Einsatz zollten auch Landrat Christian Bernreiter und Winzers Bürgermeister Jürgen Roith den Feuerwehrleuten. Sie betonten, dass es ohne Ehrenamtliche nicht ginge und wie hoch die Bereitschaft der Einsatzkräfte einzuschätzen sei, anderen zu helfen. Kreisbrandrat Leopold Schmid erinnerte an das Motto der diesjährigen Brandschutzwoche "Stell dir vor, du drückst (den Feueralarmknopf) und alle drücken sich". Ziel der Brandschutzwoche sei, die Leistungsfähigkeit und Schlagkraft der Freiwilligen Feuerwehren zu präsentieren - und das hätten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Winzer, Neßlbach, Handlab, Iggensbach, Hengersberg, Schwanenkirchen und Waltersdorf eindrucksvoll getan. Das stellten auch Josef Böhm vom Sachgebiet Katastrophenschutz des Landratsamts Deggendorf, Kreisbrandinspektor Hans Schrimpf und Kreisbrandmeister Gerhard Münnich fest, die die Übung verfolgt hatten. Als Dank für ihre Leistung waren die Feuerwehrleute dann zu Wurstsemmeln und Getränken eingeladen, die der Markt Winzer und Landwirt Schmid gestiftet hatten.


05.09.2011
157 Passagiere bei Nacht evakuiert
Winzer/Deggendorf. 
Diese Kreuzfahrt hatten sich die 157 Reisenden auf der "Avalon Tranquility" etwas anders vorgestellt: Statt am Freitagabend gemütlich auf der Donau von Passau nach Regensburg zu schippern, endete die Reise für die Fahrgäste aus USA, Neuseeland und Australien ziemlich abrupt bei Winzer: Nach einem Zusammenstoß mit einem liegengebliebenen Frachtschiff drang durch ein großes Leck Wasser in den Maschinenraum des Kreuzfahrtschiffs, die Passagiere mussten sofort evakuiert werden. Es ist kurz nach 2 Uhr morgens am Samstag, als es an der sonst um diese Uhrzeit so ruhigen Anlegestelle in Deggendorf plötzlich turbulent zugeht. Hinter dem hier vor Anker liegenden Kreuzfahrtschiff legt ein weiteres Schiff, die "River Empress", an. Rettungstaucher der Kreiswasserwacht laufen über den Ponton hinüber aufs Schiff, kehren kurz darauf mit einigen Kameraden zurück. Die begleiten Fahrgäste der "Avalon Tranquility" von Bord – und nach der Aufregung auf ihrem leckgeschlagenen Kreuzfahrtschiff, der Evakuierung und der zweistündigen Schifffahrt bis Deggendorf sind die heilfroh, wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. "Thank you for your help", meint eine ältere Dame zu einem der Wasserwachtler, der ihr beim Weg über den Steg unter die Arme gegriffen hat. Zum Teil in Decken gewickelt oder in ihre Bademäntel gehüllt, verlassen die Reisenden das Schiff. Nichts hatten sie mitnehmen können, als einige Stunden zuvor ihre gemütliche Kreuzfahrt ein plötzliches Ende nahm. Dabei hatten sie sich am Freitag bei Stadtbummel und Besichtigungstour in Passau noch so gut amüsiert. Am späten Nachmittag kamen sie wieder aufs Schiff, das sie über Nacht nach Regensburg bringen sollte. Doch es kam anders: Zwischen Flintsbach und Winzer stieß die "MS Avalon Tranquility" gegen 21 Uhr mit einem auf dem Wasser treibenden Schubleichter eines Frachters zusammen. Dabei wurde die Außenhaut des Kreuzfahrtschiffs so stark beschädigt, dass Wasser in den Maschinenraum eindrang. Ein Großaufgebot von Feuerwehren, Wasserwacht, BRK und THW aus den Landkreisen Deggendorf und Passau eilte zu Hilfe. Als erste war die Feuerwehr aus Neßlbach an Bord. "Mit ihrer Pumpe allein konnten sie das nicht bewältigen, also wurde jede Menge Unterstützung angefordert", erklärte Kreisbrandinspektor Hans Schrimpf. Gut 200 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Altenmarkt, Arbing, Deggendorf, Künzing, Neßlbach, Niederalteich, Osterhofen, Plattling, Winzer, Moos, Windorf, Vilshofen, Hofkirchen und Passau wurden angefordert. Nicht alle wurden letztendlich benötigt, doch vorsichtshalber waren alle Wehren mit Boot und Leiter zur Einsatzstelle beordert worden. Denn: "Wir haben am Anfang versucht, die Passagiere mit Hilfe der Drehleiter von Bord zu holen", erklärte Schrimpf. Als das nicht klappte, wurde ein weiteres Kreuzfahrtschiff, die "River Empress" zu Hilfe gerufen. Von den Booten aus sicherten Wasserwacht und Feuerwehr die Passagiere, als diese schließlich ihr Schiff verließen und die "River Empress" betraten. "Das Schiff hat die Fahrgäste aufgenommen und bringt sie jetzt nach Deggendorf", erklärte Kreisbrandrat Leopold Schmid, der ebenso wie die Einsatzkräfte, die von der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung koordiniert wurden, am Winzerer Donauufer war. Währenddessen installierten die Einsatzkräfte von Feuerwehren und THW ihre Pumpen und Tragkraftspritzen im Maschinenraum und versuchten, die Wassermassen aus dem mittlerweile recht tief im Wasser liegenden Schiff herauszubekommen. Gegen Mitternacht übernahm das THW den Einsatz, die Freiwilligen Feuerwehren durften erstmal abrücken. Das THW setzte zwei Hochleistungspumpen mit einer Pumpleistung von 6000 und 3000 Litern pro Minute ein, insgesamt waren 50 Helfer im Schichtbetrieb des THW Deggendorf unterstützt vom Nachbarortsverband aus Passau bis Sonntagmittag im Einsatz. Ab Samstagvormittag war auch die Feuerwehr wieder gefordert, gleichzeitig machten sich Rettungstaucher der Kreiswasserwacht daran, das Leck abzudichten – was ihnen schließlich auch gelang
Noch in der Nacht waren die Einsatzkräfte von Wasserwacht und BRK gefordert: Die Wasserwachtler begleiteten die Fahrgäste und einen Teil der Crewmitglieder – einige blieben als Notbesatzung auf der "Avalon" - nach Deggendorf. "Um im Notfall helfen zu können", erklärt BRK-Einsatzleiter Markus Mühlbauer, dessen Team aus 26 Einsatzfahrzeugen mit 54 Helfern sowie vier Notärzten bestand. Einen Einsatz hatten die Helfer auf dem Schiff: Eine 71-jährige Australierin erlitt einen Schock und musste ins Deggendorfer Krankenhaus gebracht werden. Andere Einsatzkräfte des BRK fuhren mit ihren Fahrzeugen zur Anlegestelle voraus, um die Fahrgäste dort in Empfang nehmen zu können. "Normalerweise würden wir in der Dreifachturnhalle Liegen aufstellen und uns um die Verpflegung kümmern", meinte Markus Mühlbauer, als er kurz vor Mitternacht an der Anlegestelle den Einsatz seiner Leute koordinierte. Neben den Rettungsdienst-Kräften waren nochmal 60 Helfer der Kreiswasserwachten Deggendorf und Passau im Einsatz. Das Organisieren von Notunterkünften und Verpflegung blieb den BRK-Einsatzkräften letzten Endes zwar erspart, denn von Reiseleiter Nico kam andere Order: "Die Fahrgäste sollen mit Bussen in Hotels nach Regensburg gebracht werden", so Mühlbauer. Dennoch gab es einiges zu tun: Denn beim raschen Aufbruch vom Schiff hatten die Menschen nichts mitnehmen können – und einige benötigten dringend Medikamente. Ein Deggendorfer Arzt erklärte sich kurzerhand bereit, die 20 Personen gegen 2 Uhr früh in seiner Praxis zu empfangen und ihnen die erforderlichen Rezepte auszustellen. Danach ging es mit fünf Bussen in Richtung Regensburg – Maximilian Heindl und Maximilian Heindl jun. vom gleichnamigen Plattlinger Busunternehmen mit ihren Fahrern Hans Schwarzkopf, Wolfgang Stumpf und Andreas Müller erwarteten die Passagiere schon, als sie endlich in Deggendorf eintrafen. Einige hatten das Abenteuer sichtlich genossen und betraten gut gelaunt Deggendorfer Boden. Zum Teil in Decken gewickelt oder im Bademantel gingen andere an Land – sie hatten keine Zeit mehr gefunden, sich vor der Evakuierung umzuziehen. Doch für eines fanden fast alle von ihnen beim Verlassen des Schiffes Zeit: Sich bei ihren Helfern von Wasserwacht und BRK für die Hilfe zu bedanken. Am Samstagnachmittag durften die Passagiere das havarierte Schiff wieder betreten, um ihr Gepäck zu holen. Das Busunternehmen hatte dann auch schon ein Alternativprogramm organisiert – und aus dem Abenteuerurlaub wird allmählich wieder eine ruhige Kreuzfahrt. Aber eine, die diese 157 Passagiere und die 41 Besatzungsmitglieder so schnell sicher nicht vergessen werden.


08.06.2011
Motorradfahrer wird durch die Luft geschleudert
Schwanenkirchen. Durch einen Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr ist am Montag ein Motorradfahrer 20 Meter weit durch die Luft geschleudert worden. Dabei wurde ihm auch der geschlossene Helm vom Kopf gerissen. Der Fahrer einer Honda war gegen 16 Uhr von Bergham kommend in Richtung Schwanenkirchen unterwegs. In einer Linkskurve geriet über die Fahrbahnmitte und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Beide Unfallbeteiligten mussten verletzt in Klinikum gebracht werden, berichtet die Polizei.


08.06.2011
Feuerwehr in München
Winzer. 51 Mitglieder der Feuerwehr Winzer beteiligten sich am Vereinsausflug, der in die Landeshauptstadt nach München führte. Am Vormittag stand die Besichtigung von Schloss Nymphenburg auf dem Programm. Das Schloss wurde 1664 errichtet und war die Geburtsstätte König Ludwig II. Besonders erwähnenswert ist die prächtige Parkanlage mit den Parkburgen und Wasserfontänen. Am Nachmittag folgte eine Allianz-Arena Fan Tour. Die Führung begann mit einer Filmvorführung über die Entstehung. Im Anschluss erfolgte eine Besichtigung des Oberranges, der Sponsoren Lounge, der Spielerkabinen und des Spielertunnels. Den Abschluss der Fahrt bildete ein gemeinsames Abendessen im Airbräu am Flughafen München.

03.03.2011
Glühende Asche entfacht Brand
Winzer. Noch glühende Asche hat eine Frau am Dienstagmorgen aus ihrem Holzofen in einen Plastikeimer gefüllt. Den Eimer stellte sie auf der Terrasse wiederum auf einen Gegenstand aus Plastik. Die Glut entzündete die Plastikteile und es kam zu einem Brand. Die Untersicht des Dachstuhls wurde beschädigt, genauso wie der Fließenboden und die Hausmauer. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf etwa 3000 Euro. Die Feuerwehren Winzer, Hengersberg, Schwanenkirchen und Neßlbach konnten den Brand löschen.

28.01.2011
Eine schlagkräftige und einsatzfreudige Truppe
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Winzer

Winzer. Das vergangene Jahr ließ die Freiwillige Feuerwehr Winzer in ihrer Jahreshauptversammlung Revue passieren. Auch Beförderungen standen an. Feuerwehrkommandant Anton Muckenschnabl begrüßte zur Versammlung viele Feuerwehrkameraden im Gasthaus Knollmüller. Die FF Winzer hat derzeit insgesamt 233 Mitglieder, 84 davon sind aktiv, 120 passiv, 14 sind Ehren- und 15 fördernde Mitglieder. Im vergangenen Jahr hatten die Kameraden mit sechs Brandeinsätzen zu tun. Sie leisteten zudem technische Hilfeleistung, indem sie Ölspuren beseitigten, Bäume fällten, Kanäle spülten, Wespennester umsiedelten, Parkplätze einwiesen und Verkehrsabsicherungen durchführten. Sie mussten auch zu einer Tierrettung, zum Keller auspumpen, zu Verkehrsunfällen und nach schweren Unwettern und zum Auswechseln einer Bewässerungspumpe ausrücken. Beim Off-Road-Event in Reckenberg musste die Strecke wegen starker Regenfälle stundenlang ausgepumpt werden. Auch eine Sicherheitswacht, ein Fehlalarm und 134 First-Responder-Einsätze verzeichnet die Wehr. An Lehrgängen zum Thema „Kaminbrand“ und an einem THL-Lehrgang nahmen die Feuerwehrler teil. Acht Kameraden haben das Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung in verschiedenen Stufen abgelegt, wobei Josef Eckl die Endstufe rot auf Gold erreicht hat. Unter KBM Mader fand in Hengersberg ein Truppmannlehrgang statt. 15 Bewohner des Lebenshilfewohnheims Metten sowie drei Gruppen des Kindergartens Winzer verbrachten je einen Tag bei der Winzerer Feuerwehr. Eine Abordnung besuchte die weltweit größte Feuerwehrmesse „Interschutz“ in Leipzig. Auch informierte man sich bei einer Wärmebildkameravorführung bei der Feuerwehr Iggensbach über einige Modelle. Und natürlich kamen auch die gesellschaftlichen Aktivitäten nicht zu kurz. Bürgermeister Roith bezeichnet die Winzerer Feuerwehr als eine schlagkräftige und einsatzfreudige Truppe. Sie sei die erste in ganz Niederbayern gewesen, die einen First Responder (Helfer vor Ort) hatte. Auch auf die Jugend kann man stolz sein: Jugendwart Matthias Muckenschnabl und seine Stellvertreterin haben sieben Buben und ein Mädchen auf den aktiven Feuerwehrdienst vorbereitet und insgesamt 33 Termine für die Jugendarbeit wahrgenommen. Dazu gehört auch die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung stehen natürlich auch gesellschaftliche Aktivitäten auf dem Programm. So richtet die Jugendfeuerwehr unter anderem alljährlich das Sonnwendfeuer aus. Atemschutzleiter Albert Eckl berichtete, dass die Feuerwehr Winzer derzeit über 23 ausgebildete Atemschutzträger hat. 2010 wurde 15-mal mit den Atemschutzgeräten geübt, bei fünf Einsätzen wurden Atemschutzträger eingesetzt. Insgesamt wurden 86 Atemluftflaschen geleert, in der eigenen Atemschutzpflegestelle wurden 101 Atemschutzgeräte und 105 Masken der Feuerwehren Winzer und Neßlbach geprüft.Die First-Responder-Gruppe wurde zu 134 Einsätzen gerufen. 80-mal mussten die Helfer vor Ort im Gemeindebereich Winzer/Neßlbach ausrücken, 37-mal nach Iggensbach, 15-mal nach Hengersberg und zweimal nach Hofkirchen. Die neuste Errungenschaft der Feuerwehr Winzer ist die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses. Auch errichteten die Kameraden einen neuen Maibaumständer.Bei der Versammlung standen auch Beförderungen von verschiedenen Feuerwehrmännern an: So wurden Johannes Landl und Josef Nirschl zum Feuerwehrmann, Robert Jakob, Josef Hörndl und Korbinian Münch zum Oberfeuerwehrmann, Michael Ammer sen., Matthias Bloch, Josef Eckl, Andreas Ertl, Josef Freudenstein und Anton Würf zum Hauptfeuerwehrmann, Robert Loibl zum Löschmeister sowie Albert Eckl und Johann Geiger zum Oberlöschmeister befördert. Ehrengäste der Versammlung waren einige Gemeinderäte, Pfarrer Richard Simon sowie die Ehrenmitglieder Fritz Gscheidmeier, Sepp Gruber und Josef Spann.

19.01.2011
Auto schleudert gegen Geländer: Frau eingeklemmt
Winzer. Bange Minuten für eine 20-jährige Neßlbacherin: Am Montag kurz nach 6 Uhr war sie mit ihrem Auto von Neßlbach in Richtung Winzer unterwegs, als der Wagen im Bereich einer Brücke bei Sattling ins Schleudern geriet. Der Pkw prallte gegen das Geländer. Die junge Frau wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit dem Rettungsspreizer befreit werden.

28.09.2010
Brand auf Arbeitsplattform: Giftige Dämpfe freigesetzt
Winzer. Da rauchte es aus dem Maschinenraum: Am Montag kurz nach 8 Uhr wurde die Polizei zu einem Schiffsbrand an der ehemaligen Fährstelle Winzer-Ruckasing gerufen. Die Wasserschutzpolizei stellte vor Ort fest, dass es im Maschinenraum einer schwimmenden Arbeitsplattform, die für den Transport von Wasserbausteinen vorgesehen ist, zu einem Kabelbrand gekommen war. Die Batteriesätze an Bord des Wasserfahrzeuges wurden über das Wochenende automatisch von einem Aggregat auf Ladezustand gehalten. Als der Schiffsführer des Schubbootes „Isar" das Notstromaggregat der „Pram" starten wollte, rauchte es aus dem Maschinenraum. Die Feuerwehren Winzer, Neßlbach und Niederalteich rückten aus. Weil durch den Brand giftige Dämpfe entstanden, wurden der Maschinenraum des Wasserfahrzeugs von der Feuerwehr belüftet und die Dämpfe abgeleitet. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg, Außenbezirk Deggendorf, schätzt den Schaden auf 1000 Euro. Das Fahrzeug wurde zur Reparatur zum Bauhof Passau gebracht.

27.07.2010
Kindergartenkinder besuchten die Feuerwehr
Winzer. Einen spannenden Vormittag verbrachten die Kinder des Kindergartens St. Anna bei der Feuerwehr. Erst wurde mit Ehrenkommandant Franz Dibold das Gerätehaus besichtigt. Dann nahm man die Feuerwehrfahrzeuge unter die Lupe, die Jugendwart Matthias Muckenschnabl und First-Responderleiter Werner Hartl erklärten. Die Kinder waren überrascht, was ein Feuerwehrauto alles dabei hat, und dass ein Feuerwehrmann nicht nur Brände löscht, sondern auch bei Unfällen und Unwetterschäden Hilfe leistet. 1. Kommandant Anton Muckenschnabl und Petra Hartl verteilten Getränke, bevor die Kinder selber mit dem Schnellangriffschlauch spritzen durften. Das größte Highlight war jedoch die Rückfahrt zum Kindergarten mit Baulicht und Martinshorn.

26.07.2010
Auto gerät ins Schleudern: Drei Leichtverletzte
Winzer. Drei Leichtverletzte und Sachschaden in Höhe von rund 6000 Euro: Das ist die Bilanz eines Unfalls, der am Freitagmittag bei Winzer passiert ist. Eine 45-jährige Schöllnacherin, die mit ihrem Wagen auf der Kreisstraße 6 in Richtung Winzer unterwegs war, geriet kurz vor der Abfahrt nach Reckendorf ins Bankett. Dabei kam das Auto ins Schleudern und krachte in den entgegenkommenden Wagen eines 34-jährigen Aussernzellers. Beide Autofahrer sowie der Beifahrer des Aussernzellers wurden leicht verletzt und ins Klinikum Deggendorf gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr Winzer war an der Unfallstelle im Einsatz und reinigte dieStraße.

15.07.2010
Feuerwehr Winzer in Hallstatt
Winzer. Der Ausflug der Feuerwehr Winzer führte zum UNESCO-Welterbe Hallstatt ins Salzkammergut.  Mit der Salzbergbahn führte die Fahrt hinauf ins Hallstter Hochtal zum ältesten Salzbergwerk der Welt. Seit über 7000 Jahren wird dort Salz abgebaut. In Bergmannstracht gekleidet und gestärkt durch die traditionelle Bergmannsbegrüßung mit Brot, Salz und Schnaps ging es über die mit 64 Metern längste Holzrutsche Europas hinein zum Herz des Bergwerks, dem unterirdischen Salzsee. Ausführlich wurden die unterschiedlichen Bergwerkstechniken der vergangenen Jahrhunderte erklärt. Die Grubenbahn führte wieder zurück ans Tageslicht. Am Nachmittag konnte bei einer Schiffsrundfahrt das Panorama Hallstatts vom See aus bewundert werden. Die Rückfahrt führte über Scharding zum Gasthaus zur Bums'n", wo beim Abendessen der Tag ausklang.

06.07.2010
Mit dem Feuerzeug gezündelt, Wiese in Brand gesteckt
Winzer. Dümmer geht´s kaum noch: Ein Mann hat am Sonntag um 14 Uhr mit seinem Feuerzeug eine Wiese bei Donaumühle angezündet. Offenbar geriet die Sache außer Kontrolle. Der Zündler wurde kurz darauf dabei beobachtet, wie er den Brandherd austreten wollte. Doch die Flammen loderten bereits auf einer Fläche von etwa fünf Quadratmetern. Das war ohne die Feuerwehr nicht mehr in den Griff zu bekommen. Die Wehr rückte aus und verhinderte Schlimmeres.

13.05.2010
Junge Union spendet Rettungsrucksack
Winzer. Die Junge Union Winzer spendete aus dem Erlös der Nikolausaktion im vergangenen Jahr der First-Responder-Gruppe der Feuerwehr Winzer einen neuen Rettungsrucksack. Kommandant Anton Muckenschnabl und First-Responder-Leiter Werner Hartl freuten sich über die Unterstützung, die der Vorsitzende der Jungen Union Roland Endl überreichte.

08.04.2010
Neue Sweatshirts für First-Responder-Gruppe
Winzer. Ein Ostergeschenk bekam die First-Responder-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr. Marktrat Manfred Weber übergab an First-Responder-Leiter Werner Hartl neue Sweatshirts. Über die Spende freuten sich auch erster Vorstand Anton Würf, zweiter Vorstand Josef Eckl. First-Responder-Mitglied Michael Ammerer und Kommandant Anton Muckenschnabl.

15.03.2010
Technischer Defekt setzt Auto in Brand
Winzer. Der BMW eines Schöllnachers ist am Freitagabend in Winzer in Brand geraten. Die Feuerwehr vermutet, dass ein technischer Defekt das Feuer verursacht hat. Zu weiteren Personen- oder Sachschäden kam es laut Polizei nicht.

12.03.2010
Zu schnell in die Schneewehen
Winzer. Schneeverwehungen haben am Mittwoch den Autofahrern zu schaffen gemacht. Einige passten sich nicht an die Verhältnisse an und landeten im Graben. Im Landkreis ereigneten sich mehrere Unfälle mit der gleichen Ursache: zu schnelles Fahren trotz Schneeverwehungen, mahnt die Polizei. Dabei wurden eine Frau und ein Mann auch schwer verletzt. Der schwerste Unfall ereignete sich gegen 16.45 Uhr auf der Staatsstraße zwischen Hengersberg und Winzer. Eine 27-jährige Frau aus Künzing kam kurz vor der Einmündung nach Winzer mit ihrem VW bei einer Schneewehe mit Glätte ins Schleudern und stieß mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammen. Die Frau und der 38-jährige Mercedes-Fahrer aus Wörth wurden schwer verletzt. Sowohl der Rettungshubschrauber als auch die Feuerwehren aus Hengersberg und Winzer waren im Einsatz. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 23 000 Euro.

11.03.2010
100000 Euro Schaden bei Brand in Kfz-Werkstatt
Winzer. Zwei beschädigte Autos, ein in Mitleidenschaft gezogener Roller, verrußte Wände und Decken, angeschmorte Werkzeuge, Maschinen und elektrische Einrichtungen: Schaden in Höhe von rund 100000 Euro sind am Dienstagmittag bei einem Brand in der Auto- und Motorrad-Werkstätte Weinzierl entstanden. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache sind zwar noch nicht abgeschlossen, aber die Feuerwehr hält einen technischen Defekt für wahrscheinlich. Werkstatt-Inhaber Franz Weinzierl hatte mit seinen Beschäftigten gerade Mittagspause im ersten Stock des Gebäudes gemacht, als er kurz vor 13 Uhr durch ein Geräusch auf den Brand aufmerksam wurde. Als die Feuerwehren Winzer, Iggensbach und Neßlbach mit rund 35 Mann, darunter sechs Atemschutzgeräteträger, anrückten, war die Werkstatt samt Waschanlage und Sozialräumen schon völlig verqualmt. Für Einsatzleiter Robert Weinzierl, 2. Kommandant der Feuerwehr Winzer, war der Einsatz aber noch aus einem anderen Grund schwierig: Beim Brandleider handelte es sich um seinen Bruder. Trotz aller Bemühungen konnten die Männer nicht verhindern, dass ein Teil der Werkstätte ausbrannte. Vor Ort waren auch Kreisbrandinspektor Johann Schrimpf und Kreisbrandmeister Josef Killinger.

26.02.2010
Neue Ausrüstung für die Feuerwehr
Winzer. Die Freiwillige Feuerwehr Winzer freut sich über neue Freizeitjacken für ihre Mitglieder. Ermöglicht haben dies Sponsoren und Spender. Allein 500 Euro kamen von Feuerwehrkamerad Josef Dobak. Auch Vorstand Anton Würf und Kommandant Anton Muckenschnabl sind stolz auf die neue Ausrüstung.

28.01.2010
Hoher Schaden bei Brand in Markt
Winzer. Kleine Ursache, große Wirkung: Sachschaden in Höhe von geschätzten 25000 Euro ist am Dienstag bei einem Brand in einem Verbrauchermarkt entstanden. Das Feuer war gegen 7 Uhr im Aufenthaltsraum ausgebrochen. Als Ursache vermutet die Polizei eine unbeabsichtigt eingeschaltete Herdplatte. Der Raum brannte völlig aus. Die Feuerwehren verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf den Verkaufsraum.

20.01.2010
Feuerwehr ernennt Josef Gruber zum Ehrenmitglied
Auszeichung für langjährige Verdienste - Allein 116 First-Responder-Einsätze im vergangenen Jahr

W
inzer. Die Feuerwehr Winzer hat ein neues Ehrenmitglied. Josef Gruber wurde für seine langjährigen Verdienste mit dieser Auszeichnung bedacht. Daneben blickten die Kameraden bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Knollmüller auf Einsätze und Übungen zurück. Kommandant Anton Muckenschnabl ließ das vergangene Feuerwehrjahr" Revue passieren. Es gab fünf Brandeinsätze, 41 technische Hilfeleistungen, eine Sicherheitswache, einen Fehlalarm sowie 116 First-Responder-Einsätze. Zur technischen Hilfe musste die Feuerwehr vor allem wegen Ölspuren auf Straßen, umgestürzter Bäume oder umzusiedelnder Wespennester sowie zu Parkplatzeinweisungen ausrücken. Daneben übernahm die FF Verkehrsabsicherungen. Auch die Feuerwehrübungen kamen nicht zu kurz: Es gab zwei Haupt-, sieben Abteilungs- und sechs Gemeinschaftsübungen. Die großen Übungen fanden während der Brandschutzwoche mit zehn Wehren bei der Firma Moser Trans in Winzer und mit 13 Wehren bei der Firma Zillinger in Osterhofen statt. Außerdem wurden vier Maschinistenübungen durchgeführt. Dreimal wurde mit dem Rettungsspreizer geübt, davon einmal als Gemeinschaftsübung mit der Feuerwehr Iggensbach. Funkübungen wurden in Iggensbach, Neßlbach, Winzer und Handlab abgehalten. In einer weiteren Funkübung wurde die Reichweite der Relaisstation des Kanals 114 auf dem Pledlberg getestet. Manfred Fischer besuchte den Lehrgang „Leiter einer Feuerwehr" an der Feuerwehrschule Regensburg. Dort absolvierte auch Robert Loibl den Gruppenführer-Lehrgang. Von der Feuerwehr Winzer nahmen fünf Mitglieder an einem Motorsägenkurs teil. 14 Atemschutzträger waren in Schöllnach in der Rauchgasdurchzündungsanlage. Werner Hartl besuchte den Aufbaulehrgang für Gruppenführer an der Feuerwehrschule Regensburg. Am Maschinistenlehrgang in Schöllnach nahm Robert Jakob teil. Unter der Leitung von KBM Georg Kerschl fand in Winzer ein Sprechfunkerlehrgang statt, an dem sich Josef Seidl beteiligte. Auch im vergangenen Jahr beteiligte sich die Wehr am Kinderferienprogramm der Gemeinde. Außerdem standen Festlichkeiten und andere Veranstaltungen auf dem Programm, an denen sich der Vorstand und die Führungskräfte beteiligten. An Heiligabend holte die FF Winzer das Friedenslicht im Feuerwehrhaus in Osterhofen ab. Zur Kinderchristmette übergaben sie es Pfarrer Richard Simon und verteilten es an die Winzerer Bevölkerung. Die angehenden Feuerwehrler der Jugendgruppe nahmen an der Ausbildung für die Jugendflamme, für den oberösterreichischen Wissenstest, der Leistungsprüfung im Löschangriff und der Abnahme des bayerischen Wissenstests in Metten teil, berichtete Jugendwart Matthias Muckenschnabl. Auch das Winzerer Sonnwendfeuer veranstaltete der FF-Nachwuchs. Aus der Abteilung Atemschutz berichtete Albert Eckl. Die Feuerwehr Winzer verfügt derzeit über 26  Atemschutzträger, dazu sind zusätzlich drei zum Atemschutzgerätewart ausgebildet. Insgesamt wurde 14-mal mit den Atemschutzgeräten geübt. Über den First Responder, der Einrichtung zur Ersthilfe vor Ort, informierte Einsatzleiter Werner Hartl. Der First Responder fuhr 116 Einsätze. Mit „Florian Winzer 79/1" erhielt man einen neuen Funkrufnamen. Derzeit stehen 18 Mitglieder zur Verfügung. Michael Ammerer und Werner Hartl erhielten eine Auszeichnung für fünf Responder-Dienstjahre. Bürgermeister Jürgen Roith bedankte sich bei allen Feuerwehrkameraden für ihr Engagement und sicherte weiterhin seine Unterstützung zu. Auch Pfarrer Richard Simon lobte die geleistete ehrenamtliche Arbeit, die keineswegs umsonst sei, sondern den Bürgern von Winzer im Notfall diene. Für 20 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Winzer wurden Stefan Dobak, Andreas Ertl, Markus Scheingraber und Robert Weinzierl geehrt. Zehn Jahre dabei sind Franz Dibold jun. und Karl-Heinz.

07.12.2009
Fit im Funk
24 Feuerwehrleute absolvieren Lehrgang
Winzer. 24 Feuerwehrleute sind zur Funklehrgangsprüfung im Feuerwehrhaus Winzer angetreten, Kreisbrandmeister Josef Killinger (Inspektionsbezirk 2 links der Donau) freute sich über den weiterhin guten Zulauf auch an jugendlichen Feuerwehrlern. Je fundierter die Funkausbildung, desto besser auch die Kommunikation zwischen den ausgerückten Feuerwehrlern vor Ort und der Einsatzzentrale. Funksprüche müssten so kurz wie möglich, dennoch so umfassend wie nötig sein - schließlich zähle bei einem Alarm jede Sekunde. Kreisbrandmeister Georg Kerschl stimmte als „alter Hase" die Prüflinge ein, und schon innerhalb kürzester Zeit gaben die ersten Prüflinge ihre Testbogen bei Kreisbrandmeister Josef Killinger ab, die dieser mit Kreisbrandinspektor Hans Schrimpf sogleich der Korrektur unterzog. Bestanden haben Michael Zitzelsberger, Matthias Käser, Michelle Breuherr, Thomas Würf, Kevin Haidn, Josef Freudenstein, Martin Zitzelsberger, Daniel Ehmann, Franz Zimmermann, Ludwig Feilmeier, Dominik Blenk, Christina Feilmeier, Andreas Emberger, Andreas Ammerer, Bianca Bauer, Stephan Schwarzkopf, Thomas Scheibenzuber, Josef Seidl, Florian Feilmeier, Bernhard Hartl, Michael Lesch, Florian Bernauer, Jürgen Zellner und Alexander Wieland.

24.10.2009
Anton Pfefferl 50 Jahre bei der Wehr
FF Winzer ehrt ihre treuen Kameraden

Winzer. Langjährige Aktive und treue Mitglieder der FF Winzer sind bei einem Ehrenabend im Gasthaus Knollmüller geehrt worden. Landrat Christian Bernreiter lobte in seiner Ansprache die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrkameraden für ihren Dienst am Nächsten: „Die Herausforderungen in der Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung wachsen stetig. Die Feuerwehren sind aber bestens gerüstet." Neben der Bereitstellung der technischen Geräte sei es vor allem der persönliche Einsatz der Frauen und Männer, die den Erfolg der Wehren ermöglichen. Der Landrat bedankte sich dafür im Namen des Landkreises und bat die Feuerwehrkameraden, auch nach 25- oder 40-jähriger Dienstzeit ihr Engagement fortzusetzen. Für 25 Jahre aktiven Dienst ehrte er Michael Ammerer, Reiner Augenstein, Andreas Baumgärtler, Richard Ebersberger und Albert Eckl. 40 Jahre aktiv sind Anton Muckenschnabl und Franz Mutz. Bürgermeister Jürgen Roith ehrte die passiven Mitglieder für langjährige Treue zum Verein. 25 Jahre dabei sind Ludwig Böhm, Ludwig Hörndl, Johann Maier, Franz Seidl und Armin Steingrübl, 40 Jahre Franz Braumandl, Johann Dehler, Karl Dehler, Robert Kainz, Josef Mittermeier, Josef Wagner, Fritz Gscheidmeier und Michael Stadler, 50 Jahre Anton Pfefferl. Gäste der Feier waren auch KBM Josef Killinger, KBR Leopold Schmid, Fahnenmutter Marianne Mutz, Markträte und Ehrenmitglieder.

24.09.2009
Gewerbeobjekt "gerettet"
Übung in Winzer im Rahmen der Brandschutzwoche

Winzer. Im Rahmen der Brandschutzwoche haben die Wehren aus dem KBM-Bereich von Josef Killinger im Gewerbegebiet in Winzer geübt. Die Feuerwehren aus Schöllnach, Taiding, Iggensbach, Schöllnstein, Handlab, Außernzell, Außerrötzing, Neßlbach und Winzer waren mit 209 Feuerwehrkameraden angerückt, um den simulierten Brand zu bekämpfen. Aufgabe war es, den Brand in einem Firmengebäude, in dem verschiedene Brennstoffe gelagert werden, unter Kontrolle zu bringen und einen Gastank zu schützen. Zuerst mussten die Atemschutzträger acht verletzte Personen aus dem brennenden Gebäude retten und der angeforderten SEG (Schnelle Einsatzgruppe) übergeben. Einsatzleiter war der örtliche Kommandant Anton Muckenschnabl. Er bedankte sich bei der Besprechung bei allen Kameraden und beim BRK für den reibungslosen Einsatz und die gute Zusammenarbeit. Kreisbrandmeister Josef Killinger lobte den Ausrichter für diese Großübung und dankte auch dem Besitzer des Brandobjektes, Günther Moser, der diese Übung erst ermöglicht hatte. Bürgermeister Jürgen Roith und Landratstellvertreter Peter Erl waren sehr zufrieden mit dem Ablauf. Auch Kreisbrandrat Leopold Schmid sprach von einer gelungenen Gemeinschaftsübung. Er erinnerte an das Motto der Brandschutzwoche: "Jeder kann helfen, komm mach mit!". Die Übung verfolgten auch die Bürgermeister Alois Oswald (Schöllnach), Alois Zellner (Iggensbach), Michael Klampfl (Außernzell) sowie 2. Bürgermeister Franz Melchart aus Winzer. Außerdem waren vom Landratsamt Thomas Kindl und Josef Böhm anwesend sowie die Feuerwehr-Führungskräfte KBI Hans Schrimpf, KBM Franz Eichinger und KBM Gerhard Münnich sowie Erwin Kaupa vom BRK.

27.08.2009
Jugendfeuerwehr fit in Erster Hilfe
Winzer. Um bei Notfällen Erste Hilfe leisten zu können, haben sich die die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Winzer einem Erste-Hilfe-Kurs unterzogen. BRK-Ausbilder Werner Hartl zeigte den Feuerwehrnachwuchskräften, wie die stabile Seitenlage richtig angewendet wird oder wie bei lebensbedrohlichen Blutungen der Druckverband durchgeführt wird. Auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung wurde ausführlich geübt. Zum Abschluss wurde das Erlernte gleich bei Fallbeispielen in die Tat umgesetzt.

22.08.2009
Brand in der Au verqualmte Staatsstraße
Zwischengelagertes Holz gerät in Brand - Polizei bittet um Hinweise
Winzer. Kein Nebel, sondern dichter Qualm und Löscharbeiten haben am Donnerstagabend den Verkehr auf der Staatsstrasse 2125 so sehr behindert, dass sie gesperrt werden musste. Ursache für den Rauch war ein Brand in unmittelbarer Nähe, der die Feuerwehren Winzer und Neßlbach auf Trab hielt. In der Au waren grosse Haufen mit Schadholz in Brand geraten.  Ein Unternehmer hatte dort Holz, das nach den Unwetterschäden der vergangenen Wochen aufgearbeitet wurde, zur Hackschnitzelverwertung zwischengelagert. In zwei langen Schneisen zu je drei bis vier Metern Breite brannte das Holz, berichtet Winzers Kommandant Anton Muckenschnabl. Der Brand war schwer in den Griff zu bekommen, weil sich immer wieder neue Glutnester entzündeten. Mit einem Greifer unterstützte der Unternehmer die Löscharbeiten, indem er die Reisighaufen auseinanderzog. Nach dem Alarm, den ein Motorradfahrer gegen 20 Uhr auslöste, waren rund 50 Feuerwehrler bis um ein Uhr Früh mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die starke Rauchentwicklung beeinträchtigte nicht nur den Verkehr. Einen benachbarten Stall musste die Feuerwehr mit zwei Lüftern ausrüsten, um dem Qualm Herr zu werden. Am Freitagnachmittag musste die Feuerwehr noch einmal anrücken, weil sich erneut Glutnester entzündet hatten. Der Brandschaden wird mit 2000 Euro angegeben, berichtet die Deggendorfer Polizei. Noch unklar ist die Brandursache. Der 29-jährige Geschädigte aus Winzer bezweifelt eine Selbstentzündung, deshalb bittet die Polizei um Hinweise.

05.08.2009
140 Jahre Dienst am Nächsten
Feuerwehr Winzer feiert mit vielen Gästen Jubiläum
Winzer. 140 Jahre Feuerwehr Winzer - das musste natürlich groß gefeiert werden. Feuerwehrkameraden, Vertreter der Ortsvereine und der Patenverein, die Neßlbacher Feuerwehr, ließen die Winzerer hochleben. Den Festgottesdienst in der Pfarrkirche Winzer zelebrierte Pfarrer György Ferenc. Danach zog der Jubelverein mit allen Gästen zum Feuerwehrhaus. Vorstand Anton Würf begrüßte Freunde und nner der Freiwilligen Feuerwehr Winzer. Bürgermeister Jürgen Roith betonte, dass die Feuerwehr immer wieder ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen muss. Die Bevölkerung könne auf professionelle Hilfe zählen. Dabei sei die Feuerwehr nicht nur gefragt, wenn es brennt, so der Bürgermeister, auch Hochwasser, Umweltschäden oder Verkehrsunfälle erfordern den Einsatz. Der psychische Druck, der auf den Helfern laste, sei groß, gerade wenn Verletzte geborgen werden müssten. Roith sicherte in Sachen Ausrüstung die weitere Unterstützung der Gemeinde zu. Am 27. September 1869 wurde das „Freiwillige Feuerwehr-Korps" von Pfarrer Steindl, Lehrer Beutlhauser und Bürgermeister Kurz gegründet. Auch Bäckermeister Josef Sandner befürwortete die Gründung. Zum ersten Mal musste die Winzerer Wehr zum Brandlöschen nach Hofkirchen im Jahre 1871 ausrücken. Nicht nur der Bekämpfung von Feuer, sondern auch der Bekämpfung von Durst widmete sich die Feuerwehr in der Anfangszeit. Damals wie heute ist die Feuerwehr nicht aus dem gesellschaftlichen Leben wegzudenken. Faschingsbälle, -umzüge, Gründungsfeste und viele Veranstaltungen gehen auf die Kappe der Feuerwehr. Bürgermeister Roith sprach den Frauen und Männern die wohl schönste Anerkennung aus, wonach die Winzerer „die Musterwehr im Landkreis Deggendorf" sind. Roith erwähnte unter anderem die Gründung einer First-Responder-Gruppe. Der Rathauschef nannte in diesem Zusammenhang die Familie Charlotte Prauser, die den Kauf des First-Responder-Fahrzeugs erheblich gesponsert habe. Roiths Dank ging aber auch an den Feuerwehrnachwuchs, an die Führungskrafte im Landkreis und vor Ort sowie den Vorstand des Vereins. Ihnen allen wünschte er stets eine sichere Rückkehr von den Einsätzen. Kreisbrandmeister Josef Killinger überbrachte ebenfalls seine Glückwünsche. Auf die Winzerer Wehr sei immer Verlass. Er hoffe, dass die tüchtige Vorstandschaft noch lange im Amt bleibe. Dem schloss sich Kreisbrandrat Leopold Schmid an. Er erinnerte an 1909, als es in Winzer bereits zwei Kompanien, Markt 1 und Markt 2, bestehend aus 115 Aktiven gab: „Und das bei ca. 1400 Einwohnern." Bei heutigen Einsätzen sei neben technischem Gerät auch viel Wissen erforderlich. Bei der Feier standen auch Ehrungen auf dem Programm. Kreisbrandrat Schmid, Bürgermeister Roith und Vorstand Anton Würf dankten den Firmen von Ludwig Hörndl und Ludwig Endl sowie der Bayerischen Milchindustrie und der Raiffeisenbank Winzer für ihre Unterstützung, die weit über das normale Maß hinausreiche. Nur durch deren finanzielle und ideelle Unterstützung bzw. die Freistellung von ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden zu Lehrngen und Einsätzen sei es möglich, rund um die Uhr einsatzbereit zu sein. Weitere Gäste waren: Mitglieder des Marktrats Winzer, Kreisjugendwart Gerhard Münnich, Fahnenmutter Marianne Mutz, Kommandant Anton Muckenschnabl, Ehrenkommendant Franz Dibold sen., Ehrenvorstand Hermann Mutz, Ehrenmitglieder der Feuerwehr Winzer, Ludwig Endl, Ludwig Hörndl, Stefan Treichelt und Josef Schmid sowie Mitglieder des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung. Für die musikalische Umrahmung am Samstag sorgte die Musikschule Winzer. Das Jubiläum klang mit einem Frühschoppen und anschließendem Gartenfest am Sonntag mit Musik von Edgar Boher aus.

07.07.2009
Winzerer in Kaprun
Winzer. Der Vereinsausflug der Feuerwehr Winzer führte nach Kaprun. Auf der Hinfahrt wurde die Lamprechtshöhle in St. Martin bei Lofer besichtigt, mit 51 Kilometern Ausdehnung eines der größten Höhlensysteme Europas, sowie die Gedenkstätte in Kaprun, die zur Erinnerung an das Seilbahnunglück vom 11. November 2000 errichtet wurde. 155 Personen fanden hier den Tod. Mit Europas größtem offenen Schrägaufzug ging's zu den Hochgebirgsstauseen Wasserfallboden und Mooserboden in 2040 Meter Höhe, ein Reiseführer erklärte die Aufgaben und Funktion der Stauseen bei einem Gang durch die 107 Meter hohe Staumauer zum Kraftwerkshaus mit den riesigen Turbinen. Bei einem Abendessen in Hartkirchen bei Pocking klang der Tag aus.

09.03.2009
Motorsägenkurs bei der Feuerwehr
Winzer. Auf Initiative des 1. Vorstands Anton Würf fand bei der Feuerwehr Winzer wieder ein zweitägiger Motorsägenlehrgang statt. Forstmeister Heinrich Schütz und Nikolaus Urban vom Amt für Landwirtschaft und Forsten, Josef Gölzhäuser von der Berufsgenossenschaft und Förster Siegfried Dörfler unterrichteten die 14 Kursteilnehmer über Unfallverhütungsvorschriften, richtige Schutzkleidung, Wartung und Handhabung der Motorsäge, Schärfen der Sägekette und die Schnitttechniken. Am zweiten Ausbildungstag ging es in den Wald. Dort wurde das theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt, wobei jeder Teilnehmer einen Baum fällen durfte.

31.01.2009
Schwere Unfälle prägten Einsatzgeschehen
Rückblick bei der Jahreshauptversammlung der FF Winzer

W
inzer. Zwei schwere Verkehrsunfälle und ein Brand haben das Einsatzgeschehen bei der FF Winzer 2008 geprägt. Kommandant Anton Muckenschnabl blickte bei der Jahreshauptversammlung zurück. Neun Brandeinsätze, 26 technische Hilfeleistungen, eine Sicherheitswache und 104 First-Responder-Einsätze waren zu verzeichnen. Muckenschnabl hob einen schweren Verkehrsunfall mit drei brennenden Lastwagen heraus, der sich auf der Autobahn bei Manzing ereignet hatte. 10 000 Liter Wasser transportierte die FF Winzer zur Unglücksstelle. Bei diesen Löscharbeiten kamen auch die Atemschutzträger aus Winzer zum Einsatz. Als der Lokschuppen in Plattling brannte, war ebenfalls die Winzerer Wehr im Einsatz. Bei einem Unfall zwischen Dobl und Haderbach musste eine schwerverletzte Person mit dem Rettungsspreizer befreit werden. Die technischen Hilfeleistungen umfassten das Beseitigen von Ölspuren und Sturmschäden, Kanal-Spülen und Wespennester-Umsiedeln. Beim internationalen Volkswandertag und beim Besuch von Luca Toni kümmerte sich die FF um die Parkplatzeinweisung. Eine Haupt-, fünf Abteilungs-und vier Gemeinschaftsübungen, vier Maschinistenübungen und ebenfalls vier Übungen mit dem Rettungsspreizer wurden abgehalten. Zu den Lehrgängen zählten ein Motorsagekurs, THL-Lehrgänge und ein Wissenstest. Fur die Ausrüstung der FF wurde ein neuer Rettungsspreizer mit Schere und Aggregat angeschafft. Dass auch die Jugend der FF Winzer sehr aktiv ist, ging aus dem Bericht von Jugendleiter Matthias Muckenschnabl hervor. So wurde mit der Ausbildung für die Jugendflamme begonnen. Das Ausrichten des Sonnwendfeuers ist ein fester Bestandteil der Jungfeuerwehr im Jahreskalender. Mit Bravour hatten die Jungwehrler die Bewirtung beim Luca-Toni-Besuch gemeistert. Geübt wurden der Aufbau eines Löschangriffs, die Wasserentnahme aus Hydranten und offenen Gewässern, das Absetzen eines Notrufs und der Umgang mit Feuerlöschern. Die Jugendgruppe besteht mit neun Buben und einem Madchen aus zehn Mitgliedern. Dank zollte er seiner Stellvertreterin Maria Maier, die mit ihm zusammen 50 Termine für die Jugendarbeit wahrgenommen hat. Ein weiterer Dank galt Josef Eckl, der die neue Garderobe für die Jugendfeuerwehr einrichtete. Werner Hartl berichtete über den First Responder mit 104 Einsätzen 2008. Wert legte man auf die Fortbildung bei der Sanitätsausbildung A/B. Eine kleine Feier gab es zum 500. Einsatz. Hartl brachte seine Freude zum Ausdruck über die zahlreichen Spenden von Winzerer Bürgern und Firmen. Für fünfjährigen Dienst beim First Responder erhielten Reiner Augenstein, Stefan Dobak, Josef Eckl, Alexander Eberhard, Markus Leitl, Robert Loibl, Gerhard Pauli, Christian Sommer und Ingo Szika Auszeichnungen aus der Hand von Bürgermeister Jürgen Roith. Die Feuerwehr verfügt über 25 ausgebildete Atemschutzträger, von denen drei zusätzlich zum Atemschutzgerätewart ausgebildet sind, berichtete Albert Eckl. Neben Neuanschaffungen, Pflege und Prüfung der Atemschutzgeräte, den Übungen und Lehrgängen müssen sich die Helfer regelmäßigen Untersuchungen unterziehen. Zum Feuerwehrmann wurden Daniela Augenstein, Manuela Dibold, Kathrin Eder, Florian Geiger, Stefan Nothaft, Daniel Schmid und Wolfgang Wagner befördert. Oberfeuerwehrmann wurden Franz Dibold jun. und Richard Ebersberger, Hauptfeuerwehrmann Franz Dibold sen. Anton Baumgärtler, Franz Dibold sen. und Josef Seidl sind bereits 30 Jahre lang aktive Feuerwehrmänner. 20 Jahre aktive Dienstzeit haben Josef Eckl jun. und Robert Loibl. Auf eine zehnjährige aktive Dienstzeit blicken Michael Eckl, Franz Haselbeck und Josef Hörndl. Gäste der Versammlung waren auch Pfarrer Richard Simon und Vorstand Anton Würf.

14.01.2009
Marktrat spendet Sitzungsgeld
Winzer. Ingo Szika, der seit Mai über die Junge Liste dem Marktrat von Winzer angehört, spendete die bisherigen Sitzungsgelder in Höhe von 200 Euro an die First-Responder-Gruppe der Feuerwehr Winzer. Kommandant Anton Muckenschnabl, Kassierin Maria Maier, First-Responder-Leiter Werner Hartl und Vorstand Anton Würf bedankten sich für die Spende.

02.01.2009
Schrottfahrzeug angezündet
Winzer. Unbekannte Täter haben am Dienstagabend ein Schrottfahrzeug bei Rickering angezündet. Die alarmierten Feuerwehren aus Winzer und Schwanenkirchen löschten den Brand. Der abgestellte Opel Astra war bei der Polizei bereits registriert. Um die Entsorgung kümmerte sich der Bürgermeister, der ebenfalls vor Ort war.


08.11.2008
Tankzug-Fahrer liegt tot neben offener Luke
Winzer. Vermutlich an den Folgen eines Herzinfarkts ist gestern der Fahrer eines Tankzugs gestorben, der Molke an das Milchwerk Winzer zur Weiterverarbeitung geliefert hat. Wie die Feuerwehr mitteilte, hatte der Mann seinen Tankzug entleert und wollte gegen 11.30 Uhr den Tank reinigen. Dies sei nach dem Entladen üblich, wurde betont. Der Fahrer des Sattelzugs kletterte zum Reinigen auf den Tank und öffnete eine Luke. Kurze Zeit später wurde er tot neben der offenen Luke gefunden. Der Kriminaldauerdienst der Kripo in Straubing hat die Ermittlungen zur genauen Todesursache übernommen. Ein Fremdverschulden am Tod scheint nach ersten Erkenntnissen auszuscheiden.

16.10.2008
300 Euro Schaden bei Kabelbrand
Winzer. Sachschaden von rund 300 Euro ist bei einem Kabelbrand im Heizungsraum eines Anwesens an der Passauer Straße am Dienstag gegen 14.40 Uhr entstanden. Die Feuerwehren Winzer und Neßlbach wurden alarmiert, mussten aber laut einer Mitteilung der Polizei nicht mehr eingreifen. Der Hausbesitzer hatte den Brand, der eine starke Rauchentwicklung verursachte, mit Hilfe eines Feuerlöschers selber bekämpft.

15.10.2008
Winzer stolz auf First Responder
500. Einsatz gefeiert - Einführung vor sechs Jahren als erste Gemeinde in Niederbayern

Winzer. Bei der Feuerwehr Winzer ist der 500. Einsatz des First Responders gefeiert worden. Wörtlich übersetzt heißt First Responder erste Antwort". Gemeint ist aber nichts anderes als die qualifizierte Erste Hilfe noch vor dem Eintreffen des Notarztes bzw. des Rettungswagens. Dazu haben sich vor sechs Jahren auf Initiative von Reiner Augenstein einige Freiwillige zu einer Einsatzgruppe zusammengeschlossen, die an Wochenenden rund um die Uhr ehrenamtlich Hilfe am Nächsten leisten. Feuerwehrkommandant Anton Muckenschnabl und Vorstand Anton Würf begrüßten zur Feier Pfarrer Richard Simon, Bürgermeister Jürgen Roith, Ehrenkommandant Franz Dibold, die Feuerwehrvorstandschaft, Markträte und Gäste. Würf bedankte sich bei den Fahrern, insbesondere beim Einsatzleiter Werner Hartl. Ohne sie wäre der Einsatz nicht möglich. Weiter sprach er Bürgermeister Roith, dem Marktrat, den Führungskräften der Feuerwehr und den Spendern seinen besonderen Dank für die Unterstützung aus. Auch Bürgermeister Roith freute sich, den am 27. September gefahrenen 500.

25.08.2008
Beifahrer bei Unfall lebensgefährlich verletzt
Pkw kam ins Schleudern und überschlug sich

Winzer. Lebensgefährlich verletzt wurde nach Angaben der Polizeidirektion Straubing der Beifahrer eines schwarzen Alfa Romeo bei einem Verkehrsunfall am Samstag gegen 18.30 Uhr auf der Staatsstraße 2322 zwischen Iggensbach und Mitterndorf, Marktgemeinde Winzer. Laut Polizei überholte ein bislang unbekanntes dunkles oder schwarzes Fahrzeug in Richtung Mitterndorf fahrend in einer abschüssigen Rechtskurve einen dunkelblauen Alfa Romeo mit Münchner Kennzeichen. Der überholende Pkw scherte so kurz vor dem Alfa auf die rechte Fahrspur ein, dass dieser abbremsen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der Alfa Romeo geriet dadurch ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der Lenker des Autos wurde leicht, der Beifahrer laut Polizei lebensgefährlich verletzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls soll ebenfalls in Fahrtrichtung Mitterndorf ein Pkw mit Anhänger unterwegs gewesen sein. Der Verursacher des Unfall setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Verletzten zu kümmern. Die Polizeiinspektion Deggendorf bittet um Hinweise zu dem Verkehrsunfall. Wer kann Angaben zu dem schwarzen Fahrzeug des Verursachers, zu dem Pkw mit Anhänger bzw. zu dem Alfa Romeo machen? Hinweise an die Polizei, Tel. 0991/3896-0.

07.08.2008
Winzerer Feuerwehrleute sind topfit
Winzer. Eine gute Ausbildung ist das A und O bei der Feuerwehr. In Winzer haben sich 18 Feuerwehrmänner der Leistungsprüfung in Technischer Hilfeleistung unterzogen. Die Prüfung wurde auf dem Bauhof der Marktverwaltung Winzer abgehalten. Besonderes Lob von Kreisbrandinspektor Johann Schrimpf sowie den Kreisbrandmeistern Josef Killinger und Josef Mader ernteten die Gruppenführer Matthias Muckenschnabl und Maria Maier - als einzige weibliche Teilnehmerin. Sie beantworteten alle Fragebögen korrekt . Respekt vor der Leistung zeigten auch Ehrenkommandant Franz Dibold, Kommandant Anton Muckenschnabl und sein Stellvertreter Manfred Fischer. An der THL-Leistungsprüfung Stufe 3/3 beteiligten sich Matthias Muckenschnabl, Anton Baumgärtler, Matthias Bloch, Bernhard Gruber, Robert Gscheidmeier, Josef Knapp und Robert Loibl. Stufe 3/2 legte Josef Eckl ab. Stufe 3/1 absolvierten Michael Doppler, Richard Ebersberger, Josef Hörndl und Michael Hörndl. THL Stufe 2 machten Franz Dibold und Rene Pollok. Zu Stufe 1 gehörten Maria Maier, Michael Mutz, Korbinian Münch und Daniel Schmid. Die beiden Gruppen im Technischen Hilfeleistungseinsatz erreichten die Sollzeit von 145 bis 175 Sekunden bei den Öffnungs- und Schließzeiten des Rettungsspreizers. Die Prüfungsteilnehmer erhielten das Leistungsabzeichen THL Gold in verschiedenen Stufen.

28.07.2008
Besuch im Feuerwehrhaus
Winzer. Die Kinder des Kindergartens St. Anna in Winzer durften die Feuerwehr besuchen. Einen ganzen Vormittag nahmen sich Werner Hartl und Ehrenkommandant Franz Dibold Zeit, um den Kindern einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr zu ermöglichen. Die Kinder durften sich nicht nur die Feuerwehrwache ansehen, sondern auch selbst in Feuerwehrkleidung mit einem kleinen Wasserschlauch auf einen Eimer zielen. Das größte Highlight war jedoch die Fahrt mit dem Feuerwehrauto. Mit lauten Sirenen wurden die kleinen Feuerwehrmänner wieder zurückgebracht.

14.07.2008
Vereinsausflug zum Chiemsee
Winzer. Der diesjährige Ausflug der Feuerwehr Winzer führte zum Chiemsee. Von Prien aus ging die Fahrt mit dem Schiff zur Herreninsel, wo man Schloss Herrenchiemsee besichtigte. Das Schloss wurde 1878 von König Ludwig II. im Stil von Schloss Versailles erbaut, wurde aber nach dessen Tod nicht mehr fertig gestellt. Besonders erwähnenswert sind die prächtigen Parkanlagen und Springbrunnen. Am Nachmittag ging es weiter nach Aschau im Chiemgau zur 1669 Meter hohen Kampenwand. Mit der Seilbahn, die eine Länge von 2480 Metern hat, fuhr die Gruppe 841 Meter hinauf. Den Abschluss der Fahrt bildete ein Abendessen in einem Gasthaus bei Eggenfelden.

26.06.2008
Sanitätsausbildung bei der Feuerwehr
Winzer. Acht Mitglieder der FF Winzer und vier Mitglieder der BRK-Bereitschaft Neßlbach haben sich der Sanitätsausbildung A/B unterzogen und die Prüfung unter den Augen von Instruktor Stefan Degenhart, Ausbilder Werner Hartl und Reinhard Augenstein mit Erfolg abgeschlossen. An der Abschlussprüfung nahmen auch zwei Mitglieder der Wasserwacht Plattling teil. Bei der Übergabe der Zertifikate dankten Bürgermeister Jürgen Roith, Kommandant Anton Muckenschnabl und 1. Vorstand Anton Würf den frisch gebackenen Sanitätern für die Zeit, die für die Ausbildung aufgebracht wurde, um anderen Menschen helfen zu können. Die First-Responder-Gruppe der FF Winzer, die im Jahr zu rund 100 Einsätzen gerufen wird, hat somit wieder Verstärkung bekommen. Teilnehmer der FF Winzer waren Michael Ammerer, Josef Eckl, Robert Jakob, Maria Maier, Matthias Muckenschnabl, Michaela Schön, Wolfgang Wagner und Robert Weinzierl, vom BRK Neßlbach kamen Petra Hartl, Josef Stürzer, Sibylle Stürzer und Monika Weinzierl, von der Wasserwacht Plattling Hans Brand und Ines Brand.

08.05.2008
Segen für den Rettungsspreizer
Marktgemeinde Winzer gab 12000 Euro für die Ersatzbeschaffung aus

Winzer. Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nähe des Milchwerks Winzer im vergangenen Jahr konnte der Fahrer nicht aus dem Auto befreit werden, weil die Feuerwehr Winzer mit dem 17 Jahre alten Rettungsspreitzer den Seitenaufprallschutz des Fahrzeugs nicht überwinden konnte. Nur mit Mühe gelang es schließlich, den Schwerverletzten zu bergen. Der zuständige Kreisbrandmeister Josef Killinger monierte den Schwachpunkt und riet zu dringender Ersatzbeschaffung. Das ließen sich Bürgermeister Jürgen Roith und die Markträte nicht zweimal sagen. Umgehend wurden Angebote eingeholt und am Florianstag der Feuerwehr ein neuer Spreizer übergeben. 12 000 Euro ließ sich der Markt das Gerät kosten, das nach den modernsten Richtlinien mit zusätzlichem Abstützsystem zum Absichern und Stabilisieren von Autos ausgestattet ist. Bei der Feuerwehr-Maiandacht erteilte Pfarrer Dr. Richard Simon den Gerätschaften den kirchlichen Segen. Kreisbrandrat Leopold Schmid erinnerte daran, als die Feuerwehren in früheren Zeiten mit Brecheisen, Axt oder Büffelheber ausrückten, um verletzte Personen aus Fahrzeugen zu retten. Vor 30 Jahren war es die Rettungsschere, die das Feuerwehrwesen revolutionierte. Heute gehört es zum Standard einer Feuerwehr, mit einem Rettungsspreizer ausgerüstet zu sein, meinte Schmid. Bürgermeister Jürgen Roith bezeichnete den Florianstag als einen besonderen Tag in der Gemeinde Winzer, weil ein neues technisches Gerät seiner Bestimmung übergeben wird, das ausschließlich in Not geratenen Mitbürgern dient. Neben den Mitgliedern der Wehr, Leopold Schmid und Dr. Richard Simon begrüßte der Bürgermeister auch Fahnenmutter Marianne Mutz, Vorsitzenden Anton Würf und Kommandant Anton Muckenschnabl zur Fahrzeugweihe auf dem Gelände vor der Au-Kapelle.

06.05.2008
Teddys von der Jungen Union
Winzer. Die First-Responder-Gruppe der Feuerwehr Winzer wurde von der Jungen Union Winzer mit einer großen Anzahl Rettungsteddys ausgestattet. Die kleinen Stoffbären stammen von der Organisation Sternschnuppe, die sich um eine bessere Versorgung kranker Kinder und deren Familien bemüht. Mit der über 500 Euro teuren Spende will die Junge Union um Vorsitzenden Roland Endl  zur Unterstützung der Einsatzgruppe beitragen, die sich in Winzer fest etabliert hat.

26.04.2008
Bei Unfall schwer verletzt
Winzer. Ein 47-jähriger Lastwagenfahrer wollte am Donnerstag gegen 8.20 Uhr von Winzer kommend in Richtung Hofkirchen nach links abbiegen und bremste ab. Ein 30-jähriger Autofahrer übersah dies, konnte nicht mehr bremsen und fuhr dem Betonmischer auf. Der Fahrer wurde schwer verletzt ins Klinikum gebracht. Es entstand Schaden in Höhe von etwa 15000 Euro.

12.02.2008
Fit mit der Motorsäge
Winzer. Bereits zum vierten Mal hat erster Vorstand Anton Würf einen zweitägigen Motorsägenlehrgang bei der Feuerwehr Winzer organisiert. Forstwirt Thomas Peter von der Waldbauernvereinigung Deggendorf, Forstoberinspektor Siegfried Dörfler und Josef Gölzhäuser von der Berufsgenossenschaft unterrichteten die zehn Teilnehmer über Unfallverhütungsvorschriften, richtige Schutzkleidung, Wartung und Handhabung der Motorsäge und die verschiedenen Schnitttechniken. Am zweiten Ausbildungstag wurde das theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt, wobei jeder Teilnehmer einen Baum fällen durfte.


26.01.2008
Mann springt von Burgruine und landet auf Felsvorsprung
Er wurde ins Krankenhaus Vilshofen gebracht

Winzer. Ein 51 Jahre alter Mann aus der Marktgemeinde wollte sich gestern in den Morgenstunden von der Burgruine Winzer in die Tiefe stürzen. Noch während die Einsatzkräfte von Rotem Kreuz und Feuerwehr anrückten, ist der Mann gesprungen und nach ein paar Metern auf einem Felsvorsprung unterhalb der Burgmauer gelandet. Dabei wurde der 51-Jährige leicht verletzt und vom BRK ins Kreiskrankenhaus Vilshofen eingeliefert. Zum Motiv für den Selbstmordversuch gibt es bisher keine Erkenntnisse. „Ein Mann steht auf der Mauer der Burgruine Winzer droht damit, in die Tiefe zu springen", so die Meldung an die Einsatzkräfte. Noch während ein Teil der Einsatzkräfte auf der Anfahrt zur Burgruine war, ist der 51-Jährige gesprungen - aber bereits nach einigen Metern auf einem Felsvorsprung unterhalb der Burgruine gelandet. Von dort wurde er von den Einsatzkräften gerettet und vom Roten Kreuz ins Kreiskrankenhaus Vilshofen gebracht. Der 51-Jährige war laut Auskunft von Einsatzkräften erheblich verwirrt und wollte immer nur nach oben. Der Mann soll bereits am Donnerstagabend mit einer Motorsäge mit laufendem Motor durch Winzer marschiert sein. Im Einsatz waren gestern Vormittag neben der Polizei und dem Roten Kreuz auch 18 Mann der Feuerwehr Winzer.

21.01.2008
Altreifen angezündet
Winzer. Zwischen mehreren Sträuchern hat eine bislang unbekannte Person am Samstag Nachmittag mehrere Altreifen in Brand gesetzt. Die Feuerwehr Winzer löschte das Feuer. An den Sträuchern entstand nur geringer Schaden. Hinweise auf den „Reifenentsorger" nimmt die Polizei in Deggendorf, Tel. 0991/3896-0, entgegen.

12.01.2008
Feuerwehr war 34-mal im Einsatz
FFW Winzer bestätigt Vorstand Würf und Kommandant Muckenschnabl

Winzer. Die 83 Aktiven der 226 Mitglieder starken Feuerwehr Winzer waren 2007 bei drei Bränden und 31 technischen Hilfeleistungen gefordert. Bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Knollmüller wurde Bilanz gezogen und die Vorstandschaft neu gewählt. Ein Glücksfall für den Markt Winzer ist die in der Feuerwehr integrierte First-Responder-Einsatzgruppe, die 2007 unter Leitung von Stefan Dobak zu 98 Einsätzen gerufen wurde. Seit 2002 brachte es die mit vier Sanitätern, drei Rettungssanitätern und vier Rettungsassistenten bestückte Notfallstelle auf 417 Einsätze. Im vergangenen Jahr war das Einsatzgeschehen wieder von technischen Hilfeleistungen geprägt, berichtete Kommandant Anton Muckenschnabl. Das Aufgabengebiet war breit gefächert: Ölspuren wurden beseitigt, Keller ausgepumpt, Bäume gefällt, Wespennester umgesiedelt. Jedem Feuerwehrler unter die Haut gehen Erstmaßnahmen bei Verkehrsunfällen, bei denen schwer verletzte Menschen aus Autos herausgeschnitten werden mussten. Die Feuerwehr Winzer löste einwandfrei die Aufgaben in ihrem Einsatzbereich, der sich auf die Donau ebenso erstreckt wie auf die Staatsstraße 2125 und den Marktbereich. Dies bekräftigte Bürgermeister Jürgen Roith, der sich bei den Verantwortlichen für die ausgezeichnete Arbeit bedankte. Um den technischen Aufgaben der heutigen Zeit gerecht zu werden, bekomme die Feuerwehr einen neuen Rettungsspreizer. Das Altgerät werde repariert und von der Feuerwehr Neßlbach weiterbetrieben. Nach Ablauf der Wahlperiode von sechs Jahren musste die Vorstandschaft und Kommandantur neu gewählt werden. 1. Vorsitzender und Kommandant blieben Anton Würf bzw. Anton Muckenschnabl, denen Jürgen Roith eine hervorragende Arbeit bescheinigte. Ihnen zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Josef Eckl, der Georg Hofbauer ablöste, Schriftführer Josef Freudenstein und Maria Maier, die für Matthias Bloch das Amt der Kassiererin übernahm. Robert Weinzierl und Manfred Fischer beerbten als stellvertretende Kommandanten Stefan Dobak. Als Beisitzer vervollständigen die Vorstandschaft Michael Sigl, Matthias Bloch, Johann Geiger, Franz Dibold sen. und Markus Scheingraber. Jugendwart ist Matthias Muckenschnabl, dessen Stellvertreterin Maria Maier, Gerätewart Andreas Ertl, Atemschutzwart Albert Eckl und Leiter der First-Responder-Gruppe Werner Hartl, der Stefan Dobak ablöste. Fahnenjunker sind Franz Dibold jun., Stefan Nothaft und Korbinian Münch. Die Kasse prüfen Franz Mutz und Gotthard Loibl, die Matthias Bloch eine einwandfreie Kassenführung bestätigten. Das Einsatzgeschehen der Feuerwehraktiven begann bereits am 3. Januar, als man zu einem Erdrutsch in die Pledlstraße gerufen wurde. Bei drei Verkehrsunfällen im Januar und Februar kümmerte sich die Wehr neben Großaufgeboten an Rettungskräften, darunter die First-Responder-Gruppe Winzer, um Verletzte, Straßensperren und die Ausleuchtung der Unfallstellen, teilte Anton Muckenschnabl mit. Der Spreizer wurde bei einem Verkehrsunfall im März eingesetzt. Ein schweres Unwetter verursachte im Juli acht Einsätze. Vergeblich suchte man mit vier weiteren Feuerwehren am 7. September ein vom Sinken bedrohtes Schiff auf der Donau. Der stark betrunkene Kapitän schaffte es trotz mehrfacher Havarien bis nach Sandbach. Mit 5000 Litern Wasser musste im Dezember ein Schiff auf der Donau mit Wasser versorgt werden. Einer Hauptübung schlossen sich fünf Abteilungs-, vier Gemeinschafts- und vier Maschinistenübungen an. Daniela Augenstein und Korbinian Münch absolvierten den Funkerlehrgang. Elf Mitglieder unterzogen sich dem Truppführerlehrgang, sechs einem Motorsägenkurs und zwei dem Lehrgang für Atemschutzgeräteträger. Den Gruppenführerlehrgang an der Feuerwehrschule in Regensburg absolvierte Manuel Zacher. 11 026 Kilometer wurden mit den vier Feuerwehrfahrzeugen bei Einsatz-, Übungs- und Bewegungsfahrten zurückgelegt. Fünf der zwölf Mitglieder der Jugendfeuerwehrgruppe beteiligten sich am Truppführerlehrgang, sechs bei der Abnahme der Jugendflamme und sieben am Wissenstest teilte Jugendwart Manfred Fischer mit. Ein Mädchen absolvierte die Ausbildung zum Sprechfunker, zehn Mitglieder holten sich die Jugendleistungsspange. Zehn Atemschutzträger der Feuerwehren Winzer und Neßlbach kamen bei einem Saunabrand in einer Massagepraxis zum Einsatz, berichte Albert Eckl, dem 25 Atemschutzträger unterstellt sind. Alle absolvierten den Atemschutzlehrgang. Drei davon unterzogen sich der Ausbildung zu Atemschutzgerätewarten. In den Einsätzen und 14 Übungen wurden 2007 insgesamt 101 Atemschutzflaschen geleert. In der eigenen Atemschutzpflegestelle wurden in 102 Stunden 163 Pressluftatmer und 162 Masken der Feuerwehren Winzer und Neßlbach geprüft. In der eigenen Prüfstelle komme dies deutlich billiger als die Abwicklung über die Feuerwehr Schöllnach gab Roith zu verstehen. Vom gesellschaftlichen Teil des Feuerwehrlebens berichtete Josef Freudenstein. Höhepunkte waren der Ausflug nach Schloss Linderhof, der Feuerwehrball, das Sonnwendfeuer, das Gartenfest und der  Ehrenabend im Oktober. Von de 226 Mitgliedern sind 83 aktiv und 114 als passiv eingetragen. Daneben gehören zur Feuerwehr 16 Ehren- und 13 fördernde Mitglieder. Gäste waren auch Ehrenmitglieder und Pfarrer Richard Simon, der sich für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Winzer bedankte, bei der es nie ein „Nein" gebe wenn man sie brauche.

07.01.2008
Strohballen in Brand
Winzer. Vermutlich der Funkenflug einer Motorsäge hat mehrere Strohballen, die auf einer Wiese gelagert waren, in Brand gesteckt. Mit dem Lärm der einen halben Meter neben den Ballen abgestellten Motorsäge wollten Jäger einen Marder aufschrecken, der sich im Stroh versteckt hielt. Das trockene Stroh brannte bald lichterloh. Die FFW Winzer rückte an und löschte das Feuer. An den rund 60 Strohballen entstand laut Polizei Deggendorf Schaden in Höhe von rund 900 Euro. Jetzt ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung.

21.11.2007
Motorsägenlehrgang bei der Feuerwehr
Winzer
. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr organisierte Vorstand Anton Würf einen Motorsägenlehrgang bei der Feuerwehr Winzer. Kursleiter Forstwirt Thomas Peter von der Waldbauemvereinigung Deggendorf, Forstoberinspektor Siegfried Dörfler und Josef Gölzhäuser von der Berufsgenossenschaft unterrichteten die acht Teilnehmer über Unfallverhütungsvorschriften, richtige Schutzkleidung, Wartung und Handhabung der Motorsäge und die verschiedenen Schnitttechniken. Am zweiten Ausbildungstag wurde das theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt.

30.10.2007
 Auf die Freiwillige Feuerwehr Winzer ist Verlass
Ehrung - Theo Alber, Josef Bloch, Martin Brem, Josef Grübl, Otto Huber und Johann Schrimpf 60 Jahre dabei

Winzer. Bei der FFW Winzer sind zahlreiche Kameraden für langjährige aktive und passive Mitgliedschaft geehrt worden. Beim Ehrenabend der Freiwilligen Feuerwehr zeigte sich Vorstand Anton Würf ein wenig enttäuscht über die relativ geringe Anzahl von etwa 70 Gästen. Sollte doch so ein Abend, an dem langjährige aktive und passive Mitglieder ihre Ehrenabzeichen erhalten, etwas Besonderes sein. Zahlreiche Ehrengäste aber hatten sich Zeit genommen, der Einladung Folge zu leisten: Pfarrer Richard Simon, Landrat Christian Bernreiter, Bürgermeister Jürgen Roith, Fahnenmutter Marianne Mutz, Ehrenvorstand Hermann Mutz, Ehrenkommandant Franz Dibold sen., Kreisbrandmeister Josef Killinger, Kreisbrandrat Leopold Schmid, Kreisbrandinspektor Johann Schrimpf und Kreisjugendwart Gerhard Münnich. Bernreiter dankte vor allem den aktiven Mitgliedern, die sich jahraus jahrein im Dienste der Mitmenschen mit vielen ehrenamtlichen Stunden zur Verfügung stellten. Er nannte den enormen Zeitaufwand der Übungen und der Mitarbeit bei der Wartung der Geräte und Feuerwehrhäuser, der etwa in einem Verhältnis von 1:10 zu den tatsächlich erforderlichen Einsätzen stehe. Im Landkreis Deggendorf sei die FFW überall gut aufgestellt, es gebe kaum mehr Defizite, Fahrzeuge und Gebäude seien gut in Schuss, betonte er. Weil auch der Nachwuchs in der Feuerwehr passe, indem immer wieder junge Kameraden nachrückten, sei ihm als Landrat über den Fortbestand der Feuerwehren nicht bange. Bernreiter nahm die Ehrungen im Namen des Freistaats vor, unterzeichnet von Innenminister Beckstein, jetzt Ministerpräsident. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen erhielten für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft Josef Eder, Paul Freudenstein jun., Johann Ilgmeier jun. und Michael Sigl, für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft Josef Eckl sen., Josef Knapp sen., Johann Schrimpf jun., Josef Weber und Anton Würf. Kreisbrandrat Leopold Schmid gratuliere und dankte den Geehrten. Er verwies darauf, dass sich die Ausbildung heutzutage wesentlich geändert habe. Waren es in früheren Zeiten hauptsächlich Brände, zu denen die Wehr ausrücken musste, so werde jetzt zusätzlich großes Wissen und Können über technische Hilfeleistungen bei Katastrophen durch Unfälle, Schnee, Sturm und Hochwasser gefordert. Die Kommandanten seien die Garanten, dass alles gut funktioniere. Technisches Rüstzeug und gute Kameradschaft seien unabdingbar für die Zukunft. Bürgermeister Jürgen Roith fügte hinzu, dass er stolz auf die Winzerer Feuerwehr sei. Sie schließe die Reihen der Vereine in der Marktgemeinde Winzer, auf die alle Verlass sei. So zeichne sich die Feuerwehr auch beim Ausrichten der Feste mit aus, wobei die Jugendfeuerwehr mit dem Sonnwendfeuer ein großes Lob verdiene. Vorbildcharakter habe der über die Landkreisgrenzen hinaus bekannte First Responder. Roith ehrte für 25 Jahre passive Mitgliedschaft Roland Dibold, Georg Gscheidmeier, Johann Ilgmeier, Manfred Ilgmeier, Wilfried Kühnel, Michael Mutz und Otto Steinbeißer sowie für 40 Jahre Franz Paul Haselbeck, Josef Spann, Gotthard Landl und Egon Greiner, für 50 Jahre Anton Baumgärtier, Franz Dibold sen., Georg Mutz sen., Gerhard Dorfner, Anton Högelsberger, Alois Hörndl, Ludwig Hörndl sen. und Sylvester Wieland. 60 Jahre dabei sind Theo Alber sen., Josef Bloch sen., Martin Brem, Josef Grübl, Otto Huber und Johann Schrimpf. Ein Bildervortrag über Ereignisse im Feuerwehrleben des vergangenen Jahres rundete den Abend ab.


08.09.2007
Schiff auf Abwegen
Deggendorf. Wegen eines leck geschlagenen Donauschiffs ist gestern Abend die Feuerwehr ausgerückt. Die „Bavaria 55", beladen mit Soja, hatte einen Wassereinbruch im ersten Magazin gemeldet. Die Feuerwehrkräfte aus Deggendorf, Niederalteich, Winzer, Neßlbach und Schöllnach konnten den Havaristen zunächst nicht finden. Dieser war inzwischen Richtung Passau weitergetrieben und erreichte schließlich aus eigenen Kräften den Hafen in Heining, wo er gesichert werden konnte. Taucher sollen heute die Schäden näher untersuchen.

05.07.2007
Feuerwehr auf der Zugspitze

Winzer
. Der Vereinsausflug hat die FFW Winzer heuer auf die Zugspitze geführt. Zunächst stand die Besichtigung des 1330 gegründeten Klosters Ettal auf dem Programm. Danach schloss sich eine Führung durch Schloss Linderhof an. Die Winzerer besichtigten dort auch die prächtigen Außenanlagen samt Grotte. Nach der Mittagspause am Eibsee ging es weiter zur Zugspitze. Die Auffahrt erfolgte mit der Bayerischen Zugspitzbahn, einer Zahnradbahn, die die Reisegruppe bis zum Zugspitzplatt beförderte. Allein 4,5 der 17 Kilometer langen Strecke verlaufen durch einen Tunnel. Der Rest bis zum Gipfel in 2962 Meter Höhe musste mit der Gletscherseilbahn zurückgelegt werden. Auf der Zugspitze befindet sich auch Deutschlands höchstgelegene Postfiliale. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen in einem Gasthaus bei Landshut.

20.04.2007
Immer einsatzbereit

Winzer
. In Winzer haben sich 18 Feuerwehrmänner der Leistungsprüfung in Technischer Hilfeleistung unterzogen. Achtung und Lob für die großartige Einsatzbereitschaft bei der Feuerwehr zollten KBI Johann Schrimpf, KBM Josef Mader, KJW Gerhard Münnich, Bürgermeister Jürgen Roith, Vorstand Anton Würf und KDT Anton Muckenschnabl. Gruppenführer waren Manfred Fischer und Werner Hartl jeweils in Stufe 6. Die Richtigkeit der Erfüllung der Ausbildungsvoraussetzungen bestätigte Kommandant Anton Muckenschnabl. An der Leistungsprüfung Stufe 2 beteiligten sich Florian Geiger, Maria Maier und Michael Mutz. Die Stufe 3 leisteten Michael Doppler, Michael Eckl, Rene Pollok und Josef Hörndl. Stufe 4 wurde von Michael Hörndl und Ingo Szika absolviert. In Stufe 6 hatten sich Hans-Jürgen Nigg, Bernhard Gruber, Martin Mutz, Anton Baumgärtler, Matthias Bloch, Robert Gscheidmeier und Matthias Muckenschnabl qualifiziert.

19.03.2007
Neun Autoreifen verbrannt

Winzer
. Neun Autoreifen hat ein Unbekannter am Samstagmittag in der Winzer-Au im Schilf entsorgt und verbrannt. Die FFW Winzer musste anrücken, um das Feuer zu löschen.

15.03.2007
Zwei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß

Winzer
. Zwei schwerverletzte Männer hat gestern ein Verkehrsunfall im Morgengrauen bei Flintsbach gefordert. Zwei Pkw waren am Auslauf einer langgezogenen Kurve gegeneinander gefahren und frontal zusammengestoßen. Die beiden Fahrer wurden ins Deggendorfer Klinikum gebracht werden, nachdem sie die Feuerwehren Winzer und Hengersberg aus ihren Fahrzeugen befreit hatten. Unfallverursacher war ein 20-Jähriger aus Hofkirchen. Er war von Flintsbach in Richtung Winzer unterwegs und geriet mit seinem Wagen in der langgezogenen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er mit dem entgegenkommenden Auto zusammen, das ein 66-Jähriger aus Winzer steuerte. Warum der junge Mann auf die andere Seite geriet, ist noch unklar. Deshalb schaltete die Polizei einen Sachverständigen ein und ordnete vorsorglich eine Blutentnahme bei beiden Fahrern an. An den beiden Autos entstand Totalschaden in Höhe von gut 16 000 Euro.

28.02.2007
Fit mit der Motorsäge

Winzer
. Auf Initiative des 1. Vorstands Anton Würf fand bei der Feuerwehr Winzer ein zweitägiger Motorsägenlehrgang mit zehn Teilnehmern statt. Kursleiter Forstwirt Thomas Peter von der Waldbauernvereinigung Deggendorf und Forstoberinspektor Siegfried Dörfler informierten über Arbeitssicherheit, richtige Schutzkleidung, Wartung und Einstellung der Motorsäge und die verschiedenen Schnitttechniken. Am zweiten Ausbildungstag wurde das theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt Bürgermeister Jürgen Roith  informierte sich vor Ort über den Ausbildungsstand.

27.02.2007
Zwei Personen bei Unfall verletzt

Winzer
. Zwei Personen sind bei einem Verkehrsunfall am Freitag gegen 20.45 Uhr in Winzer verletzt worden. Laut Angaben der Polizeiinspektion Deggendorf ist eine 21 Jahre alte Pkw-Fahrerin aus dem Landkreis Deggendorf mit ihrem Wagen in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Die Frau prallte mit ihrem Auto an einer Böschung gegen einen Baum. Sie und ihr Beifahrer wurden vom Rettungsdienst mit mittelschweren Verletzungen ins Kreiskrankenhaus Vilshofen eingeliefert. Am Auto entstand laut Polizei Schaden von rund 5000 Euro.

08.02.2007
Fleißig für den Ernstfall geübt
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Winzer
Winzer
. Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im Gasthaus Knollmüller erinnerte Kommandant Anton Muckenschnabl an vier Brandeinsätze, 57 technische Hilfeleistungen und 100 First-Responder-Einsätze. Gefordert wurden die Wehrler im vorigen Jahr in der zweiten Februarwoche 2006, als aufgrund der starken andauernden Schnellfälle Katastrophenalarm im Landkreis ausgerufen wurde. Es mussten umgestürzte Bäume entfernt, Dächer abgestützt und Schnee von den Dächern abgeschaufelt werden. Am 29. März trat der Seckerbach über die Ufer und setzte das Feuerwehrhaus sowie weitere Gebäude unter Wasser, so dass Tag und Nacht gepumpt werden musste. Dazu ereignete sich am selben Tag in der Nähe der Donaubrücke ein Unfall, dessen Verursacher geflüchtet war. Gebraucht wurde die Winzerer Feuerwehr Ende Oktober im Deggendorfer Hafen zu einem Olsperreneinsatz, wo beim Abpumpen eines Tankschiffs Öl ausgelaufen war. Darüber hinaus meisterte die Feuerwehr Winzer eine Haupt-, fünf Abteilungs- und vier Gemeinschaftsübungen, die größte Übung lief während der Brandschutzwoche als eine Waldbrandübung mit elf Wehren in Neßlbach stattfand. Weiter wurden vier Maschinistenübungen und THL-Gemeinschaftsübungen mit Iggensbach abgehalten. In Thundorf fand eine über zwölf Stunden dauernde Ölsperrenübung statt. 24 Kinder machten beim Ferienprogramm eine Bootsfahrt mit dem Feuerwehrboot der Nesslbacher Wehr auf der Donau und hatten viel Spaß. Besuch bekam die FFW von drei Gruppen des Kindergartens und der 3. Volksschulklasse. Am 4. Mai erhielt bei der traditionellen Florian-Maiandacht das neue First-Responder-Fahrzeug durch Pfarrer Richard Simon den kirchlichen Segen. Bauhofmitarbeiter renovierten die Fassade des Feuerwehrhauses. Neuen Lack bekamen das Marktwappen und St. Florian kostenlos von Malermeister Süß.
Jugendwart Manfred Fischer verlas die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr mit ihren neun Buben und fünf Mädchen. Sie absolvierte Lehrgänge und hielt wie jedes Jahr das Sonnwendfeuer ab, das allerdings wegen eines Sturms früher als sonst enden musste. Sechs Mitglieder der Jugendgruppe machten erfolgreich die Ausbildung zur Jugendflamme und fünf Jugendliche legten die Jugendleistungsprüfung ab, ebenso bestanden wurde der Bayerische Wissenstest in Metten. Über die Abteilung Atemschutz, der 24 ausgebildete Atemschutzträger angehören, berichtete Albert Eckl. In der eigenen Atemschutzpflegestelle wurden mit einem Zeitaufwand von 88 Stunden 141 Pressluftatmer und 136 Masken der Feuerwehren Winzer und Neßlbach geprüft. Stellvertretender Kommandant Stefan Dobak erstattete Bericht über die First Responder Gruppe, die im Gemeindebereich Winzer-Iggensbach 330 Einsätze verbuchen konnte. Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Einsätze von Jahr zu Jahr zunimmt; waren es 2002 erst 47 so sind es nach vierjährigem Bestehen bereits in diesem Jahr 100 geworden. Der First-Respondergruppe gehören zwölf aktive Mitglieder an, die sich über weiteren Zugang freuen würden. Im Juni wurde das bisherige Dienstfahrzeug, ein Ford Mondeo 1.9 TDI, durch eine BMW 525i Touring ersetzt, der überwiegend durch Spenden finanziert wurde. Bürgermeister Jürgen Roith lobte das Engagement der Feuerwehr. Schriftführer Josef Freudenstein ließ das abgelaufene Vereinsjahr in Bildern Revue passieren. Unter den von Vorstand Anton Wurf begrüßten Gästen war auch Pfarrer Richard Simon.

06.02.2007
Laster schiebt Autos ineinander

Winzer
. Zu spät gebremst: Drei Fahrzeuge sind gestern Vormittag auf der Kreisstraße zwischen Winzer und Hengersberg bei einem Auffahrunfall beschädigt worden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf mehr als 15 000 Euro. Vermutlich war nicht angepasste Geschwindigkeit bei leichter Straßenglätte Auslöser für den Unfall. Eine Autofahrerin musste nach einem technischen Defekt anhalten. Sie ließ ihr Auto ausrollen und fuhr rechts ran. Drei nachfolgende Pkw reagierten rechtzeitig und bremsten ebenfalls ab. Ein Klein-Laster aus dem Landkreis konnte jedoch nicht mehr anhalten, fuhr auf ein Auto und schob es in einen weiteren Pkw. Drei Insassen wurden nur jeweils leicht verletzt. Der Rettungshubschrauber wurde nicht benötigt. Ein Lob der Polizei verdiente sich die Feuerwehr Winzer, die alles ausgezeichnet geregelt habe.

22.01.2007
Vorfahrt nicht beachtet: Unfall
Winzer. Sachschaden in Höhe von rund 10000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall in Winzer am Samstag wenige Minuten nach Mitternacht. Eine 18-Jährige aus dem Landkreis wollte mit ihrem Auto am Ortsausgang von Winzer nach links in Richtung Osterhofen in die Staatsstraße einbiegen. Dabei übersah die junge Frau offenbar den Pkw einer 27-Jährigen aus Vilshofen, die in Richtung Hengersberg unterwegs war. Obwohl die Vilshofnerin noch eine Vollbremsung machte, konnte sie den Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Die beiden Pkw waren laut Polizei jeweils mit drei Frauen besetzt. Sie blieben, da sie angegurtet waren, alle unverletzt.

04.01.2007
Erdrutsch in Winzer verwüstet Schreinerei
Hang rutscht in Schreinerei Wieland - Schaden geht in die Zigtausende - Unglücksstelle nur sehr schwer zugänglich
Winzer
. Ein Berg Erdreich und Geröll verdeckt einen Teil dessen, was einmal Michael Wielands Werkstatt war: Bei einem Erdrutsch gestern Morgen sind sein Wohn- und Geschäftshaus teilweise eingedrückt und teure Maschinen zerstört worden. Dabei hatte die Familie noch Glück im Unglück: Wäre der Hang ein paar Meter weiter heruntergekommen, hätte er wohl den Wohnbereich getroffen, in dem die achtköpfige Familie lebt. Michael Wieland und seine Familie können sich nur an einen lauten Knall gestern gegen 7 Uhr Früh erinnern. Ein Unfall draußen auf der Pledlstraße? Erst der Blick in die Werkstatt brachte Gewissheit. Der unmittelbar hinter dem Haus aufragende Hang des Pledlberg kam vermutlich durch die Nässe der vergangenen Tage ins Rutschen und drückte Teile des Gebäudes ein. „Gott sei Dank ist niemandem etwas passiert", sagen die Wielands. Verschüttet wurde u.a. eine Brikettierpresse von Wielands Bau- und Möbelschreinerei. Inwieweit sie beschädigt ist, lässt sich wohl erst nach den Aufräumarbeiten sagen. Die Sicherung gestaltet sich jedoch sehr schwierig; Der Erdrutsch hinter dem Haus ist aufgrund der Bebauung nur zu Fuß erreichbar. Mühsam karren Wieland und seine Helfer - Verwandte und Nachbarn - Fuhre für Fuhre per Hand nach vorne auf die Straße. Von der Hangseite her versucht ein Bagger, die Unglücksstelle zu sichern. Bürgermeister Jürgen Roith koordinierte vor Ort die Maßnahmen. „Das ist brutal schwierig, weil der Hang nur sehr schwer zugänglich ist", so Roith. Die FFW entfernte das Gebüsch, doch ehe sich der Bagger eine ebene Standfläche schaffen konnte, musste die E.ON eine Elektroleitung verlegen und eine Laterne entfernen. Die Arbeiten werden sich noch einige Tage hinziehen. Wichtigste Aufgabe sei es zunächst, die Hangkante zu sichern, damit nicht noch weitere Erdrutsche abgehen, so Roith. Über den Schaden kann Wieland noch keine Angaben machen. Es dürften jedoch zigtausende Euro sein. Er weiß auch noch nicht, ob eine Versicherung einspringt. „Mein Vater ist 84 Jahre alt und in diesem Haus geboren. Der kann sich nicht erinnern, dass so etwas Ähnliches schon mal passiert ist'', sagt Michael Wieland. Der Senior bestätigt das: Seit 1912 stehe das Haus in der heutigen Form, die Vorgängerbauten reichten bis ins 16. Jahrhundert oder noch weiter zurück, erinnert sich der frühere Wagner.

14.12.2006
Bastelraum brennt aus
Winzer. Zwei Männer sind bei einem Werkstattbrand in Winzer am Dienstagabend leicht verletzt worden. Gegen 18.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Einfamilienhaus in Winzer gerufen. Im Keller des Hauses war ein Feuer ausgebrochen. Durch den Einsatz der Feuerwehren könnte ein Übergreifen des Brandes auf das Haus verhindert werden. In den Kellerräumen entstand laut Polizei jedoch ein Sachschaden von etwa 40 000 Euro, der Bastelraum brannte vollständig aus. Ein 63-jähriger Hausbewohner und der 40-jährige Hausbesitzer erlitten leichte Verletzungen. Als Brandursache sehen die Ermittler der Deggendorfer Kripo einen technischen Defekt, der von einem Schutzgasschweißgerät ausgegangen sein könnte. Hausbewohner hatten einen lauten Knall gehört, einige Zeit zuvor war mit dem Gerät gearbeitet worden. Danach stand die Werkstatt in Flammen. Der 63-jährige Mann schloss noch die offenen Türen, die durch die Verpuffung aufgedrückt worden waren. Dabei erlitt der Mann leichte Brandverletzungen an beiden Händen. Der 40-jährige Hausbesitzer erlitt einen leichten Schock und musste sich ebenfalls in ärztliche Behandlung begeben.

27.10.2006
Feuerwehreinsatz mit Ölsperre
Deggendorf. Fünf Stunden im Einsatz waren die etwa 25 Feuerwehrleute der Wehr Deggendorf und Winzer am Mittwoch bis 20.30 Uhr Aus einem Schiff waren kleine Öllachen beim Umpumpen am „Donautanklager" (DTL) ausgetreten. Sobald dort Öl austritt, sieht der interne Alarmplan einen Einsatz der Feuerwehr vor. Sie baut präventiv um das Schiff eine Ölsperre, damit mit dem Leichtern, dem Abladen des Schiffes, begonnen werden kann. In diesem Fall veränderte sich die Lage des Objekts, so dass Gefahr bestand, dass die Risse größer werden und mehr Öl austritt, so Feuerwehrkommandant Alois Schraufstetter auf DZ-Nachfrage. Dazu sei es aber nicht gekommen. Die Wasserschutzpolizei ermittelt nun, ob das Schiff wegen des niedrigen Wasserstands Grundberührungen hatte, hat auch den Kapitän vernommen. Das Schiff liegt jetzt im Hafen vor Anker. Taucher untersuchen den Rumpf.

31.08.2006
Vereinsausflug nach Berchtesgaden
Winzer. Der Ausflug der Feuerwehr Winzer führte ins Berchtesgadener Land. Dort wurde ein Salzbergwerk besichtigt. In Bergmannstracht gekleidet, fuhr die Reisegruppe mit der Grubenbahn in den Berg ein, wo detailliert die Salzgewinnung erklärt wurde. Dann ging es weiter zum Dokumentationszentrum auf den Obersalzberg, wo sich eine zeitgeschichtliche Ausstellung über die NS-Diktatur befindet. Sogar die riesigen Bunkeranlagen aus dem Dritten Reich konnten besichtigt werden. Anschließend stand das auf 1834 Metern Höhe gelegene Kehlsteinhaus auf dem Programm. Besonders erlebnisreich ist hier die Auffahrt über die Kehlsteinstraße, die mit speziellen Bussen und einem im Berg eingebauten Lift erfolgt.

21.07.2006
Neuer Glanz für die FFW
Winzer. Ein weiterer Mosaikstein in der Ortsverschönerung Winzer/Neßlbach wurde in einer kleinen Feierstunde abgeschlossen. Das Feuerwehrhaus in Winzer strahlt seit kurzem im neuen Glanz. Mitarbeiter des Bauhofs und der Freiwilligen Feuerwehr verpassten ihm einen frischen gelben Anstrich, die Tore erhielten die rote Farbe der Feuerwehr. Somit ist ein seit langem angestrebter und immer wieder geäußerter Wunsch des Bürgermeisters Jürgen Roith in Erfüllung gegangen. So konnten Roith und Feuerwehrkommandant Anton Muckenschnabl mit großer Freude auch den Schutzpatron St. Florian von Malermeister Manfred Süß aus Winzer entgegennehmen. Dieser wurde von Süß und dessen Mitarbeiter Franz Ragaller in vielen Stunden restauriert und mit neuen Farben nach Originalbildern bemalt, der nun so am Feuerwehrhaus glänzen kann.

20.06.2006
FFW Winzer beweist THL-Fertigkeiten
Winzer. Eine gute Ausbildung, das ist oberstes Gebot landauf, landab bei der Freiwilligen Feuerwehr. In Winzer haben sich 18 Feuerwehrmänner der Leistungsprüfung in Technischer Hilfeleistung unterzogen. Die Prüfung wurde auf dem Raiffeisengelände abgehalten. Lob von Kreisbrandinspektor Johann Schrimpf und den Kreisbrandmeistern Josef Mader und Josef Killinger ernteten die beiden Gruppenführer Manfred Fischer und Werner Hartl, die den Fragebogen absolut fehlerfrei beantworteten. Die Erfüllung der Ausbildungsvoraussetzungen bestätigte Kommandant Anton Muckenschnabl. An der Leistungsprüfung Stufe 3 beteiligten sich Michael Doppler, Josef Hörndl, Hans-Jürgen Nigg und Ingo Szika. Die Stufe 3/1 leistete Josef  Eckl, Stufe 3/2 Anton Baumgärtler, Matthias Bloch, Bernhard Gruber, Robert Gscheidmeier, Josef Knapp, Matthias Muckenschnabl und Gerhard Spann. Die Stufe 3/3 absolvierten Manfred Fischer, Werner Hartl, Michael Ammerer, Franz Dibold, Martin Mutz und Paul Mutz. Die Teilnehmer erhielten das Leistungsabzeichen THL Gold in verschiedenen Stufen.

15.05.2006
Betrunkener verursacht Unfall und läuft davon
Festnahme nach Suche mit Hubschrauber und FFW
Winzer. Mit dem Polizeihubschrauber, zahlreichen Polizisten aus Deggendorf, Plattling und Straubing, Hundeführern und der Winzerer Feuerwehr ist am Samstagnachmittag nach einem Unfallverursacher gesucht worden. Der Betrunkene wurde schließlich gefunden und festgenommen. Angefangen hat alles mit einem Unfall auf der Donaubrücke der Staatsstraße. Der 48-jährige Münchner war dort betrunken unterwegs und mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten. Zunächst touchierte er ein entgegenkommendes Auto, dessen Seitenspiegel davonflog. Dann prallte sein Fahrzeug in einen weiteren entgegenkommenden Wagen, im dem ein Ehepaar leicht verletzt wurde. An beiden Autos entstand Totalschaden. Die Fahrt des 48-Jährigen endete an der Leitplanke. Der Mann flüchtete zu Fuß und löste damit die Suchaktion aus. Nach seiner Festnahme zeigte der Alkotest fast zwei Promille an. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der 48-Jährige bei der Polizei arrestiert. Die Polizisten stellten schließlich fest, dass er schon seit zwei Jahren keinen Führerschein mehr besitzt - wegen Trunkenheit am Steuer. Sein Wagen wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt. Unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung wird nun gegen den Münchner ermittelt.

09.05.2006
Rasche Hilfe im First-Responder-Auto
Florianitag: Der neue Wagen wurde im Festzug zur Aukapelle geleitet
Winzer. Es ist schon Tradition, dass sich die Männer und Frauen der Feuerwehr Winzer am Florianitag zu einer Maiandacht in der Aukapelle einfinden. Traditionell ist ebenso das Gedenken an alle verstorbenen Mitglieder an diesem Tag. Die heurige Maiandacht war aber etwas Besonderes. Pfarrer Richard Simon segnete das neu angeschaffte First-Responder Auto, einen neuen BMW 523i. In einem kleinen Festzug mit dem Patenverein FFW Nesslbach, der First Respondergruppe aus Windorf, der Winzerer Wehr mit Fahnenmutter Marianne Mutz und dem Marktrat wurde das Auto zuvor vom Feuerwehrhaus zur Aukapelle geleitet. Der First Responder besteht in Winzer seit vier Jahren. Zu 251 Einsätzen wurden die ehrenamtlichen Helfer bereits gerufen und das auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Durch Reanimationen konnten mehrere Leben gerettet werden; einmal musste bei einer beginnenden Geburt Erste Hilfe geleistet werden. Stellvertretender Landrat Erl lobte den Einsatz der sehr gut ausgebildeten Helfer. Kreisbrandrat Leopold Schmid erinnerte an die oberste Pflicht „Rettung von Menschenleben" der Freiwilligen Feuerwehr. Er wünschte dem Rettungsteam Erfolg bei den Einsätzen und stets eine gute Heimkehr von denselben.
Bürgermeister Jürgen Roith dankte den Feuerwehrleuten für ihren unermüdlichen Einsatz. Einen besonderen Dank richtete er an das Paar Charlotte Prauser mit Lebensgefährte Johannes Frey. Frau Prauser hatte für die Anschaffung des neuen First Responder Wagens die stolze Summe von 11 000 Euro gespendet. Der Wagen ist mit allen wichtigen Gegenständen ausgerüstet, die der Ersten Hilfe dienen. Er verfügt z. B. über einen Defibrillator, eine Funkausrüstung, einen Signalbalken RTK 6SL, einen Babykoffer, ein Sauerstoffmessgerät, einen Verbandskoffer, einen Pulsoxymeter sowie eine Ausrüstung zur Verkehrsabsicherung.

30.03.2006
Schöpfwerk am Nadelöhr Säckerbach ausgefallen
Keller der anliegenden Häuser unter Wasser - Wasserwirtschaftsamt setzt Einsatzpumpen ein
Winzer.
Die Winzerer Feuerwehr hatte gestern einen „Heimeinsatz": Sie musste Wasser aus dem eigenen Keller pumpen. Wie der Feuerwehr ging es vielen Anwohner entlang des Säckerbachs. Der Bach trat aus seinem Bett, weil sich das Wasser vom Deich her zurückstaute. Dort war das Schöpfwerk ausgefallen. Mit mehreren Einsatzpumpen versuchte das Wasserwirtschaftsamt, dem steigenden Pegel Herr zu werden. Einen genauen Grund für den Defekt wusste Michael Kühberger, Leiter des Wasserwirtschaftsamts gestern Abend noch nicht. Er vermutet, dass dort eine neue Pumpe notwendig sei. Kühberger gestand ein, dass die Schöpfwerke teilweise veraltet seien. „Sie werden nach und nach saniert. Da ist mit Sicherheit auch Winzer einmal dran", so der Behördenleiter. Die Winzerer dürfte diese Nachricht nicht zufriedenstellen. Laut Bürgermeister Jürgen Roith gibt es fast jedes Jahr Probleme mit diesem Schöpfwerk. „Die Pumpwerke sind einfach veraltet oder der Leistung nach zu schwach dimensioniert, für diese Regenereignisse", forderte er rasche Abhilfe.
Der Säckerbach entwässert ein großes Einzugsgebiet. Wasser von der Autobahn bis hinauf nach Seebach und auch die Regenfälle auf das Hengersberger Gewerbegebiet landen letztendlich im Säckerbach. „Alles muss dann durch dieses Nadelöhr", so Roith. Gespräche über Rückhalte-Maßnahmen hätten bisher kaum gefruchtet. Ebenso prangert das Marktoberhaupt das langsame Vorgehen in Sachen Deichsanierung an. „Die war bis 2004 zugesagt. Bis heute ist nix passiert."


20.02.2006
10 000 Euro für neues Fahrzeug
Charlotte Prauser und Johann Frey spenden für First-Responder-Station
Winzer.
Die First-Responder-Station der FFW Winzer darf sich bald über ein neues Einsatzfahrzeug freuen. Ein Fünfer-BMW Touring ist bereits bestellt. Er soll den altersschwachen Vorgänger ablösen, der bereits 120 000 Kilometer auf dem Buckel hat. Das Fahrzeug finanziert sich vor allem aus Spenden. Einen dicken Batzen steuerten Charlotte Prauser und Johann Frey aus Hinterreckenberg bei. Sie überreichten Bürgermeister Jürgen Roith einen Scheck über 10 000 Euro für die Neubeschaffung des Fahrzeugs. Die Winzerer First-Responder-Station war die erste Niederbayerns. Seit Mai 2002 unterstützen die Einsatz
kräfte der First-Responder-Station der FFW Winzer das Rote Kreuz bei der Erstversorgung von Verletzten am Unfallort. Bürgermeister Roith schätzt die schnelle Hilfe vor Ort.

09.02.2006
Winzer: Baumstamm kracht ins Wohnzimmer
Umgeknickter Stamm durchschlägt Dach - Wehren: Drei bis vier Einsätze pro Stunde wegen Schneebruch
Winzer. Der Fernseher summte noch gemächlich, als Sophie Podolsky aus dem Schlaf gerissen wurde. In ihrem Wohnzimmer war die 47-Jährige aus Winzer eingenickt. Um halb vier hörte sie lautes Krachen und Knarren. „Ich dachte, dass das Dach eingedrückt wird", schildert sie ihre Aufregung. Ein Baum war unter der Schneelast umgeknickt und krachte von dem Steilhang hinter dem Wohnhaus auf das Dach. Der Stamm durchsäbelte Ziegel, Balkenkonstruktion und ragte durch ein Loch sogar durch die Paneeldecke ins Wohnzimmer. „Die ganze Familie stand unter Schock", sagt sie. Einsatzkräfte der Feuerwehr Winzer zersägten den Stamm und deckten das beschädigte Dach mit einer Plane ab. Drei- bis viermal pro Stunde sind in den vergangen zwei Tagen die Wehren im Landkreis wegen Schneebruch alarmiert worden, schätzt Kreisbrandrat Leopold Schmid. Der Einsatz in Winzer war der spektakulärste, Personenschäden gab es keine. Am Dienstag wurde etwa die Kreisstraße zwischen Metten und Egg wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Im Landkreis Hengersberg ist ein Pkw von herabfallenden Ästen beschädigt worden. Gesperrt waren auch die Verbindungen zwischen Schlott und Reichersdorf sowie Handlab und Schöllnstein, wo es auch zu Stromausfällen kam. Unwegbar sind auch die Loipen im Langlaufzentrum. „Zu gefährlich", sagte Tourismuschefin Karin Achatz gestern zur DZ. Ganz ungefährlich ist es aber selbst in den eigenen vier Wänden nicht.

30.01.2006
Die Feuerwehr hat 70 First-Responder-Einsätze
Bürgermeister Jürgen Roith lobt das Engagement der Feuerwehr - Aus der Jahresversammlung
Winzer.
Die Feuerwehr Winzer hielt bei ihrer Jahresversammlung Rückschau auf ein sehr arbeitsreiches Jahr. Kommandant Anton Muckenschnabl erinnerte an drei Brandeinsätze, zwei Sicherheitswachen, 56 technische Hilfeleistungen und 70 First-Responder-Einsätze. Der wohl markanteste Brandeinsatz war Anfang September bei der Ortseinfahrt, als ein Bagger in Brand geraten war. Mit Hilfe der Wehr Osterhofen ist der Brand gelöscht worden. Eine große Herausforderung für die Feuerwehr war laut Kommandant das Hochwasser im August letzten Jahres, bei dem die Feuerwehr 27-mal im Einsatz war. Ein schrecklicher Verkehrsunfall ereignete sich Ende Dezember in Flintsbach, bei dem ein Autofahrer gegen das Brückengeländer gefahren war. Unverzichtbar waren die Leistungen der Feuerwehr bei der Gelöbnisfeier sowie bei der 1000-Jahr-Feier. Die Feuerwehr organisierte dabei das fünftägige Bürgerfest des Marktes. Schon die Kinder mit der Feuerwehr vertraut zu machen, gelang beim Ferienprogramm. 28 Kinder hatten viel Spaß im Boot der Neßlbacher Wehr bei einer lustigen Donauschifffahrt. Darüber hinaus meisterte die Feuerwehr Winzer eine Haupt-, drei Abteilungs- und drei Gemeinschaftsübungen, wobei die größte Übung am Kloster Altenmarkt mit 15 Wehren abgehalten wurde. Eine weitere Großübung fand während der Brandschutzwoche am Milchwerk in Winzer statt. Weiter sind vier THL-Übungen, vier Maschinistenübungen, eine Nachtübung mit Ölsperre und viele Funkübungen abgehalten worden. Am 4. Mai vergangenen Jahres erhielt bei der traditionellen Floriani-Maiandacht das neue Mehrzweckfahrzeug durch Pfarrer Richard Simon den kirchlichen Segen. Jugendwart Manfred Fischer informierte über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, die verschiedene Lehrgänge absolvierte und wie jedes Jahr hervorragend das Sonnwendfeuer organisierte. Maria Maier, Korbinian Münch, Michael Mutz und Rene Pollok erhielten von stellvertretendem Kommandant Robert Weinzierl die. Auszeichnung zum Feuerwehrmann. Über die Abteilung Atemschutz, der 24 Atemschutzträger angehören, berichtete Albert Eckl. Dass der First-Responder, der seit dreieinhalb Jahren in Winzer besteht, eine gute Sache ist, wurde von Rainer Augenstein noch deutlich unterstrichen. Bürgermeister Jürgen Roith lobte das Engagement der Feuerwehr. Zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Knollmüller begrüßte Vorstand Anton Würf neben den Mitgliedern besonders Bürgermeister Jürgen Roith, Pfarrer Richard Simon, Ehrenkommandant Franz Dibold sen., die Ehrenmitglieder Fritz Gscheidmeier, Georg Mutz, Josef Spann und Michael Stadler.


28.12.2005
Mit dem Auto gegen Geländer: 80-Jähriger verletzt
FFW-Leute retten Fahrer aus total demoliertem Auto
Flintsbach. Schwere Verletzungen hat ein 80 Jahre alter Rentner aus dem Gemeindebereich Winzer bei einem Verkehrsunfall am Dienstagvormittag bei Flintsbach erlitten.Laut Mitteilung der Polizei war der Rentner mit seinem Fiat-Kleinwagen von Mitterndorf Richtung Winzer unterwegs. Auf Höhe von Flintsbach ist der Mann aus bisher nicht bekannter Ursache mit seinem Fahrzeug nach rechts auf das Bankett geraten und mit voller Wucht frontal gegen ein Brückengeländer geprallt. Der Aufprall war so stark, dass der Motorblock des Fahrzeugs von der Karosserie getrennt wurde.Der Rentner war laut Polizei im Fahrzeug eingeklemmt und wurde von den Feuerwehren Winzer, Neßlbach und Iggensbach aus dem vollkommen demolierten Auto gerettet. Er wurde ins Klinikum Deggendorf eingeliefert. Am Auto entstand Totalschaden in Höhe von rund 5000 Euro, der Schaden am Brückengeländer wird auf rund 1000 Euro geschätzt Die Wehrmänner aus Winzer, Neßlbach und Iggensbach sicherten die Unfallstelle und leiteten den Verkehr durch die Ortschaft Flintsbach um.

11.10.2005
Ein Pulsoxymeter für die Feuerwehr
Winzer
. Die First-Responder-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Winzer erhielt vor kurzem ein Gerät zum Messen des Sauerstoffgehalts im Blut. Dies ist besonders bei Rettung und Erstversorgung von bewusstlosen Unfallopfern besonders wichtig, Das Gerät übergab Spender Dr.J.P. Rixner an stellvertretenden Kommandanten Stefan Dobak und Kommandant Anton Muckenschnabl. Weiter bekam die First-Responder-Gruppe der Wehr noch zwei Blutzuckermeßgeräte, die die Marien-Apotheke in Hengersberg spendete.


10.10.2005
115 Wehrmänner errichten Ölsperre
Winzer
.
Eine nicht alltägliche Feuerwehrübung am Freitagabend in der Nähe des Fußballplatzes in Winzer: Unter dem Kommando von Kreisbrandmeister Josef Killinger errichteten 115 Feuerwehrleute aus Winzer, Schöllnach, Neßlbach, Hengersberg, Niederalteich, Thundorf und Osterhofen eine rund 300 Meter lange Ölsperre auf der Donau. Die Ölsperre wurde mit dem Boot der Deggendorfer Wehr eingezogen. Im Einsatz waren auch die Wasserwacht und sowie das Technische Hilfswerk aus Deggendorf und Bogen. Thomas Kindel und Siegfried Bertl, im Landratsamt zuständig für Öffentliche Sicherheit und Ordnung, sowie Kreisbrandinspektor Hans Schrimpf und Kreisbrandmeister Franz Eichinger waren interessierte Beobachter der Übung. Erstmals war das Einbringen einer Ölsperre auf der Donau bei Dunkelheit geübt worden.

08.09.2005
Bagger brennt lichterloh zwischen Winzer und Osterhofen
Winzer
. Lichterloh in Flammen stand gestern Nachmittag ein Bagger auf der Straße zwischen Osterhofen und Winzer. Das Fahrzeug war in Richtung Winzer unterwegs, als plötzlich der Motor Feuer fing. Die Polizei vermutet, dass ein technischer Defekt den Brand verursachte. Die Feuerwehren Winzer und Osterhofen rückten an und löschten den Brand, konnten aber nicht mehr verhindern, dass der Bagger total ausbrannte. Der Schaden wird mit 21000 Euro beziffert. Verletzt wurde niemand.


08.08.2005
Wäschetrocknen im Bratrohr: Brand
Winzer
. Das Bratrohr eines Küchenherds hat am Montagabend ein 16-jähriges Mädchen als Wäschetrockner benutzt. Es wollte seine Jeans trocknen. Nach rund einer halben Stunde hatte die Hose im Ofen zu brennen begonnen, starke Rauchentwicklung war die Folge. Die Feuerwehr Winzer hatte die Situation schnell im Griff. Der Schaden ist insgesamt gering: Der Ofen ist stark verrußt, die Jeans allerdings kaputt.


08.06.2005
Für den Ernstfall gerüstet
Winzer
. Nach mehrwöchigen Vorbereitungen haben Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Winzer auf dem Raiffeisengelände die Leistungsprüfung der verschiedensten Stufen abgelegt. Kreisbrandmeister Georg Kerschl, Kommandant Anton Muckenschnabl, Schiedsrichter Reinhard Zitzelsberger und Kreisbrandmeister Josef Mader sowie die beiden stellvertretenden Kommandanten Robert Weinzierl und Stefan Dobak von der FFW Winzer begutachteten die Leistungen. Erfolgreich waren Verena Würf (Stufe 2), Hans-Jürgen Nigg, Stefanie Schrimpf (1), Manuela Dibold (1), Maria Maier (1), Florian Geiger (1), Michael Mutz (1), Korbinian Münch (1), Franz Dibold (2); Manfred Fischer (5), Anton Baumgärtler (5), Matthias Bloch (5), Andreas Ertl (6), Robert Gscheidmeier (5), Josef Hörndl (2), Matthias Muckenschnabl (5), Thomas Maier (2), Markus Würf (6); Werner Hartl (5), Hans-Jürgen Nigg (5), Kathrin Eder (2), Michael Eckl (2), Michel Ammerer (6), Michael Doppler (2), Bernhard Gruber (5), Rene Pollok (2) und Franz Haselbeck (2).


09.05.2005
Ehrenzeichen in Gold für Otto Fuchs
Feuerwehr Winzer dankt treuen Mitgliedern und Aktiven

Winzer
.
Bei einem Ehrenabend mit vielen Gästen hat die Feuerwehr Winzer verdienten Kameraden gedankt.Vorstand Anton Würf bedankte sich bei der Marktgemeinde für die gute Zusammenarbeit. Bürgermeister Jürgen Roith lobte seinerseits das großartige Engagement der Feuerwehrleute. Dies zeige sich unter anderem immer wieder beim Einsatz des First Responder.Für den Einsatz dankte auch Landrat Christian Bernreiter, Kreisbrandrat Leopold Schmid gratulierte zum neuen Mehrzweckfahrzeug. Das Ehrenzeichen in Gold für 40-jährigen Dienst erhielt Otto Fuchs, für 25-jährige Dienstzeit erhielten Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber Stefan Ammerer; Reinhold Bloch, Johann Geiger, Paul Mutz und Michael Stadler jun.Bürgermeister Jürgen Roith überreichte an Albert Eckl sen., Johann Maier sen., Franz Muckenschnabl und Lorenz Schöffmann die Ehren-Urkunden des Marktes Winzer für 50-jährige passive Mitgliedschaft. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Theodor Alber jun., Xaver Baumgärtier, Josef Drasch, Georg Nirschl und Ruppert Schuster geehrt. Eine weitere Auszeichnung für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Anton Augenstein, Franz Bloch, Karl-Heinz Dibold, Josef Falter, Johann Gerl und Max Hutterer.Ehrengäste waren auch Pfarrer Richard Simon, Kreisbrandinspektor Johann Schrimpf, Kreisbrandmeister Josef Killinger, KJW Gerhard Münnich, Fahnenmutter Marianne Mutz, Ehrenvorstand Hermann Mutz, Ehrenkommandant Franz Dibold sen., Kommandant Anton Muckenschnabl, der Patenverein Neßlbach und etliche Markträte.

09.05.2005
Ein Dankeschön an Restaurator Alois Liebwein
Maiandacht der Feuerwehr in der renovierten Aukapelle - Kirchlicher Segen für das Kirchlein
Winzer.Traditionell feiert die Freiwillige Feuerwehr Winzer jedes Jahr zum Florianstag in der Aukapelle eine Maiandacht. Heuer stand diese Andacht unter besonderen Zeichen, der Neueröffnung der Aukapelle und der Weihe des neuen Mehrzweckfahrzeugs. Monatelang renovierte Kunstmaler Alois Liebwein das Kirchlein. Jetzt erhielt es den kirchlichen Segen, den Pfarrer Richard Simon erteilte.Mit der Renovierung und Restaurierung hatte Kunstmaler Alois Liebwein, der früher bei der Schlösser- und Seenverwaltung tätig war, bereits im Spätherbst begonnen. Bis dato sah man ihn fast täglich bei der Kapelle, die ihm wohl besonders ans Herz gewachsen ist. Ohne einen Cent für sich selber zu verbuchen, hat er der Raumschale genau nach Freilegungsbefund einen Kalkanstrich in Amberger Gelb gegeben. Die Madonna mit dem Kind, die sich im rechten Teil der Kapelle befindet, baute er selbst auf, modellierte sie in Gips und fasste sie. Der Sockel dafür wurde von Schreiner Ludwig Hörndl gefertigt Die Nazarenerfigur auf der linken Seite, der hl. Josef, wurde von ihm nicht nur restauriert, sondern auch gestiftet. Dass zwei weitere Nazarenerfiguren, Christus und die hl. Maria, die einmal gestohlen waren und dann achtlos in einen Acker geworfen wurden, wieder das Innere der Aukapelle schmücken, ist ebenfalls Alois Liebwein zu verdanken.Ein alter Schrank aus der Zeit um 1900 musste herausgenommen werden. An seine Stelle trat ein Votivbild, das die Entstehung der Aukapelle zeigt. Dieses Bild hat Alois Liebwein auf Holz mit Tempera gemalt und als besondere Überraschung zur Wiedereröffnung der Aukapelle verliehen. Besonders erfreut ist Pfarrer Richard Simon zudem über den neu gefassten Ambo aus Holz, den Schreiner Hermann Kufner aus Iggensbach nach den Entwürfen des Restaurators anfertigte. Johannes Jansen schmiedete die Türriegel. Viel Arbeit, die sich in der Liebe zum Detail widerspiegelt, erforderte die Rekonstruierung der Fensterlaibung mit Profilierung.
„Leider", sagt Liebwein „sind in jüngster Vergangenheit doch schwerwiegende denkmalpflegerische Sünden begangen worden". Die jetzige Innen- und Außenrenovierung sei daher mehr oder weniger eine Notlösung. In Zukunft müsse man daran denken, das Mauerwerk abzuschneiden und trockenzulegen. Bei seinen Arbeiten stand dem Kunstmaler Hans Weinzierl beratend zur Seite.Bürgermeister Jürgen Roith lobte das Engagement des Kunstmalers mit einer goldenen Erinnerungsmedaille an das Jubiläumsjahr „1000 Jahre Winzer". Beachtenswert sei ebenso die Spendenbereitschaft der Bürger aus Winzer, die Pfarrer Richard Simon zur Spende für das Material aufgerufen hatte. Die Sitzkissen der Bänke wurden von der Pfarrei bestritten. Blumen gab es für die Ehefrau des Malers sowie für Maria Hörndl, die stets nach dem Rechten in der Aukapelle sieht, sei es beim Reinigen, beim Blumenschmuck, oder beim Öffnen und Schließen des Kirchleins vor und nach den Gottesdiensten und Andachten.Während der Maiandacht wurde auch das neue Feuerwehrmehrzweckauto gesegnet. Musikalisch gestaltet wurde die Feier von der Zentinger Blaskapelle und dem AH-Chor Winzer. Gast der Weihe war auch Landrat Christian Bernreiter.


04.05.2005
FFW stellt auf
Winzer
.Etwa 20 Mann der Freiwilligen  Feuerwehr machten sich unter Zuhilfenahme eines Traktors ans Werk, um mit den "Schwaiberln" den etwa 25 Meter langen Maibaum aufzustellen. Das Kommando gab Vorstand Anton Würf. Großen Beifall spendeten die Zuschauer, als der Baum nach einer dreiviertel Stunde stolz dastand. Gestiftet wurde das Prachtexemplar von Ehrenmitglied Georg Mutz. Der Baum wurde zuvor "gerindelt", mit Girlanden verziert und mit den von Josef Wagner renovierten Motivtafeln der Vereine geschmückt. In der Nacht zuvor wurde der Maibaum vom Patenverein Neßlbach gestohlen. Mit einigen Litern Bier musste der Baum zurückgekauft werden.

26.04.2005
Rettungsleitstelle besucht
Winzer
. Zu einer Informationsfahrt nach Straubing in die Rettungsleitstelle war eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Winzer mit ihren Betreuern aufgebrochen. Dort erfuhren die Gäste Wissenswertes über den Eingang der Notrufe und die Alarmierung der Rettungswagen. Natürlich durfte eine Besichtigung des Rettungshubschraubers beim Elisabethkrankenhaus nicht fehlen.


14.02.2005
25 neue Truppführer in Winzer
Höchstpunktzahlen für FFW-Männer Käspeitzer, Zink und Obermeier
Winzer. An der Truppführerausbildung im Feuerwehrhaus Winzer beteiligten sich 25 Personen. Höchstpunktzahl erreichten Jürgen Käspeitzer (FFW Schöllnstein), Thomas Zink (FFW Iggensbach) und Daniel Obermeier (FFW Außernzell). Ausbilder Kreisbrandmeister Josef Mader unterwies die Teilnehmer in 16 Ausbildungsstunden u.a. in Rechtsgrundlagen und Organisation, Atemschutz, Rettungsgeräte, Gefahren an der Einsatzstelle und Unfallverhütung. Ziel der Ausbildung ist fachlich richtiges und selbständiges Handeln nach Auftrag innerhalb der Gruppe oder Staffel.Bestanden haben auch von der FFW Außernzell Bettina Knogl und Daniela Unholzer, aus Außerrötzing Dominik Schosser und Tobias Schosser, Iggensbach Sebastian Koitek und Stefan Plenk, von Neßlbach Tobias Anzinger, Jakob Krause, Daniel Krawetz, Manfred Müller, Michael Nothaft, Reinhold Obermeier, Tamara Wagenpfeil, Michael Weber und Sebastian Weiß, von der Wehr Niederalteich Roland Habereder und Julia Heigl, aus Schöllnstein Michael Brunner, Robert Kroiß und aus Waltersdorf Tobias Drasch sowie aus Winzer Maria Maier. Zur Verleihung der Prüfungszeugnisse begrüßte Josef Mader Kommandant Anton Muckenschnabl von der Gastgeberwehr.

21.01.2005
First-Responder-Gruppe bei 61 Einsätzen vor Ort
Feuerwehr war bei fünf Brandeinsätzen und 26 technischen Hilfeleistungen im Einsatz - Ehrenzeichen überreicht
Winzer. Ölspuren beseitigen, Keller auspumpen, Bäume fällen, Wespennester umsiedeln, Verkehrsregelungen, die schnelle Hilfe bei Verkehrsunfällen und die Brandbekämpfung - bei der Feuerwehr Winzer stand die Sirene 2004 nicht still.Neben fünf Brandeinsätzen und 26 technischen Hilfeleistungen war die in der Feuerwehr integrierte First-Responder-Gruppe 61-Mal im Einsatz. Letztere Einrichtung habe sich bestens bewährt, bekräftigte Bürgermeister Jürgen Roith, den Vorsitzender Anton Würf neben Pfarrer Richard Simon sowie den Markträten Franz Mutz und Manfred Weber zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Knollmüller begrüßte.Das Feuerwehrehrenzeichen für 20 Jahre aktiven Dienst erhielten Michael Ammerer, Reiner Augenstein, Andreas Baumgärtler, Richard Ebersberger und Albert Eckl. Zehn Jahre aktiven Dienst leisteten Matthias Muckenschnabl und Matthias Bloch. Kommandant Anton Muckenschnabl berichtete vom Einsatzgeschehen, das neben den Alarmierungen eine Haupt-, vier Abteilungs- und drei Gemeinschaftsübungen umfasste. Drei weibliche Mitglieder beteiligten sich mit Erfolg am Truppmannlehrgang. Josef Hörndl legte den Atemschutzgerätewart-Lehrgang ab, Franz Dibold jun. und Rene Pollok besuchten den Atemschutzlehrgang in Deggendorf und Josef Freudenstein den Lehrgang für Technische Hilfeleistungen an der Feuerwehrschule in Regensburg. Vier Gruppen der Wehr legten die THL-Leistungsprüfung in den verschiedenen Stufen ab. Jugendwart Manfred Fischer war beim oberösterreichischen Wissenstest in Osterhofen als Schiedsrichter eingesetzt. 38 Mitglieder leisteten 1100Arbeitsstunden zur Fertigstellung des Feuerwehrhausanbaus und der Atemschutzwerkstatt. Ein schwerer Abschied stellte sich 48 Mitgliedern im Juli, als sie Michael Maier zu Grabe trugen, der Fahnenjunker und Atemschutzträger der Feuerwehr Winzer war. Die vier Feuerwehrfahrzeuge legten bei Einsatz-, Übungs- und Bewegungsfahrten 10 598 Kilometer zurück.Vier Rettungsassistenten, fünf Rettungssanitäter, ein Arzt, eine Rettungsdiensthelferin und drei Sanitäter gehören zur First-Responder-Gruppe, die im Mai 2002 ihren Dienst aufnahm. 156 Einsätze in dieser Zeit sprechen für sich, meinte Leiter Reiner Augenstein, zumal die Gruppe nur an Wochenenden und Feiertagen Einsatzbereit ist. 3340 Bereitschafts- bzw. Einsatzstunden wurden 2004 geleistet. Die 61 Einsätze unterteilen sich in 28 internistische Notfälle, 12 chirurgische Notfälle, 12 Verkehrsunfälle, zwei Reanimationen mit Einsatz des Defibrillators, zwei sonstige Notfälle und fünf Einsätze mit Orts- und Nachbarwehren. Augenstein dankte den Feuerwehrärzten Dr. Peter Rixner und Dr. Stefan Putz für die Unterstützung bei der Weiterbildung. Letzterer und Stefan Dobak schulen halbjährlich mit dem Umgang des Defibrillationsgerätes Lifepack 500. Dass die Feuerwehr mehr denn je auf den Nachwuchs angewiesen ist und man alles tun müsse,um neue Mitglieder für die Wehr zu begeistern, hielt Jugendwart; Manfred Fischer fest. Drei Buben und sechs Mädchen gehören zur Jugendgruppe, die 2004 aktiv am Vereinsgeschehen mitwirkten. Zehn Mitglieder legten die „Jugendflamme" ab und sieben Jugendliche wurden zum „Bayerischen Jugendleistungsabzeichen gemeldet. Zwölf Nachwuchskraftte unterzogen sich mit Erfolg dem Oberösterreichischen- und sieben dem Bayerischen Wissenstest. 500 Personen besuchten das Sonnwendfeuer, das von der Jugendfeuerwehr organisiert wurde. 25 Atemschutzträger unterzogen sich 16 Übungen, fasste Albert Eckl zusammen. Nach provisorischen Unterkünften konnte im November die neue Atemschutzwerkstatt bezogen werden. In 85 Stunden Arbeit wurden 137 Pressluftatmer und 146 Masken der Feuerwehren Winzer und Neßlbach geprüft. Hätte man die Geräte extern prüfen lassen, wären dem Markt Kosten in Höhe von 2500 Euro entstanden. Weiter berichtete Eckl, dass für die Pflegestelle die komplette Einrichtung, bestehend aus Desinfektionsbecken, Warmwasserboiler, Werkbänken, Transportwagen, Aufbewahrungsschrank usw. angeschafft wurde.

11.12.2004
Spende an First Responder

Winzer. Manfred Weber, Ortsvorsitzender der SPD Winzer, überreichte Stefan Dobak eine Spende. Der Ortsverein übergab damit einen Teil seines Erlöses aus dem Gartenfest der Staffel des First Responder in Winzer. Der stellvertretende Kommandant bedankte sich. Bei einer Wiederbelebung komme es für den Patienten auf jede Minute an. Je früher er qualifizierte medizinische Hilfe erhalte, desto höher sei seine Chance zu überleben. Mit dabei waren auch Kommandant Anton Muckenschnabl, Alexander Eberhardt sowie Vorstand Anton Würf und Josef Eckl.

11.08.2004
Feuerwehr in Burghausen
Winzer. Gleich zwei Ziele hatte sich die Freiwillige Feuerwehr bei ihrem Jahresausflug vorgenommen. Die Fahrt führte nach Burghausen, wo zuerst am Vormittag das Wacker-Chemiewerk besichtigt wurde. Alle waren nach der Rundfahrt auf dem Werksgelände, wo 10000 Menschen arbeiten, äußerst beeindruckt. Interessant war auch der Besuch der Werksfeuerwehr. 77 hauptamtliche Kräfte sind dort speziell zur Bekämpfung von Gefahrgutunfällen ausgebildet und werden auf Anforderung auch außerhalb des Werkes eingesetzt. Arn Nachmittag stand die Besichtigung der Landesgartenschau auf dem Programm. Der Stadtpark mit seinen prächtigen Blumenanpflanzungen und die über einen Kilometer lange Burganlage mit Blick auf die historische Stadt ließen den Ausflug für alle zu einem erlebnisreichen Tag werden.


19.03.2004
25 neue Truppmänner ausgebildet
Winzer . An der Truppführerausbildung im KBM-Bereich Killinger im Feuerwehrhaus in Winzer beteiligten sich 23 junge Männer und zwei Mädchen. Ziel dieser Ausbildung, die sich über 16 Kursstunden erstreckte, ist die Befähigung zu fachlich richtigem und selbstständigen Handeln nach Auftrag innerhalb der Staffel. Dazu gehört das Erlernen eines umfangreichen Fachwissens sowohl im theoretischen als auch praktischen Bereich. Das sind beispielsweise Rechtsgrundlagen und Organisation der Feuerwehren, das Löschen durch verschiedene Methoden und Mittel wie Wasser, Luftschaum, Löschpulver, Kohlendioxid, die Löschwasserversorgung und -förderung sowie eine umfangreiche Fahrzeugkunde, das Wissen um gefährliche Stoffe und Güter und der Umgang mit der Schutzkleidung. Ferner wird ein Truppführer ausgebildet im Atemschutz, Erstmaßnahmen am Unfallort, dem Einsatz von Rettungsgeräten und technischer Hilfeleistung. Er lernt die mannigfachen Gefahren an der Einsatzstelle kennen und wird geprüft im Sicherheitswachdienst. Ausbilder Kreisbrandmeister Josef Mader (links) zeigte sich mit dem Prüfungsergebnis sehr zufrieden. Bestanden hatte, wer bei 50 Fragen mindestens 70 Prozent der 58 Punkte erreichte. Alle 23 Ausgebildeten haben ihr Ziel erreicht und dürfen sich Truppführer nennen. Teilgenommen haben Klaus Bortfeld und Roland Löhrke aus Außernzell; Markus Baumann, Stephan Daschner, Anton und Sandro Schosser und Michael Schreder aus Außerrötzing; Andreas Käser, Dieter und Stefan Lindlbauer, Daniel Schlemmer und Michael Zitzelsberger aus Handlab, Benedikt Berger und Michael Zacher aus Hengersberg; Benjamin Leitl, Daniel Lemberger, Alexander Meier, Andreas Nothaft, Philipp Schober, Markus Wolloner und Florian Zitzelsberger aus Iggensbach; Manuela Dibold und Stefanie Schrimpf aus Winzer.


07.02.2004
Treu zur Wehr
Winzer . Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Winzer wurden langjährige Mitglieder geehrt. Kommandant Anton Muckenschnabl und Vorstand Anton Würf überreichten die Ehrenurkunden und bedankten sich für den unermüdlichen Einsatz und die Treue zur Wehr. Bürgermeister Jürgen Roith gratulierte und wünschte allen fortbeständige Motivation in ihrem Dienst. Ehrungen erhielten für zehn Jahre Bernhard Gruber, Robert Gscheidmeier und Hans-Jürgen Nigg, für 20 Jahre Josef Eder, Paul Freudenstein, Johann Ilgmeier und Michael Sigl, für 30 Jahre Georg, Josef und Karl Hofbauer.


06.02.2004
Sechs Brandeinsätze für die FFW Winzer
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr — Aktiv in der Jugendarbeit
Winzer.
Bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Winzer im Gasthaus Knollmüller berichtete Kommandant Anton Muckenschnabl von sechs Brandeinsätzen. Das waren unter anderem zwei Flächenbrände bei der Donauwaldbrücke, ein Traktorbrand in Grafenhölzl und ein Schilfbrand am Waldrand in Rickering.
41 technische Hilfeleistungen betrafen das Beseitigen von Ölspuren und das Auspumpen von Kellern. Bäume wurden gefällt, der Kanal gespült, Wespennester umgesiedelt und der Verkehr geregelt. Bei einer Ölspurbeseitigung vom Milchwerk bis Sattling fand die Winzerer Wehr Unterstützung bei der FFW Neßlbach. Ebenfalls mit Unterstützung der FFW Neßlbach wurde Ende Mai eine ertrunkene Frau aus der Donau geborgen. Bei einem Verkehrsunfall von zwei Traktoren unweit des Feuerwehrhauses konnte mittels Seilwinde und Greifzug der umgekippte Traktor wieder aufgestellt werden.
Eine feste Einrichtung im Jahresprogramm ist der Besuch der Volksschul- und Kindergartenkinder sowie die Einbindung in das Kinderferienprogramm. Dazu kamen mehrere Übungen, darunter eine Haupt-, drei Abteilungs- und drei Gemeinschaftsübungen, die größte davon während der Brandschutzwoche am Anwesen Kitzhofer in Hard.
Schriftführer Josef Freudenstein meldete den jetzigen Stand von 225 Mitgliedern. Es gab drei Neuzugänge, leider fünf Todesfälle und vier Austritte. Die Freiwillige Feuerwehr führt ein reges Vereinsleben und ist bei zahlreichen Veranstaltungen anderer Vereine präsent. Auch die Jugendfeuerwehr, der 13 Buben und drei Mädchen angehören, ist sehr aktiv, gab Jugendwart Robert Weinzierl bekannt. So legten neun Mitglieder die erste Stufe der Jugendflamme ab, ebenfalls neun unterzogen sich dem östereichischen Wissenstest und fünf wurden von Rainer Augenstein in Erste Hilfe ausgebildet. Interessant war für die Jugendlichen die Besichtigung des Flughafens mit Alfons Nothaft.
Atemschutzwart Albert Eckl gab bekannt, dass seiner Abteilung 27 ausgebildete Atemschutzträger angehören. 17-mal wurden sie zu Übungen aufgerufen und konnten bei drei Brandeinsätzen ihr Können unter Beweis stellten. Es wurden 105 Flaschen Sauerstoff verbraucht.
Rainer Augenstein, hauptverantwortlich für die First Respondergruppe, berichtete von 52 Einsätzen. 2003 leistete das Rettungsteam, bestehend aus fünf Rettungssanitätern, vier Rettungsassistenten, einem Rettungshelfer und vier Sanitätern 3240 Bereitschaftschafts- und Einsatzstunden.
Kassier Matthias Bloch wurde von den Kassenprüfern Gotthard Loibl und Franz Mutz eine einwandfrei korrekte Kassenführung bestätigt. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Stefan Brunner, Franz Dibold jun und Karl Heinz Eder zum Feuerwehrmann befördert. Oberfeuerwehrmann dürfen sich Andreas Baumgärtler, Michael Doppler und Josef Hörndl nennen. Sie alle erhielten das Dienstgradabzeichen.
Bürgermeister Jürgen Roith lobte die großartige Leistung aller Feuerwehrler vor allem in der Jugendarbeit. 7000 Euro wurden von der Gemeinde für den Anbau bereitgestellt, Zuschuss gibt es für ein neues Mehrzweckfahrzeug. Er verwies auf die Relaisstation auf dem Pledlberg, die nach dreijähriger Anlaufzeit installiert wurde und das Gebiet im gesamten Donaugebiet abdeckt.

03.01.2004
Feuerwehrmänner üben Umgang mit der Motorsäge
Winzer. Unter der Leitung von Forstwirtschaftsmeister Josef Sattler und Förster Gerd Huml fand für 15 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Winzer ein zweitägiger Motorsägenkurs im Feuerwehrhaus statt. Der Kurs begann mit einem Vortrag der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft und klärte über Arbeitssicherheitsmaßnahmen auf. Weitere Themen des Kurses waren die richtige Schutzausrüstung, die Information zur Wartung und Einstellung der Motorsäge, der Feilen und Sägetechnik und nicht zuletzt in der Praxis das Erlernen natürlicher Schnitttechniken.

26.11.2003
First Responder: Winzers Vorstoß auf Bezirksebene hat sich bewährt
Außernzell. Sie war die erste in Niederbayern und sie hat sich bereits in zahlreichen Einsätzen bewährt: Im Rahmen der Kommandantentagung in Außernzell berichtete der Winzerer Bürgermeister Jürgen Roith über Erfahrungen mit der First-Responder-Station in Winzer. Seit 17. Mai 2002 unterstützen die Einsatzkräfte der First-Responder-Station der FFW Winzer das Rote Kreuz bei der Erstversorgung von Verletzten am Unfallort. Roith ist froh darüber, dass sein Gemeinderat die Einrichtung dieser Station vor zwei Jahren genehmigt hat: "Ich finde es sehr wichtig, dass schnelle Hilfe vor Ort ist", betonte Roith
Zur Station gehören mittlerweile 13 ehrenamtliche Mitarbeiter, die eng mit Feuerwehrarzt Dr. Stefan Putz zusammenarbeiten. Die Einheit ist für den Ernstfall sehr gut ausgestattet: Der Ford Mondeo ist mit Fahrzeugfunk, einem Handfunkgerät und einem Rettungsgerät ausgerüstet, die Sparkasse Deggendorf hat außerdem einen Defibrillator für die Einsatzkräfte gestiftet. Zur Ausrüstung gehören außerdem einige feuerwehrtechnische Geräte zum Absichern einer Unfallstelle sowie eine umfangreiche medizinische Ausstattung, mit der die Einsatzkräfte vom Notfall-Rucksack bis zum Stiffneck-Schienensatz für die meisten Einsätze bestens gerüstet sind. Alarmiert werden die First Responder über zwei Meldeempfänger, sie werden zur Unterstützung für das BRK eingesetzt. Roith: "Weder mit der Rettungsleitstelle noch mit Notärzten oder dem Rettungsdienstpersonal hat es bisher irgendwelche Probleme gegeben. Sie arbeiten alle hervorragend zusammen und leisten effektive, kompetente Hilfe vor Ort."Mit der Einrichtung hat die Gemeinde Winzer in Niederbayern eine Vorreiterrolle übernommen: Die Einheit wurde als erste im Regierungsbezirk gegründet. Roith hofft, dass auch andere Feuerwehren dem Beispiel der Winzerer folgen werden: Denn die Idee zur Gründung der Station kam ursprünglich nicht aus den Reihen des Gemeinderats, sondern von einigen jungen Mitgliedern der FFW Winzer. Da die Einsatzkräfte der Feuerwehren sowieso meistens die Ersten seien, die zu einem Einsatz gerufen würden, sei es wichtig, auch für die Erstversorgung von Verletzten gut gerüstet zu sein. Im Durchschnitt erreicht das Fahrzeug der First Responder eine Einsatzstelle etwa vier Minuten vor Eintreffen des Roten Kreuzes. Diese Schnelligkeit und Zuverlässigkeit haben die Einsatzkräfte mittlerweile bei 87 Einsätzen bewiesen. Die laufenden Kosten werden zwar von der Gemeinde Winzer übernommen, dennoch lebt die Einrichtung hauptsächlich von Spenden: "Da ist es wichtig, dass die Menschen erkennen, wie notwendig diese Einheit ist", so Roith. Er selber weiß die Arbeit der Einsatzkräfte aus eigener Erfahrung sehr zu schätzen: An Weihnachten 2002 benötigte er die schnelle Hilfe der jungen Männer.


13.11.2003
FFW engagiert sich für Atemschutzwerkstatt
Josef Gruber für 40-jährige Dienstzeit ausgezeichnet - 12 400 Euro Spenden für First Responder
Winzer
. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Winzer sind am Ehrenabend mehrere Männer für langjährige aktive Dienstzeit und Mitgliedschaft ausgezeichnet worden. Vorstand Anton Würf bedankte sich bei der Marktgemeinde für die gute Zusammenarbeit. Bürgermeister Jürgen Roith lobte seinerseits das großartige Engagement der Feuerwehrleute. Das zeige sich augenblicklich mit der enormen Eigenleistung, die die Kameraden beim Anbau der Atemschutzwerkstatt vollbringen. Eine gut gerüstete Wehr sei für eine Gemeinde sehr wichtig, sagte der Bürgermeister und sicherte auch wieder volle Unterstützung bei der Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeugs im kommenden Jahr zu. Besonders stolz dürfe die Marktgemeinde über den First Responder sein, der mittlerweile nicht nur Einsätze in Winzer, sondern auch über die Ortsgrenzen hinaus nachweisen könne. 15 000 Euro wurden anfangs darin investiert, darum sei es wirklich nennenswert, dass bereits 12 400 Euro an Spendengeldern zurückgeflossen seien, so Roith.
Auch stellvertretender Landrat Peter Erl schloss sich den Dankesworten an und bekräftigte, dass der Landkreis trotz des Sparkurses, der in den jetzt schwierigen Zeiten angesagt sei, stets zu den Feuerwehren stehe. Zu den Aufgaben des Landrats zählt es, die Aktiven mit einer Urkunde vom Landkreis Deggendorf und einer Urkunde des Freistaates Bayern auszuzeichnen. So erhielten aus der Hand von Erl das Ehrenzeichen in Gold für 40-jährigen Dienst Josef Gruber und für 25-jährige Dienstzeit Josef Baumgärtler jun., Franz Dibold und Josef Seidl das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. Bürgermeister Roith überreichte an Franz Falter, Josef Kornmeyer und Werner Steinke die Ehren-Urkunden des Marktes Winzer für 25-jährige Mitgliedschaft.
Kreisbrandrat Leopold Schmid gratulierte den Geehrten und unterstrich die Wichtigkeit der Pflege der Kameradschaft und des Gemeinschaftssinnes von Jung und Alt. Würf konnte zur Feier im Gasthaus Knollmüller zahlreiche Kameradinnen und Kameraden sowie die Ehrengäste auch Pfarrer Richard Simon, Kreisbrandinspektor Johann Schrimpf, Kreisbrandmeister Josef Killinger, Fahnenmutter Marianne Mutz, Kommandant Anton Muckenschnabel und Ehrenkommandant Franz Dibold begrüßen.


13.11.2003
Treue Feuerwehr-Kameraden
Winzer . Langjährige Aktive, aber auch treue Mitglieder sind beim Ehrenabend der FFW Winzer geehrt worden. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Werner Steinke , Josef Kornmeyer und Franz Falter ausgezeichnet. Ihnen gratulierten stellvertretender Landrat Peter Erl sowie Kreisbrandrat Leopold Schmid, Kommandant Anton Muckenschnabel, Vorstand Anton Würf und Bürgermeister Jürgen Roith.


08.10.2003
FFW bei Flughafen-Kollegen
Winzer
. 40 Kameraden der Feuerwehr Winzer sind zu einer Besichtigungstour zum Münchner Flughafen aufgebrochen. Erste Station war der Tower, wo die FFW-Leute aus 80 Metern Höhe das riesige Flughafengelände überblicken konnten. Im neuen Terminal 2 waren alle von dem Prototypen des Transrapid beeindruckt. Nach dem Mittagessen stand eine Flughafenrundfahrt auf dem Tagesprogramm. Besonderes Interesse der Winzerer Wehr erweckte hier die Flughafenfeuerwehr mit ihren riesigen Fahrzeugen. Den Abschluss der Informationsfahrt bildeten der Besucherhügel, eine Ausstellung historischer Flugzeuge sowie eine Multimedia-Schau. Vorstand Anton Würf dankte Fluglotse Alfons Nothaft aus Winzer für die Führung.

09.08.2003
Knapp vorbei an einem Waldbrand
Winzer. Glück hatten die Einwohner von Vorderreckenberg. Nahe an einem Haus ist ein Baum am Freitag abgebrannt. Die Nachbarn bemerkten den Brand und löschten ihn mit dem Gartenschlauch. Zehn Quadratmeter an Sträuchern verbrannten nach Schätzung der Polizei. Die Feuerwehren aus Winzer und Neßlbach rückten mit sechs Fahrzeugen an, zum Einsatz kamen die Feuerwehrler aber nicht. Für Kommandant Anton Muckenschnabl aus Winzer war der Einsatz trotzdem nicht umsonst: "Hätte den Brand niemand bemerkt, hätte es leicht zu einer Katastrophe kommen können. Überall liegt trockenes Laub und das Wohnhaus steht gleich in der Nähe."

02.08.2003
10 000 Euro Schaden bei Traktorbrand
Winzer. Als ein Landwirt aus Winzer am Donnerstag gegen 14.50 Uhr auf einer Wiese bei Reckenberg gerade damit beschäftigt war, Heu aufzuladen, fing sein Traktor zu brennen an. Ursache war laut Polizei vermutlich ein technischer Defekt. Auch die Feuerwehr konnte den Totalschaden am Traktor und am Heuladewagen nicht mehr verhindern. Beide waren zusammen rund 10 000 Euro wert.


19.07.2003
FFW Winzer "fit" im Löschangriff

Winzer . In vier Gruppen legten 34 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Winzer nach der Ausbildung Löschangriff die Leistungsprüfung in verschiedenen Stufen ab. Kommandant Anton Muckenschnabl hatte sie dafür ausgebildet. Mit nur minimalen Fehlern, die aber keinesfalls relevant sind, haben alle das Leistungsabzeichen erhalten. Als Schiedsrichter fungierten Kreisbrändinspektor Johann Schrimpf, Kreisbrandmeister Josef Killinger und Kreisjugendwart Gerhard Münnich. Schrimpf gratulierte zu den Erfolgen. „Ein gut ausgebildeter Feuerwehrmann soll stets fit für einen etwaigen Notfall sein. Das ist nur dann der Fall, wenn das erlernte Wissen immer wieder aufgefrischt wird", appellierte er an die Jugendlichen.Bürgermeister Jürgen Roith schloss sich den Gratulationswünschen an. Die Leistungsprüfung legten ab Stufe 1: Kathrin Eder, Heidi Endl, Heidi Rohwedder, Ulrike Holzhammer, Martin Bauer, Franz Dibold, Michael Doppler, Michael Eckl, Franz Haselbeck, Josef Hörndl, Michael Maier, Thomas Maier, Rene Pollok, Verena Würf; Stufe 2: Manfred Eckl; Stufe 3: Ingo Szika; Stufe 4: Anton Baumgärtler, Matthias Bloch, Manfred Fischer, Bernhard Gruber, Robert Gscheidmeier, Werner Hartl, Matthias Muckenschnabl, Martin Mutz, Hans-Jürgen Nigg; Stufe 5: Michael Ammerer, Andreas Ertl, Markus Würf; Stufe 6: Robert Weinzierl, Stefan Dobak, Josef Eckl, Robert Loibl, Markus Scheingraber, Gerhard Spann.


26.06.2003
Tank schlägt leck - Feuerwehr bindet 100 Liter Heizöl
Winzer . Über 100 Liter Heizöl hat die Feuerwehr am späten Dienstagnachmittag binden müssen. Das Öl stammte aus einem leck geschlagenen Kunststofftank eines Anwesens, der umgekippt war. Nach ersten Feststellungen gelangte kein Öl ins Erdreich, sondern es sammelte sich auf dem Betonboden des Anwesens.

 

02.06.2003
Mutter und Kind bei Verkehrsunfall leicht verletzt
Winzer
. Eine 35-jährige Frau und ihr siebenjähriges Kind sind am Samstagmittag bei einem Unfall auf der Staatsstraße zwischen Hengersberg und Winzer leicht verletzt worden. Ein 26-jähriger Golffahrer aus Winzer hatte den Fiat der 35-Jährigen übersehen, als er auf der Staatsstraße 2125 in Höhe Winzer nach links abbog. Es kam zum Zusammenstoß. Mutter und Kind wurden zunächst ins Klinikum nach Deggendorf gebracht, konnten aber nach kurzer ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Der Fiat wurde im Frontbereich, der Golf an der rechten Seite erheblich beschädigt, der Sachschaden beläuft sich insgesamt nach Polizeischätzung auf rund 11 000 Euro. An der Unfallstelle kam es kurzzeitig zu Behinderungen


31.05.2003
Leiche aus der Donau geborgen
Winzer . Die Feuerwehr hat gestern Vormittag die Leiche eines älteren Mannes aus der Donau geborgen. Der Kapitän eines Güterschiffes hatte den Körper auf dem Fluss entdeckt. Ein Polizeihubschrauber und die Wasserschutzpolizei halfen bei der Bergung. Bei dem Toten handelt es sich um einen 71-jährigen Mann aus dem Raum Osterhofen, den Angehörige am frühen Morgen als vermisst gemeldet hatten. Ein Selbstmord wird nicht ausgeschlossen.

09.05.2003
Eigenes Fahrzeug für die Erstversorger
First-Responder-Gruppe hatte in einem Jahr schon 60 Einsätze
Winzer .
Seit einem Jahr sind zehn ehrenamtliche Mitarbeiter in der sogenannten Notfall-Erstversorgung tätig. Ein Einsatzfahrzeug für die "First-Responder-Station" erhielt nun den kirchlichen Segen.
Der Begriff "First Responder" kommt aus den USA und bedeutet frei übersetzt "zuerst Eintreffender". Die Einsatzkräfte sind ein zusätzliches Glied in der Rettungskette zwischen der Laienhilfe und dem Rettungsdienst. Mittlerweile sind es 60 Einsätze, zu denen die von der Rettungsleitstelle Straubing und dem BRK genehmigte Einsatzstelle gerufen wurde. Deren Aufgabengebiet ist vielseitig und geht von der Sicherung bzw. Wiederherstellung des Bewusstseins, der Atmung und des Kreislaufs über die Herz-Lungen-Wiederbelebung, bis hin zum Einweisen des Rettungsdienstes oder dem Transport der Besatzung des Rettungshubschraubers vom Landeplatz zur Einsatzstelle. Während sich Dr. Stefan Putz aus Iggensbach um den ärztlichen Dienst und die Fortbildung kümmert, sind Anton Muckenschnabl, Robert Weinzierl und Stefan Dobak bemüht, das Organisatorische zu regeln. Von Vorteil sind die sehr gute Ortskenntnis der Hilfskräfte, die wesentlich verkürzte Zeit ohne Hilfe zwischen der Alarmierung und dem Eintreffen des Rettungsdienstes, das wesentlich schnellere Einleiten von lebensrettenden Sofortmaßnahmen und die schnelle Rückmeldung an den Rettungsdienst zur Vorbereitung des Einsatzes. Das Einsatzgebiet erstreckt sich auf den Markt Winzer-Neßlbach einschließlich Schwanenkirchen und Iggensbach sowie den Autobahnabschnitt A3 zwischen den Ausfahrten Hengersberg und Iggensbach. Zur Ausrüstung der First-Responder-Gruppe gehören ein Fahrzeugfunk, ein Defibrillator, ein Handfunkgerät, ein Rettungsgerät und ein Ford Mondeo im Wert von 6 800 Euro, der jetzt nach einer Maiandacht an der Au-Kapelle von Pfarrer Richard Simon geweiht wurde. Vor vielen Gästen, darunter Dr. Stefan Putz, KBR Leopold Schmid, KBI Hans Schrimpf, KBM Josef Killinger, BRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Paur und Kreisbereitschaftsleiter Karlheinz Junghanns sowie von der Feuerwehr Winzer Vorsitzender Anton Würf und Kommandant Anton Muckenschnabl, lobte Bürgermeister Jürgen Roith den Gemeinsinn der Feuerwehren. Was aus einer Idee von jungen Männern um den Leiter der "schnellen Helfer vor Ort" Reiner Augenstein entstand, habe sich bestens bewährt, meinte Roith, der sich bei den Markträten für die soziale Einstellung bedankte. Das momentane Spendenaufkommen für die First-Responder-Einsatzgruppe liegt bei über 9000 Euro, zeigte sich der Bürgermeister erfreut über die große Resonanz aus der Bevölkerung. Dazu steuerte der Feuerwehrverein Winzer 2300 Euro bei, um die Gründung des "First Responder" auf gesunde Beine zu stellen. Dr. Stefan Putz als großem Förderer der Einrichtung dankte Roith für die vielen Fort- und Ausbildungsstunden. Die Alarmbereitschaft ist von Freitag 19 Uhr bis Montag 6 Uhr sowie an den Feiertagen eingerichtet. Alarmiert wird ausschließlich über die Rettungsleitstelle Straubing. Da sich die Einrichtung zum Großteil über Spenden finanziert, wird um finanzielle Unterstützung auf das Konto der Feuerwehr Winzer, bei der Raiffeisenbank Winzer, Kontonummer 100040851 (BLZ: 74161608) unter dem Kennwort "First Responder" gebeten.


14.03.2003
Gegen Lichtmast geschleudert
Winzer . Gegen einen Lichtmast geprallt ist ein Auto, das am Mittwochnachmittag auf der Passauer Straße in Winzer ins Schleudern gekommen ist. Der Polizei zufolge passierte der Unfall auf nasser Fahrbahn in einer scharfen Kurve in Richtung Neßlbach. Die Ölwanne des Wagens wurde bei dem Aufprall aufgerissen. Die FFW Winzer rückte an, um das auslaufende Öl zu beseitigen. Der Fahrer des Wagens, ein Hengersberger, wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Sachschaden: 3500 Euro.

24.01.2003
Stefan Dobak ist der neue Feuerwehr-Vize in Winzer
Feuerwehr Winzer hält Mitglieder- und Dienstversammlung - Rückblick auf Übungen und Einsätze
Winzer. Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Winzer im Gasthaus Knollmüller dankte Vorstand Anton Würf allen Funktionsträgern und Helfern für die gute Zusammenarbeit und Einsatzbereitschaft. Kommandant Anton Muckenschnabel berichtete von fünf Brandeinsätzen und 93 Hilfeleistungen im vergangenen Jahr.
Der größte Brandeinsatz war wenige Tage vor Weihnachten das Löschen des Sägespäneturms der Schreinerei Hörndl. Viele Kräfte waren im Einsatz, als im Januar 2002 die Böschung mit der Straße zum Vorderreckenberg abgerutscht war. Zahlreiche Einsätze waren bei den beiden Hochwassern im Frühjahr und im Sommer notwendig. Keller wurden ausgepumpt, Sandsäcke gefüllt, Fahrbahnen gereinigt und viele Dammwachen absolviert. Am 15. August konnte durch die Umsicht und schnelle Handlungsweise der gut ausgebildeten Männer der Dammwache ein Mann der Wasserwacht, deren Boot gekentert war, aus den Fluten der Donau gerettet werden. Die Feuerwehr Winzer beteiligte sich auch wieder am Kinderferienprogramm der Marktgemeinde.
Eine Haupt-, vier Abteilungs- und fünf Gemeinschaftsübungen wurden durchgeführt, unter anderem bei einer simulierten Schiffshavarie. Zudem fanden zahlreiche Lehrgänge in der Aus- und Weiterbildung statt. Mit drei Feuerwehrfahrzeugen wurden 7708 Kilometer für Einsatz-, Übungs- und Bewegungsfahrten zurückgelegt.
Jugendwart Robert Weinzierl berichtete von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, der zehn Buben und drei Mädchen angehören. Sie absolvierten einen Erste-Hilfe-Kurs unter der Leitung von Alexander Eberhardt und einen Wissenstest in St. Martin in Oberösterreich und in Metten. In bewährter Weise wurde das Sonnwendfeuer auf dem Pledlberg abgehalten. Außerdem beteiligten sich die Jugendlichen beim internationalen Wettkampf in Schöllnach.
Atemschutzwart Albert Eckl konnte stolz von fünf Neuzugängen (Michael Doppler, Michael Eckl, Franz Haselbeck, Josef Hörndl und Michael Maier) berichten. 20 Mal wurden Übungen mit den Atemschutzgeräten durchgeführt. Bei zwei Brandeinsätzen wurde Wissen und Können sicher unter Beweis gestellt.
Über die seit 17. Mai bestehende First-Responder-Gruppe gab Rainer Augenstein Auskunft. Zehn diensthabende Mitglieder, vier Rettungssanitäter, vier Rettungsassistenten und zwei Sanitäter gehören der Gruppe an, die 43 Einsätze mit 2172 Stunden absolvierte.
Matthias Bloch gab stellvertretend für den Kassier Auskunft über die Finanzen, deren korrekte Führung von den beiden Kassenprüfern Gotthard Loibl und Franz Mutz bestätigt wurde. Anerkennenswert ist die Tatsache, dass die FFW Winzer 10 000 Euro an die Marktgemeinde zur Deckung verschiedener Ausrüstungsgegenstände übergab. Eine anschauliche Powerpoint-Präsentation durch Schriftführer Josef Freudenstein wurde mit großem Interesse verfolgt.
Stellvertretender Kommandant Reinhold Bloch legte aus persönlichen Gründen sein Amt nieder. Wegen einer Erkrankung des Kassenwarts Johann Maier mussten diese zwei Posten neu besetzt werden. Matthias Bloch wurde in Akklamation durch die Mitgliederversammlung einstimmig zum neuen Kassier gewählt. Die vorgeschriebene schriftliche Wahl des "Vize" fiel mit 20 Stimmen von insgesamt 38 auf Stefan Dobak. Während der Versammlung wurde Manfred Fischer zum neuen Jugendwart bestimmt.
Kommandant Anton Muckenschnabel gab die Beförderung von 13 Feuerwehrmännern und 15 Oberfeuerwehrmännern bekannt. Stefan Dobak und Fischer Manfred erhielten den Titel Löschmeister und Robert Weinzierl ist zum Oberlöschmeister aufgestiegen.
Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Manfred Fischer, Michael Hörndl und Franz Jung geehrt. Stellvertretender Bürgermeister Franz Melchart lobte das ehrenamtliche Engagement aller Feuerwehrkameraden, der Vorstandschaft und der Führungskräfte.


17.01.2003
In Gegenverkehr geschleudert: 19-Jährige wurde verletzt
Winzer . Eine 19-jährige Pkw-Fahrerin wurde am Mittwochnachmittag bei einem Unfall leicht verletzt. Die Frau war auf der Staatsstraße zwischen Winzer und Neßlbach unterwegs. Als sie an einem stehenden Pkw vorbeifuhr, übersah sie einen entgegenkommenden Lkw. Beim Bremsen schleuderte sie in den Lkw. Dabei ist ein Schaden von rund 5000 Euro entstanden.


23.12.2002
Brand in Schreinerei - hoher Schaden
Technischer Defekt vermutlich Ursache
Winzer . Rund 150 000 Euro Schaden sind am Samstag bei einem Brand in einer Schreinerei entstanden. Einer der Feuerwehrleute zog sich bei den Löscharbeiten eine leichte Rauchvergiftung zu.
Vermutlich ein technischer Defekt an der Heizungsanlage war nach Auskunft der Feuerwehr die Ursache des Brands. Die Anlage befindet sich direkt neben dem Sägespäneturm, in dem es auf Grund des Feuers zu Verpuffungen kam. Ein Autofahrer, der auf dem Weg von Hengersberg nach Winzer unterwegs war, sah den Rauch und verständigte sofort die Feuerwehr.
Die 35 Einsatzkräfte aus Winzer, Neßlbach und Hengersberg hatten den Brand schnell unter Kontrolle und konnten ein Übergreifen des Feuers auf die umliegenden Gebäude verhindern. Die Rauchentwicklung war so heftig, dass die Einsatzktäfte teilweise mit Atemschutzgeräten arbeiten mussten. Einer der Männer zog sich dennoch bei den Löscharbeiten eine leichte Rauchvergiftung zu und wurde vorsorglich ins Deggendorfer Klinikum gebracht. Der 33-Jährige ist mittlerweile schon wieder daheim.
Die Feuerwehren waren bis in die Abendstunden hinein im Einsatz. "Wir mussten den Sägespäneturm auschaufeln", berichtet Einsatzleiter Anton Muckenschnabl. Zuerst wurden die Späne mit Wasser besprengelt. Doch tief im Turm befand sich immer noch Glut, die gelöscht werden musste. Erst um 22 Uhr konnten sich die Wehren wieder zurückziehen. Der Fall wird jetzt von der Kripo bearbeitet.


01.10.2002
Wehren haben Brand nach 26 Minuten im Griff
Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche auf dem Hof von Josef Drasch in Sandten
Winzer
. Ein Stallbrand in Sandten beschäftigte am Sonntagvormittag sieben Feuerwehren, die zum Einsatzort gerufen wurden, um Schlimmeres zu verhindern. Bei der Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche stellte sich den Hilfskräften folgende Aufgabe: Auf dem Hof von Josef Drasch spielten Kinder mit einem Feuerzeug und lösten einen Brand aus, der nur schwer in den Griff zu bekommen war. Was von den Feuerwehren Winzer, Neßlbach, Iggensbach, Handlab, Schöllnstein, Schwanenkirchen und Waltersdorf für den Ernstfall geprobt wurde, kann schon morgen Wirklichkeit sein. Unfallarzt Dr. Stefan Putz, die First Responder-Gruppe der FFW Winzer und 122 Kräfte der Feuerwehreinsatzgruppen zeigten, zu was sie im Stande sind, sollte sich die bittere Realität einstellen. Etwas Kopfzerbrechen bereitete den Verantwortlichen um Kreisbrandmeister Josef Killinger der Aufbau von 600 und 800 Meter B-Leitungen, die in den Nachbarort Reichersdorf verlegt werden mussten, weil in Sandten keine ausreichende Löschwasserversorgung vorhanden ist. Aber auch diese Situation meisterten die Wehrmänner. Schon 15 Minuten nach dem Funkaufruf durch Einsatzleiter Anton Muckenschnabl standen die Einsatztrupps "Gewehr bei Fuß". Nur 26 Minuten dauerte es, bis die fünf von Rauchschwaden eingeschlossenen Personen aus der Stallung befreit waren und zur Erstversorgung dem Feuerwehrarzt Dr. Stefan Putz und der First Responder-Einsatzgruppe übergeben werden konnten. Fast ebenso schnell waren das Feuer gelöscht, der Brandherd eingedämmt und ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus verhindert.
Das Zusammenwirken der Einsatzkräfte bestaunten Kreisbrandrat Leopold Schmid, stellvertretender Landrat Peter Erl, die Bürgermeister Jürgen Roith aus Winzer und Alois Zellner aus Iggensbach, Kreisbrandinspektor Hans Schrimpf sowie die Kreisbrandmeister Gerhard Münnich und Franz Aichinger, die Josef Killinger zur Abschlussbesprechung begrüßte. Erl zeigte sich stolz auf die Feuerwehren. Roith verwies auf die Wichtigkeit des schnellen Einsatzdienstes. Man könne stolz sein auf so viele Freiwillige, die ihr Leben riskieren, um Menschen und Eigentum zu schützen. Schmid hob das Einsatzverhalten der sieben Feuerwehren hervor. Wie wichtig ein schnelles und gut funktionierendes Eingreifen sei, habe sich bei der Hochwasserkatastrophe gezeigt.


29.08.2002
500 Euro für den First Responder
Winzer . Wilfried Kühnel, Chef der gleichnamigen Firma, hat an den First Responder der FFW Winzer einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreicht. Die FFW Winzer bedankt sich hierfür recht herzlich. Bei der Spendenübergabe mit dabei waren Firmenchef Wilfried Kühnel, Feuerwehrkommandant Anton Muckenschnabel und vom First-Responder-Team Robert Loibl, Reiner Augenstein, Stefan Dobak und Manuel Zacher.


27.08.2002
Zwei Schwerverletzte bei Unfall
Winzer . Ein Autofahrer aus Iggensbach und sein Beifahrer sind bei einem Unfall am Sonntagabend schwer verletzt worden. Zwei weitere Pkw-Insassen wurden leicht verletzt. Der Mann war am Anfang einer Rechtskurve gegen einen Leitpfosten gefahren. Nach etwa 40 Metern prallte er mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand. Er wurde ins Klinikum Vilshofen eingeliefert. Der schwer verletzte Beifahrer, ein Niederalteicher, zeigte ebenfalls Anzeichen von Drogenkonsum. Er wurde ins Plattlinger Krankenhaus gebracht. Schaden am Pkw: etwa 750 Euro.

05.08.2002
Drei Verletzte
Winzer . Drei Personen wurden am Freitag bei einem Auffahrunfall in der Passauer Straße leicht verletzt. Eine 28-jährige Autofahrerin aus Winzer hatte übersehen, dass die beiden Fahrzeuge vor ihr anhalten mussten. Die 28-Jährige fuhr von hinten auf, so dass die beiden vorderen Autos aufeinandergeschoben wurden. Verletzt wurden die drei Insassen der vorderen Autos. An den Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von etwa 15000 Euro.


29.07.2002
18-Jährige: Unfall mit Überschlag
Hengersberg . Eine 18-jährige Fahranfängerin ist am Samstag gegen 13 Uhr auf dem Weg nach Winzer mit dem Auto aufs Bankett geraten. Sie verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, kam ins Schleudern und überschlug sich in der angrenzenden Böschung. Die Frau wurde nur leicht verletzt. Das Auto musste mit Totalschaden abgeschleppt werden. Da an der Unfallstelle Benzin ausgelaufen war, alarmierte die Polizei die Feuerwehr Winzer.


20.07.2002
Sparkasse stiftet Defibrillationsgerät
Winzer
. Sparkassendirektor Erwin Schmid überreichte der Freiwilligen Feuerwehr Winzer ein Frühdefibrillationsgerät für den Ersteinsatz im Kampf gegen den Herztod im Wert von rund 2000 Euro. Die Rettungssanitäter haben in der kurzen Zeit des Bestehens des „First Responder" bereits mehrere lebensrettende Ersthilfeeinsätze geleistet. Bürgermeister Jürgen Roith bedankte sich bei der Sparkasse Deggendorf für die Spende sowie beim BRK Deggendorf für die Ausbildung der Rettungssanitäter. Bei der Übergabe des Gerätes mit dabei waren auch Feuerwehrkommandant Anton Muckenschnabl, Rettungssanitäter Robert Loibl, Filialleiterin Maria Plecher und Gebietsleiter Willi Lallinger.